Fulda (dpa) - Lange war auf die Entscheidung gewartet worden, jetzt ist die Zahl raus: Die Opfer von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche sollen künftig auf Antrag Ausgleichszahlungen von bis zu 50.000 Euro erhalten. Das hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Georg ...

Kommentare

(10) LordRoscommon · 24. September um 20:06
<<für Entschädigung gebe es geltende Standards mit sehr hohen Anspruchsforderungen etwa an die Beweislage>> Nein, Bätzing, dafür gibt es das Opferentschädigungsgesetz, in dem die Beweishürde wesentlich niedrigerr liegt. Das Problem am OEG ist, dass Regress nur bei konkreten Tätern genommen werden kann, nicht aber bei der Organisation Kirche. Durchsuchungsbefehle gegen die Kirche werden praktisch nicht ausgestellt, weil sich das kein Richter traut. Dabei habt ihr die Namen eurer Verbrecher.
(9) LordRoscommon · 24. September um 20:02
<<Bätzing empfahl, bei weiteren Missbrauchsgutachten die Verantwortlichen für die mangelnde Aufarbeitung auch mit Namen zu nennen.>> Das dauert dann aber lange! Angefangen GANZ oben bei Woytila & Ratzinger, die mit Christentum weniger zu tun hatten als die Kuh mit Donnerstag hat jeder Kardinal, jeder Bischof, jeder Pfarrer ALLES getan, sich und seine Kollegen vor weltlicher Strafverfolgung zu schützen. Das ist ein strukturelles Problem, da muss die Struktur fallen.
(8) LordRoscommon · 24. September um 19:49
<<Bätzing sprach von einer «kolossalen Krise» der katholischen Kirche in Deutschland. Diese sei einerseits ausgelöst durch den Missbrauchsskandal, aber auch dadurch, dass bestimmte kontroverse Fragen seit Jahrzehnten ungeklärt seien.>> Da hat Bätzing Recht. Gerade was den Missbrauch angeht, hätte es längst einen Aufstand auf allen Ebenen geben müssen, auch gegen Woytila & Ratzinger. Der Kadavergehorsam ist das Hauptproblem des ganzen Ladens.
(7) Pontius · 24. September um 19:48
«Wir gehen wirklich in einen hohen Bereich» bei einer amerikanischen Gerichtsbarkeit müsste da sicher noch die eine oder andere Null an den Betrag angehangen werden.
(6) raffaela · 24. September um 19:11
@5 Ich möchte doch darum bitten, mit etwas mehr Respekt einer christlichen Kirche zu begegnen. Man muss sie nicht mögen, aber solche Äusserungen sind eine Beleidigung und haben hier nichts zu suchen!
(5) Platon999 · 24. September um 19:02
Wir schreiben das 21. Jahrhundert. Die Pfaffen der katholischen Kirche stellen sich selber Ablassbriefe aus. Ich hoffe, dass ihr alle in der Hölle schmort!
(4) raffaela · 24. September um 18:42
@3 Das betrifft ja dann aber ja nur die Arbeitnehmer, die freiwillig Kirchensteuer zahlen. Die Betonung liegt auf freiwillig.
(3) suse99 · 24. September um 18:34
@2:"Einige Bistümer könnten dabei wohl nur auf Kirchensteuer-Einnahmen zurückgreifen." ist wohl das, was Marc meint.
(2) raffaela · 24. September um 17:37
Welche Steuergelder? Die katholische Kirche bezahlt: <link>
(1) Marc · 24. September um 17:23
Bezahlt von Steuergeldern...
 
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