Mainz - Nach der Nutzung von Fake-Videos in einem Bericht des "Heute-Journals" zieht das ZDF personelle Konsequenzen. Nach einer Überprüfung sei man zu dem Schluss gekommen, "dass die Verstöße gegen ZDF-Richtlinien und journalistische Standards so schwer wiegen, dass die New-York-Korrespondentin […] mehr

Kommentare

10Polarlichter20. Februar um 20:27
Komisch, dass die Frau "ganz allein" nun dafür in die Haftung genommen wird.
9tastenkoenig20. Februar um 19:12
Man stelle sich vor, das wäre bei Nius passiert - da wären wohl keinerlei personelle Konsequenzen zu fürchten, denn da ist Qualitätskontrolle in dieser Richtung ohnehin eher unüblich bzw. hinderlich …
8thrasea20. Februar um 19:08
@7 Dann bin ich froh. Deine Beschreibung klang für mich sehr negativ. Ich sehe das nicht so negativ und finde es "normal", dass es für freie Journalistïnnen Auftragsbeschreibungen und Kriterien gibt. Dafür gibt es ja den Vorteil, dass man einen Beitrag mehreren Sendern anbieten kann. @6 Ich sehe da keinen Widerspruch, nur zwei Seiten von ein und derselben Sache. Mag sein, dass ich mich irre. Dass "Interne" als Grüppchen wahrgenommen werden, ist ja auch außerhalb des Journalismus häufig zu sehen.
7flexrecords20. Februar um 18:52
Natürlich ist das kein Skanda - für mich jedenfalls nicht. Ich finde es nur seltsam das ein freier Journalist seine Beiträge so zusammenfassen muß damit sie der "strengen Richtlinie" der Redaktion gerecht werden. Wenn der Autor des Beitrages dies eben nicht erfüllt wird der Beitrag nicht gesendet und selbiger verdient kein Geld. Also wird laut Erfahrung des Autors der Beitrag so produziert das er den Richtlinien (die ich jetzt nicht kenne) gerecht wird und er danach seine Familie ernähren kann ;
6Sonnenwende20. Februar um 18:47
@4 Also das was du schilderst beschreibt ja @2 gerade nicht, sondern er behauptet dass die Beiträge nach Gutdünken eines festen Personenkreises - Zitat: »interne "Grüppchenbildung"« -zur Sendung frei gegeben werden weswegen Zitat: »werden Beiträge oder auch Dokus schon so produziert wie es die Herren und Damen bei der "Endkontrolle" gewissermaßen haben wollen«.
5thrasea20. Februar um 18:39
Darstellung angemessen ist, ob ggf. unterschiedliche Perspektiven angemessen berücksichtigt sind. Das widerspricht keineswegs "freiem Journalismus". Beim ZDF scheint es einen Fehler bei der Prüfung / Freigabe gegeben zu haben, aber daraus wurden jetzt Konsequenzen gezogen.
4thrasea20. Februar um 18:39
@2 Wie, ist das jetzt ein Skandal? Ich würde sagen, das ist gute journalistische Praxis. Selbstverständlich gibt es im Journalismus und auch bei Fernsehbeiträgen viele Prüfschritte. Eine redaktionelle Abnahme mit Check der Faktenlage, Dramaturgie und Verständlichkeit, ggf. rechtliche Risiken. Und dann gibt es i. d. R. eine Freigabe durch den "Chef vom Dienst" bzw. einer Chefredaktion. Dabei geht es darum, ob ein Beitrag zur Sendung passt, ob die
3Sonnenwende20. Februar um 18:28
@2 Und diese Behauptung kannst du uns sicher belegen. Oder handelt es sich hier etwa um Hörensagen? Wie in der News berichtet unterliegen die Kriterien strengen Richtlinien, die jetzt noch verstärkt und differenzierter gemacht werden sollen und an die sich alle halten müssen. Da ist der von dir unterstellte "Klüngel" ziemlich unwahrscheinlich.
2flexrecords20. Februar um 18:20
Ich habe einen Freund der als selbständiger Journalist beim BR arbeitet. Er bestätigte mir eine interne "Grüppchenbildung" und das kein Beitrag vor einer Endprüfung an die Öffentlichkeit kommt. Somit werden Beiträge oder auch Dokus schon so produziert wie es die Herren und Damen bei der "Endkontrolle" gewissermaßen haben wollen und die Beiträge zum Senden freigeben. Das ist ja wohl nichts mit freiem Journalismus zu tun wenn man das bekommt was erst kritisch freigegeben werden mußte.
1Calinostro20. Februar um 11:44
Die Verantwortlichen der Schlussredaktion des "Heute-Journals" müssten dann konsequenterweise auch abberufen / entlassen werden.