Berlin (dpa) - Wer zum Zahnarzt muss, soll künftig selbst zahlen müssen: Mit der Forderung nach solchen Einschnitten hat der CDU-Wirtschaftsrat empörte Reaktionen ausgelöst. In der SPD wurde der Forderungskatalog des CDU-nahen Unternehmerverbands als «Eiszeit pur» zurückgewiesen. Andere nannten ihn […] mehr

Kommentare

15Pontius02. Februar um 05:50
Habt ihr euch mal überlegt, was die ganzen unbezahlten Überstunden für die Sozialsystem bedeuten würden? @9 Söder hat genau das im Bericht aus Berlin wiederholt bzw. sogar noch weiter hinaus... - die ganzen "es braucht weniger gesetzliche Regelungen" und "wir machen dazu Gesetze" ist noch gar nicht mit dabei. Vom AfD'schen Baumann war er am Ende nur wenig nicht zu unterscheiden.
14slowhand01. Februar um 21:00
>> Einschnitte fordert der Wirtschaftsrat auch für Unfallversicherte. Unfälle auf Arbeitswegen sollen aus dem Leistungskatalog der Unfallkassen gestrichen werden. << Warum nicht gleich alle Unfälle streichen? Warum nicht auch das Krankengeld streichen? Warum sollten Arbeitnehmer nicht Geld mitbringen wenn sie arbeiten möchten?
13Dr_Feelgood_Jr01. Februar um 19:23
@12 Bingo!
12skloss01. Februar um 19:15
@11 Passend zur Schere - jeder ist schließlich seines Glückes Schmied... und so. <link>
11Dr_Feelgood_Jr01. Februar um 18:56
@10 solange die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinandergeht, sollte die Wirtschaft mal schön die Beine still halten. Und noch was zur Ergänzung. IG Metall, ja. Aber ähnliche Zahlen lassen sich auch woanders finden: <link>
10campomann01. Februar um 18:52
Alles gut und schön, auch die Kritik ist Gerechtfertigt-aber! Man sollte auch mal die allgemeine Einstellung der nachfolgenden Generationen überdenken: Work-Life-Balance, Selbstfindung, 25 Jahre Ausbildung, Arbeit als lästige Nebensache, überzogene Forderungen an Firmen und Arbeitgeber usw. Kann man alles verlangen und fordern, ja. Aber dann müssen auch große Abtstriche beim Lebensstandart gemacht werden-Von nix, kommt nix.
9FichtenMoped01. Februar um 18:04
Der Club Der Unternehmer wittert jetzt die Chance den Sozialstaat grob zu schleifen. Immerhin hat Merz gerade 500 Mrd bekommen, um zu investieren. Das scheint nicht zu langen. Da muss das faule Volk halt mal den Gürtel ein wenig enger schnallen. Oder fällt das unter den versprochenen Bürokratieabbau? Wieso die Koalition nicht geschlossen auftritt, sieht man hier sehr deutlich. Die CDU will das nicht!
8Elegandina01. Februar um 16:32
Erbschaftssteuer auf Familienunternehmen. Habe noch nie davon gehört, dass Unternehmen wegen der Erbschaftssteuer Menschen entlassen. Dafür umso mehr, wie sie die Erbschaftssteuer ganz legal umgehen oder senken können.
7skloss01. Februar um 15:48
Toller Ausschnitt @5 : wie hier persönliches (Erben) und unternehmerisches (Weiterführen, Arbeitsplätze!) in einem Topf gequirlt wird. Erben dürfen das Erbe ausschlagen - scheint sich nur selten nicht zu lohnen - die Honorierung liegt in dem Wert des Erbes! Warum bekommen die Arbeitnehmer keinen Erbanteil am Unternehmen? 🤔
6Dr_Feelgood_Jr01. Februar um 15:32
Meine Güte. Die FDP faselte wenigstens noch etwas von "sozialer Marktwirtschaft", die beim genaueren Hinsehen natürlich auch nur feuchte elitäre Umverteilungsträume waren. Aber die Jungs hier haben so überhaupt keine Hemmungen mehr zu sagen, was sie von dem Volk da unten halten. Aber bitte: Deutschland hat ja lange genug darum gebettelt, unter rot-grün mit gelber Opposition.
5nonam01. Februar um 13:45
"Bei der Erbschaftsteuer müsse es weiterhin honoriert werden, wenn vererbte Unternehmen Arbeitsplätze erhalten würden" : unternehmenserbschaften machen vom volumen der gesamtheit der erbschaften nur ein paar % aus; mit diesem argument werden auch nur wieder die oberen 1% der vermögen geschützt;
4nonam01. Februar um 13:41
"Unternehmenssteuersätze ... «ein international wettbewerbsfähiges Niveau» von maximal 25 Prozent abgesenkt werden" - bitte dann auch für erarbeitetes einkommen!
3nonam01. Februar um 13:38
es gibt genug potenzielle arbeitskräfte; schreibt sogar die bild <link> ; das problem ist, dass die wirtschaft alles verschlafen hat was neue arbeitsplätze bringt und die politik nur dabei hilft menschen in prikäre arbeitsverhältnisse zu bringen;
2Pontius01. Februar um 13:34
@1 Hauptsache der Beitrag für die Arbeitgenden sinkt...
1skloss01. Februar um 13:33
Oh je, wer hat denen denn ein Mikro hingehalten? Artikel in Kurz: "ich kann mir Versicherungen leisten. Ihr seid mir egal". Wahnsinn. Über Änderungen der Finanzierung (Reichensteuer z.b.) kann auch gern in dem Atemzug gesprochen werden. Wobei es dann ja weniger Einschnitte benötigt...