Wiebaden (dts) - Die Zahl neuer Azubis in deutschen Handwerksbetrieben ist im Jahr 2018 deutlich niedriger als zehn Jahre zuvor gewesen. Rund 140.600 Männer und Frauen schlossen im vergangenen Jahr einen Ausbildungsvertrag im Handwerk ab, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit. […] mehr

Kommentare

5SchwarzesLuder27. August 2019
Wenn man ja auch schon für Maurer, Bäcker, Tischler u.s.w einen Realabschluss haben soll ist das kein Wunder!!!
3RondellBeene27. August 2019
Die Jahrgänge, die 2008 in Ausbildung gingen, waren rund 15% stärker als die 2018er. Wenn es weniger Menschen eines bestimmten Alters gibt, machen auch weniger Menschen dieses Alters etwas Bestimmtes, z.B. eine Ausbildung. Ist ja klar. Dazu kommt die Studiengeilheit, wie @1 schon sagt - die Anzahl Studenten ist im gleichen Zeitraum um rund 40% gestiegen. Das wiederum liegt aber auch daran, dass es immer mehr Studiengänge gibt (und immer mehr Lerninhalt Hochschulpflicht bekommt)...
2BobBelcher27. August 2019
und das meinte ich bei einem anderen Artikel auch. Als Handwerker biste praktisch unkündbar, weil der chef Angst hat, keinen neuen zu bekommen. Oder es kostet richtig Geld einen zu überzeugen zu wechseln. Mein Kumpel hat als Fliesenleger durch den Wechsel zu ner anderen Firma 470 Euro mehr pro Monat. Das können sich aber nur größere Betriebe leisten. Kleine 1-Mann Betriebe können das nicht.
1Friedrich195327. August 2019
Gerade das Handwerk beklagt in den letzten Jahren über Bewerbermangel. Dies hängt auch zusammen mit der steigenden Zahl der Studierenden.