Berlin (dpa) - Die Zahl der Kriegsdienstverweigerer in der Bundeswehr ist 2022, dem Jahr des russischen Angriffs auf die Ukraine, sprunghaft angestiegen. «Im Jahr 2021 sind im Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben 201 Anträge auf Kriegsdienstverweigerung eingegangen, im Jahr 2022 […] mehr

Kommentare

11GeorgeCostanza06. Januar 2023
@9 hübscher Gedanke in einer Welt namens Utopia. Mit Realität hat das aber nichts zu tun. Krieg und Kämpfe sind so als wie die Menschheit selbst.
10mesca06. Januar 2023
@9 "Wir Menschen auf diesem Planeten müssen lernen, miteinander auszukommen, nicht gegeneinander zu kämpfen" Da bin ich ganz bei dir, aber das hat in den vergangenen paar Tausend Jahren nie geklappt und da würde ich mich auch nicht drauf verlassen und mich schon gar nicht zu einem Unternehmen Bundeswehr bewerben.
9Wolf06. Januar 2023
Es ist sicherlich ein Unterschied, ob ich bei einem Unternehmen arbeite, in der Fahrzeuginstandsetzung, im Büro, in der Beschaffung von Arbeitsmaterial. Oder ob alte Männer, die jeden Bezug zur Realität verloren haben, meinen sie müssten mit mir Krieg spielen, mein Leben auf Spiel setzen. Wir Menschen auf diesem Planeten müssen lernen, miteinander auszukommen, nicht gegeneinander zu kämpfen. Nur dann haben wir als Menschheit eine Zukunft.
8satta06. Januar 2023
Den Antrag zur Verweigerung des Kriegsdienstes mit der Waffe (zu anderen Aufgaben kann man trotzdem herangezogen werden) gemäß Art. 12a GG kann jede/r Wehrpflichtige jederzeit stellen, unabhängig ob man nicht dient, in der Reserve ist oder aktiv im Dienst steht.
7Stoer06. Januar 2023
@6 : das stimmt...aber man kennt halt nicht die Beweggründe der Verweigerung nicht.Unzufriedenheit über den gebotenen Weg , erkennen ,nicht geeignet zu sein...keine Ahnung...
6mesca06. Januar 2023
@4 Ja, aber heutigentags wird ja keiner mehr eingezogen, sondern entscheidet sich bewusst für den Arbeitgeber Bundeswehr.
5GeorgeCostanza06. Januar 2023
"Viele der heutigen Bundeswehr-Angehörigen würden mit Werbeversprechungen in die Armee gelockt, die mit der Realität nichts zu tun hätten." <<< also sowas wie "bei uns gibts jeden Tag Brathähnchen und Wassermelone"? Bei Soldaten kann und will ichs nicht verstehen, gleich gefolgt von Reservisten.
4Stoer06. Januar 2023
@2 : natürlich geht das...als ich damals eingezogen wurde hatten wir auch einen Kameraden,der kein Problem mit Wehrdienst hatte,bis er das erste mal ne Waffe in der Hand hatte...das hat er nicht gekonnt und verweigert...
3Shoppingqueen06. Januar 2023
Joachim Gauck übernimmt. Aber anscheinend sind einige nur bei der Bundeswehr weil sie pünktlich ihren Sold auf dem Konto haben wollten....
2mesca06. Januar 2023
War mir bis Dato nicht bekannt, dass man zur Bundeswehr gehen kann und dann den Kriegsdienst verweigern. Ist auch irgendwie hirnrissig. Ich werd doch auch nicht Chirurg, wenn ich kein Blut sehen kann.
1HmHm06. Januar 2023
Augen auf bei der Berufswahl..