San Francisco (dpa) - Elon Musks Online-Plattform X hat die Autoren eines kritischen Berichts verklagt, der vergangene Woche große Werbekunden wie IBM, Apple und Disney verschreckte. Der Twitter-Nachfolger wirft der Organisation Media Matters for America vor, sie habe durch gezielte Manipulation […] mehr

Kommentare

8tchipmunk22. November 2023
@7 Wo hab ich denn relativiert? Es ist Elon Musk sein Problem, wenn er das duldet. Wie man sieht, gehts ja seit der Twitter-Übernahme bergab mit dem geschäftlichen Erfolg der Plattform. Und ob Media Matters sauber gearbeitet hat, klärt das Gericht.
7Tautou21. November 2023
@4 Was ändert deine Relativierung von Hassrede an den eigentlichen Tatsachen? MediaMatters hat nachgewiesen, dass Werbeanzeigen neben Nazi-Inhalten angezeigt werden können. Auch pikant: <link> Glaubst du's erst, wenn's über ntv flimmert?
6ticktack21. November 2023
Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt. Elon Musk, ganz der Donald und der Wladimir.
5Pontius21. November 2023
@4 Sie geben es sogar offiziell zu, dass es auch andere gesehen haben: <link> Und am Ende wird wegen der Klage das Thema noch weiter getragen und andere Werbepartner springen noch ab.
4tchipmunk21. November 2023
@3 "künstlich eine Situation geschaffen, ... etwa durch eine gezielte Auswahl von Profilen und häufiges Aktualisieren der Anzeige." Den Quellcode werden sie nicht geändert, aber die Schwächen des Anzeigealgorithmus ausgenutzt haben. Und so eine Platzierung herbeigeführt haben, die bei normaler Nutzung unter normalen Umständen womöglich gar nicht entstanden wäre.
3Pontius21. November 2023
@2 "Media Matters habe künstlich eine Situation geschaffen" also entweder die Werbung stand neben den Beiträgen oder nicht. Sie werden kaum den Quellcode geändert haben. Die Wahl des Gerichtsortes ist genauso interessant: Eine schwache Klage an einem konservativem Gericht zu erheben, in der Hoffnung dass die Einstellung der Richter für ein positives Urteil seitens The company formally known as Twitter reicht.
2tchipmunk21. November 2023
@1 Nein, Musk wirft der beklagten Organisation vor, durch gezielte Manipulation dafür gesorgt zu haben, dass die Werbeanzeigen neben extremistischen Posts auftauchen, um große Werbekunden zu vergraulen. Das wäre eine vorsätzlich herbeigeführte Schädigung, die die sicherlich mangelhafte Inhaltekontrolle auf X ausnutzt. Gezielte Manipulation ist ein anderes Level als bloße Kritik wegen schlechter Inhalte zu üben.
1Pontius21. November 2023
Wer also feststellt, das Werbung neben rassistischen, nationalsozialistischen oder antisemitischen Posts unpassend ist und dies mitteilt wird verklagt. Interessante Fehleranalyse im Hause Musk.