Ockholm (dpa) - Tumultartige Szene an der Nordsee: Wütende Demonstranten hindern am Donnerstag im schleswig-holsteinischen Schlüttsiel Passagiere einer Fähre daran, an Land zu gehen. Ein Teil der Blockierer versucht das Schiff der Wyker Dampfschiffs-Reederei zu erstürmen. Ihr Wut richtet sich gegen […] mehr

Kommentare

39commerz06. Januar 2024
ich bin entsetzt, über die Ausmaße. Es sind in der Vergangenheit schon etliche Politker angegangen worden (Eierwürfe auf Kohl, Tortenwürfe usw…) teilweise mit erheblichen Folgen und es wirkt auf mich als würde sich dieses „Vorgehen“ etablieren. Unterschiedliche Ansichten gehören zu Debaten, auch Verägerung über unliebsame Entscheidungen, Gewalt gehört nicht hinzu.
38Folkman06. Januar 2024
@36 : Naja, dass der Schwanz mit dem Hund wedelt, gilt sicherlich für die Bauern, die mit ihren Blockaden schon nach kurzer Zeit Teilerfolge erzielten, allerdings nicht für die Klimakleber, die trotz monatelanger Aktionen keinerlei Einlenken der Politik auslösten...
37Pontius06. Januar 2024
@36 Der Vergleich hinkt, wenn die eine Seite friedlich im zivilen Ungehorsam ist und die andere Seite sowohl mit Gewalt droht als auch teilweise ausübt. Außerdem würden die Medien und Politiker doch auf die Bauen medial einschlagen, wenn sie wie die letzte Generation wären...
36ticktack05. Januar 2024
Ob Fähranleger oder Klimakleber: Die Zahl der Schwänze, die in diesem Land mit dem Hund wackeln, wird immer erschreckender und größer.
35slowhand05. Januar 2024
Bei manchen Kommentaren bzw. Aussagen kann man nur den Kopf schütteln.
29FichtenMoped05. Januar 2024
Um eine Polizeiabsperrung zu überwinden, kann man natürlich einfach durch die Botanik fahren. Eine Frechheit von der Polizei die Weiterfahrt dann auch noch zu behindern.
28Pontius05. Januar 2024
@27 Das muss dieser blinde Fleck sein, den jeder hat... <link>
26Tautou05. Januar 2024
@25 Viel gefährlicher als die Existenzgefährdung ist der plötzliche Stautod, für den die Letzte Generation „ggf.“ verantwortlich ist.
25Schruppinator05. Januar 2024
@18 Zu "jedoch ist das wieder eine Aktion, die nicht gegen eine Person gerichtet ist sondern einer Sache dient." Sag das mal denen, die da im Stau stehen und deren Existenz ggf. bedroht ist. Ich vermute, die sehen das anders, nämlich gegen sich gerichtet. Auch wenn nicht eine konkrete Person das Ziel war.
24veggiewombat05. Januar 2024
Diese Sorte von Bauern sind die wahren Terroristen. Diese Aktion war Nötigung und Behinderung und somit eindeutig kriminell. Ich vermute, dass diese "Bauernsorte" auch für Tierschutz-Verstöße in der Landwirtschaft verantwortlich ist, sowie für Verbrauchertäuschung und Naturschutz-Verstöße. Ich hoffe sehr, dass dieser Pöbel strafrechtlich verfolgt wird.
18Panoptikum05. Januar 2024
Hier wurde es persönlich. Das war keine Protestaktion in der Sache. Das grenzt bereits an Einschüchterung und Freiheitsberaubung. Das ist auch ein wenig bei den Klebeprotesten auf der Straße, jedoch ist das wieder eine Aktion, die nicht gegen eine Person gerichtet ist sondern einer Sache dient. Ob man diese nun gut oder schlecht bewertet, sei dahingestellt. Alle über einen Kamm zu scheren ist auch wieder falsch @13 ohne Bauern würden wir schön doof durch die Wäsche schauen, auch du!
12alx200005. Januar 2024
Das größte Problem meiner Meinung ist, dass sehr viele Bauern nicht ihre Existenz verteidigen, sondern ihren Wohlstand...die Bauern, denen es an die Existenz geht, sind gerade dabei, sich neu aufzustellen und wie früher mit dem Wandel der Zeit und der Natur zu planen. In meinem Dorf sind keine Bauern auf Demo, die meisten haben ihre Felder verpachtet an einen Großbesteller und leben davon und von den Windrädern und der Vermietungen des Altenwohnsitzes...oder sie sind Kleinbauern und zufrieden!
11rudiffm05. Januar 2024
Noch eins, da ich auf verschiedenen Plattformen immer nur den Satz lese: "Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.". Dieser Satz ist Teil eines Absatzes. Zu finden: <link> Kompletter Satz: "Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.". Es gibt aktuell keine Legitimation für Gewalt gegen die Regierung!
10rudiffm05. Januar 2024
In einem fairen und friedlichen Protest, den ich durchaus nachvollziehen kann, erwarte ich, daß die Bevölkerung NICHT in Geiselhaft genommen wird. Autobahnen und sonstige Straßen haben frei zu bleiben. Protestiert bei den Regierenden friedlich. Auch deren Zugänge zu Regierungsgebäude können blockiert werden (aber lasst die Personen gehen). Wer das Volk auf seiner Seite will, der darf nicht das Volk selbst in Geiselhaft nehmen! Er darf auch nicht feindseelig oder Demokratiefeindlich auftreten.
9rudiffm05. Januar 2024
Unstreitig haben wir die schlechteste Regierung, die ich je sah. Aber wir leben in einer Demokratie! Diese Regierung ist gewählt worden von einer Mehrheit (nicht von mir) und das hat die Minderheit (so auch ich) zu akzeptieren. Wer so handelt wie die Bauern, begeht Landfriedenbruch, das ist Strafbar! Artikel 20 GG will dass die Demokratie geschützt wird! Ihr könnt bei der nächsten Wahl zeigen, was ihr von der "Ampel" haltet! Ansonsten gilt Fairness. Die nächste Regierung hat viel Arbeit.
8Mone05. Januar 2024
Ich werde also keinerlei Relativierung der Gewalt hier (in den Kommentaren) zulassen. Sprich: das wird hier sehr, sehr leer sein. Hinweis: wer sich für Gewalt entscheidet, entscheidet sich für Gewalt. Derjenige ist ein Täter, kein Opfer. Niemand wurde gezwungen, sich für Gewalt zu entscheiden. Damit wäre die "Schuldfrage" also eindeutig geklärt, und ich erlaube (hier) keinerlei Diskussionen, wer denn "schuld" an solchen Aktionen ist.
7Mone05. Januar 2024
Leute, das kann doch alles nicht wahr sein. Gedankenexperiment: 100 Studenten der Letzten Generation stürmen eine Fähre, wo Friedrich Merz gerade aus dem Weihnachtsurlaub zurückkommt. Die Kommentare würde ich nicht lesen wollen. Ich sehe ja schon, was passiert, wenn sich LG-Aktivisten einfach nur friedlich auf die Straße setzen. Oder kennt ihr das? <link> Klar, LG wird als Terrorrismus bezeichnet, aber die armen Bauern muss man "verstehen".