Berlin (dpa) - Der Bund zahlt den gesetzlichen Krankenkassen möglicherweise zu geringe Beiträge für die medizinische Versorgung von Hartz-IV-Empfängern. Verschärfen könnte sich dieses Problem durch arbeitslose Flüchtlinge, die nach 15 Monaten in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln können […] mehr

Kommentare

26Semiramiz18. Februar 2016
@24 genau, kann der Patient ja nicht kontrollieren. Ein guter erster Schritt wäre es da ja schon mal, wenn der Arzt auch bei gesetzlich versicherten eine Rechnung ausstellen muss, die der Patient dann unterschreibt. Da gibt es zwar bestimmt auch einige, die Unsinn unterschreiben würden, aber eben sicher nicht alle.
25ChrisuAlex18. Februar 2016
@22 , da gibt es überall außnahmen und das kann ich bestätigen es ist nicht überall so wie du es beschreibst jede Klinik geht nicht nach diesem Maßstab
24Irgendware18. Februar 2016
@21 : Ich kann das auch bestätigen. Während meines Studiums hatte ich u.a. die IT einiger Arztpraxen verwaltet und da haben die Ärzte auch mal begonnen aus dem Nähkästchen zu plaudern. Es fängt damit an Leistungen abzurechnen, die gar nicht erbracht worden sind (kann der Patient ja nicht kontrollieren), das macht eigentlich jeder. Unnütze Untersuchungen und Behandlungen sind dann einfach nur die nächste Stufe
23Bonsai18. Februar 2016
@21 Ich kann das aber bestätigen. Meine beste Freundin ist Kinderchirurgin und wegen dieser Umstände ins Ausland gegangen. Nicht nur weil sie da wesentlich mehr verdient als hier, sondern hauptsächlich weil sie dort operieren kann nach medizinischer Notwendigkeit. Hier in Deutschland hatte sie mehrere Vorstellungsgespräche und überall das selbe. Behandlung erfolgt nach finanziellem Bedarf der Klinik.
22Folkman18. Februar 2016
@21 : Ja, wenn. Es ist aber nicht so, dass es derselbe Arzt ist. Es sind sogar drei verschiedene Fachärzte.
21ChrisuAlex18. Februar 2016
@14 , wenn ihr alle bei dem selben Arzt seit ist das ja normal das du da gleich ein paar personen hast die das gleiche sagen ich kenne solche Ärzte nicht auch nicht im bekannten und familiären bereich
20Bonsai17. Februar 2016
@19 Nö. Irgend einen selbstständigen Kumpel hat man der einen mal bissl zum Pflichtversicherten macht um wieder in die GKV zu kommen. Ist üblich und erzählt dir jeder Steuerberater. Hauptsache die Privaten machen ihren Gewinn so lange man gesund ist. Danach besinnt man sich auf die sozialen Aspekte, wenn man was davon hat.
19Folkman17. Februar 2016
@17 : Stimmt, erst will man Kohle sparen und die beste Behandlung genießen, und erstm wenn es dann später mal nicht mehr so läuft, wird gebettelt und gejammert, dass man sie doch, bitte, wieder in die soziale GKV aufnehmen möge.
18Irgendware17. Februar 2016
@16 : Das liegt daran, dass der Bund sich herausnimmt für einen HartzIV Empfänger einen geringen Satz, wie bei einem Geringverdiener anzunehmen, und sich die restlichen Beiträge von anderen Beitragszahlern aufstocken zu lassen. Überhaupt finde ich die Meldung eine Frechheit, da wird so getan, als ob nächstes Jahr großzügigerweise der Zuschuss erhöht wird - nachdem in den letzten Jahren Schäuble mehrere Milliarden gekürzt hatte!
17Bonsai17. Februar 2016
Wenn es keine privaten KV gäbe wo die Mehrverdiener hinflüchten würde die soziale Idee vielleicht funktionieren.
16Wasweissdennich17. Februar 2016
90 Euro nur? Und wenn ich selbstständig bin bezahle ich über 300 Mindestbeitrag, warum das denn?!
15Bonsai17. Februar 2016
Angestellte Ärzte bekommen sehr wohl von ihrer Klinikleitung Anweisungen um den Gewinn der Klinik aufrecht zu erhalten und zu steigern. Das geht hin bis zu überflüssigen Operationen. Selbstständige Ärzte bekommen nicht umsonst viele Vertreterbesuche von den Pharmas. Und Geld brauchen die alle.
14Folkman17. Februar 2016
@12 : Ich bin nicht der einzige, der das erlebt hat. Ich könnte Dir auf Anhieb von zwei weiteren, ganz ähnlich gelagerten Fällen aus meinem Verwandtenkreis berichten. Ich will damit nicht sagen, dass das alle machen, aber es sind auch nicht nur ein paar schwarze Schafe. Da steckt oft Methodik dahinter. Ist leicht verdientes Geld.
13ChrisuAlex17. Februar 2016
@9 , solche Ärzte sind aber selten die so denken
12ChrisuAlex17. Februar 2016
@10 das ist nicht schön es gibt überall schwartze schafe aber deswegen alle Ärzte über ein Kamm zu scheeren ist keine Option , sei doch froh das es dir besser geht deswegen soll man ja auch nicht gleich absetzen wenn es einem gut geht , @11 , das wäre gut , aber wenn man Kronisch krank ist dann ist das ein wunschtraum
11Bonsai17. Februar 2016
@10 Man stelle sich vor ein Arzt hätte ein festes Gehalt und je besser er die Patienten heilt um so mehr Freizeit hätte er. Die Pharmamafia würde gegen solche Pläne alle Geschütze auffahren die sie hätte.
10Folkman17. Februar 2016
@8 , @9 : Und genau das habe ich erlebt. Ich galt mal als chronisch krank, musste vierteljährlich zum Doc, nur um mein Medikament abzuholen (halbjährlich ginge ja auch), hegte dann Zweifel, weil ich sowohl keine Beschwerden hatte und auch im Blut kein Befund nachgewiesen werden konnte. Als ich zu meiner Ärztin meinte, ich möchte das Medikament mal absetzen, antwortete sie mir: "Das lassen wir mal sein, sonst bleiben sie mir noch weg". Jetzt bin ich schon drei Jahre nicht mehr bei ihr gewesen :-)
9Bonsai17. Februar 2016
@8 Aber das ein Arzt, der seinen Patient heilt, so dass er nicht wieder kommen muss, dadurch finanzielle Nachteile hat ist ein Aspekt den man nicht so ohne weiteres negieren sollte.
8ChrisuAlex17. Februar 2016
@7 , wer Chronisch krank ist muss jedes Quartal zum Arzt das hat mit Ärzteabzocke nichts zu tun
7Folkman17. Februar 2016
Es gibt da einen ganzen Pool an Ursachen, weshalb es den KK' chronisch an Geld fehlt. Allen voran ist da sicher die ebenso mächtige wie gierige Pharmazie zu nennen, aber auch Ärzte, die schön quartalsmäßig ihre Stammpatienten einbestellen, GKV', die für Werbung regelmäßig die Millionen raushauen, Versicherte, die wegen jedem Zipperlein zum Doc rennen usw. usf. Manchmal denke ich, vielleicht sollte man das komplette Medizinwesen verstaatlichen.
6k47464717. Februar 2016
nicht mehr lange und man kann es sich nicht mehr leisten krank zu werden
5Bonsai17. Februar 2016
@4 Das sind nicht nur die Manager. Die Pharmamafia schreibt Gewinne die irgendwo her kommen müssen und dann gebe ich die ganzen privatisierten Krankenhäuser zu bedenken. Ein kommunales KKH muss kostendeckend arbeiten, ein privates KKH strebt Profit an.
4smufti17. Februar 2016
Ich frag mich was mit den Überschüssen (mehrere Milliarden!!! EURO) passiert ist, den die Krankenkassen 2013/2014 gemacht haben? Anstatt was für schlechte Zeiten zurückzulegen (wie das von Privatleuten verlangt wird) haben sich die Manager die Taschen vollgestopft....und jetzt sind wieder andere schuld (Flüchtlinge, demographischer Wandel, was weiss ich noch). Wenn man News und reisserische Schlagzeilen nur ein bisschen hinterfragt muss einem doch auffallen, dass da was nicht stimmen kann......
3ChrisuAlex17. Februar 2016
so sieht`s aus @1 ,
2Bonsai17. Februar 2016
@1 Das ist nur der Anfang.
1Novi17. Februar 2016
wer wird dann wohl am Ende dafür bezahlen.... genau wir, mit einer weiteren Beitragserhöhung.