Berlin (dts) - Der KfW-Förderstopp trifft laut Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen GdW vor allem sozialen Wohnungsbau. "Wir gehen davon aus, dass bundesweit bei unseren Mitgliedern rund 80.000 Wohnungen, vorwiegend Sozialwohnungen, die bereits konkret geplant waren, nun erst […] mehr

Kommentare

15thrasea28. Januar 2022
Doch Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) lehnten ab." Wie auch immer, für viele Bauherren ist das wirklich bitter. Ich kann den Frust total verstehen. Es ist übel, wenn man sich auf die Aussagen der Bundesregierung und Minister nicht mehr verlassen kann. Es hätte ja schon gereicht, wenn Altmaier gesagt hätte, gefördert wird nur, solange noch Geld da ist. Aber nein, da lässt man die Nachfolger gerne mal ins Messer laufen.
14thrasea28. Januar 2022
Die Experten im Ministerium wollten die EFH55-Förderung schon im Sommer einstellen, weil 55 inzwischen zum De-facto-Standard geworden war, das wollten die Minister aber im Wahlkampf nicht kommunizieren. Jetzt wird das Habeck in die Schuhe geschoben, der am wenigsten dafür kann. "So blamabel der Förderstopp für Habeck ist, ihm blieb nichts anderes übrig als dieser radikale Schritt. Der Grüne hatte hinter den Kulissen versucht, das Schlimmste zu verhindern und frische Milliarden aufzutreiben.
13thrasea28. Januar 2022
@3 Im Spiegel von morgen wird noch einmal ein ganz anderes Licht auf die Aktion geworfen. Der Artikel ist heute schon online verfügbar, leider hinter der Paywall: <link> Demnach soll das Ender der KfW-Förderung für Ende Januar schon im Sommer zwischen Altmaier und Scholz vereinbart worden sein, wegen der Wahl wurde die Entscheidung aber erst im November veröffentlicht. Es war auch von vornherein klar, dass die bereitgestellten Haushaltsmittel nicht reichen würden.
12k6393227. Januar 2022
@11 : Ah, ok, dann ist ja alles gut :-)
11thrasea27. Januar 2022
@9 @10 Entschuldige bitte. Genau so habe ich es gemeint. In meinem Kommentar habe ich bedauerlicherweise 40 und 55 verwechselt. Also nochmal zusammengefasst: Die Förderung für 55 ist beendet, für 40 nur pausiert und noch nicht entschieden. 55 ist kaum mehr förderwürdig, weil eigentlich eh schon Standard für Neubauten, hat zuletzt aber 14 Milliarden des Gesamt-Fördertopfs von 20 Milliarden "gefressen".
10k6393227. Januar 2022
Und ich lese das auch so, dass KfW55 Geschichte ist (was ja auch schon länger bekannt ist, nur um paar wenige Tage vorgezogen), sie für KfW40 aber noch was überlegen. Nur ist die Frage, ob ich so lange warten kann. Und so geht es wohl vielen, gerade im derzeitigen Umfeld. Zumal in den Förderungen dann häufig so Dinge wie "der Antrag muss vor Baubeginn eingereicht werden" stehen.
9k6393227. Januar 2022
@8 : Ich lese das ehrlich gesagt eher so, dass es eher einen Run auf KfW55 gegeben hat und deswegen alle Mittel weg sind. Ich stehe gerade persönlich vor der Frage, ob ich ein KfW40 Haus baue oder nicht. Aber ohne Förderung - und der mal wieder bewiesenen Unzuverlässigkeit des Staates - ist mir das Risiko zu groß, weswegen ich mir gut überlege, ob ich nicht doch ein "normales" Haus baue. Dass dann sicher 20...30 Jahre auf diesem Standard bleibt. Für das Klima sicher nicht das beste.
8thrasea27. Januar 2022
@6 Soweit mir bekannt ist und es auf der Info-Seite des Ministeriums steht, sind durch die Antragsflut zu KfW40 die gesamten Mittel der BEG-Förderung erschöpft, inkl. KfW55. Dabei soll über eine evtl. Fortführung des KfW55-Programms noch entschieden werden, der Stopp ist nur vorläufig. Evtl. wird das in ein Kreditprogramm umgewandelt, wie du es auch schreibst. Nur der Stopp von KfW40 ist endgültig. <link>
7k6393227. Januar 2022
Zumal auch die KfW 55 Bauweise gerade Anfangs Geld kostet. Man hätte zumindest den Zuschuss zu einem sehr günstigen bis kostenlosen Darlehen umwandeln sollen - das hätte dem Staat nämlich unterm Strich kaum bis nichts gekostet. Der Staat bekommt im Gegenteil von den Finanzmärkten noch Geld geschenkt.
6k6393227. Januar 2022
@4 : Wieso stoppt man dann KfW 40 gleich mit? Das wäre ja nicht gestoppt worden. Das ist der Teil, der für mich völlig unverständlich ist.
5thrasea27. Januar 2022
In den Bedingungen solcher Förderprogramme steht doch immer, dass sie auch vorzeitig enden kann, wenn die Mittel aufgebraucht sind. Und zu guter Letzt: Warum sollten wir, die Allgemeinheit mit unseren Steuermitteln, weiter eine Bauweise "fördern", die längst zum Standard geworden ist? Da gibt es wirklich sinnvollere Verwendungs- und Fördermöglichkeiten für das Geld.
4thrasea27. Januar 2022
@3 "typische Arschlochaktion der Pseude"grünen" Oh, du bist schnell mit deinem Urteil. Wusstest du nicht – oder interessiert es dich nicht –, dass wir die Situation Altmaier zu verdanken haben? Er hatte angekündigt, die Förderung nach 3 Monaten Ende Januar auslaufen zu lassen. Es war absehbar, dass diese Ankündigung noch zu einer Antragsflut führen würde, das hat man in der Vergangenheit bei solchen Förderprogrammen immer wieder erlebt. Allerdings war das Geld für so viel Förderung nicht mehr da
3k6393227. Januar 2022
@2 : Es ist keine Erpressung, es ist ne Tatsache. Wenn der Bau überraschend teilw. deutlich teurer wird wird nunml wenigergebaut. Zumal das ganze bereits beantragte Vorhaben betrifft. Dieser plötzliche generelle Stopp ist schlicht und ergreifend ne Frechheit und sowohl bzgl. der Wohnungsnot als auch umwelttechnisch kontraproduktiv. Ist mal wieder ne typische Arschlochaktion der Pseude"grünen".
2nadine211327. Januar 2022
Meiner Meinung nach zeigt sich, dass der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen GdW die Profitgier über alles andere stellt. Das war nie anders. Die Aussage in dem Beitrag ist doch reine Erpressung.
1ausiman127. Januar 2022
Alles zu Lasten der Mieter !