Berlin - Weil Eurowings und Ryanair zahlreiche Verbindungen wegen zu hoher Gebühren in Deutschland gestrichen haben, lässt Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) die Abgaben und Kosten für Airlines überprüfen. "Wir müssen jetzt ein deutliches Signal an die Branche senden, den Luftverkehr in […] mehr

Kommentare

13Pontius20. Oktober 2024
erwidert, was ähnlich auch in meinem Link zu finden ist: "Sieben europäische Länder gehen andere Wege, indem sie zum Beispiel Teile der pandemiebedingten Ausfälle übernehmen." Also bleibt es ein Jammern über selbstbeschlosse Maßnahmen...
12Pontius20. Oktober 2024
@11 Ja da hast du Recht, da habe ich mich geirrt. Allerdings bezieht sich meine Kritik #2 eigentlich nur auf die Flugsicherungsgebühren, auch wenn sie gleichsam für die deutlich höhere Luftverkehrssteuer ebenfalls gilt: Die FDP als Teil der Regierung hat diese Erhöhung mitgetragen. Um es nach Lindner zu sagen: Wenn der zuständige Minister da etwas ändern will, dann muss er die notwendigen Gelder dazu in seinem Ressort "finden". Und zum letzten Punkt aus #4 hat @thrasea dir ja schon etwas
11tchipmunk19. Oktober 2024
@10 Es geht hier eben NICHT NUR um die Flugsicherungsgebühren, sondern auch um weitere. "Und wir werden uns auch in anderen Bereichen die Standortkosten genau anschauen." (laut Wissing, steht so in der News) Insofern frage ich mich, ob nicht Du hier mit einem Strohmann arbeitest.
10Pontius18. Oktober 2024
@9 Muss ich ernsthaft erklären, was eine Strohmannbehauptung ist? <link> Ich wiederhole nochmal: es geht hier um die Flugsicherungsgebühren, nicht um alle Gebühren und Kosten abseits des Fluges...
9tchipmunk17. Oktober 2024
@7 Das war ein Zitat aus einer Tagesschau-Analyse der ARD-Finanzredaktion: <link> BÄM, you made my day... nix mit Strohmann 🤣
8Pontius17. Oktober 2024
Kosten aus - das ist die Luftverkehrssteuer, welche allein mehr als die Hälfte der Kosten verursacht.
7Pontius17. Oktober 2024
@5 Wieder einmal den Strohmann rausgesucht? Hier geht es um die Flugsicherungsgebühren: "So werden angefallene Fehlbeträge der Corona-Jahre wegen des zeitweise fast komplett zum Erliegen gekommenen Luftverkehrs seit 2023 auf insgesamt sechs Jahre verteilt" <link> - nicht um alle Kosten. Wenn Herr Wissing nun die Flugsicherungsgebühren geringer ansteigen lassen will, dann machen diese eben nicht den Großteil der
6thrasea17. Oktober 2024
Luftfahrt-Experte Heinrich Großbongardt: "Die Airlines versuchen, die Schuld an den hohen Ticketpreisen der Politik und den Flughäfen zuzuschieben. In Wirklichkeit aber liegt die Ursache woanders: Es fehlen Flugzeuge. [...] Wir sind nun mal ein Hochlohnland, Arbeitskräfte sind knapp. Flugsicherung, Sicherheitskontrolle, Flughafengebühren – das bildet sich in den Ticketpreisen ab. In Amsterdam sind die Kosten noch höher, in der Schweiz und in Österreich ziemlich ähnlich." <link>
5tchipmunk17. Oktober 2024
@4 "Die Luftverkehrssteuer, die Luftsicherheitsabgaben und die Kosten für die Flugsicherung hätten sich seit 2020 verdoppelt. "Europaweit liegen wir damit an der Spitze". Was das für die Airlines bedeuten kann, rechnet die Lufthansa vor: "Hebt ein A320 von Dresden zum Flug nach Barcelona ab, sind die staatlichen Abgaben rund achtmal höher als bei einem Start im nahe gelegenen Prag."... Komisch, an den Coronakosten scheints ja nicht zu liegen, woanders fallen diese auch nicht an.
4Pontius17. Oktober 2024
@3 Ja man beschließt selber, die Coronakosten der Flugsicherung auf die nächsten 6 Jahre zu strecken und nun ist man auf einmal dagegen, weil die Preise steigen? Und das nennst du Bashing? Ich sehe da eher das Fähnchen im Wind, man wollte die Kosten nicht staatlich übernehmen und meint nun, dass man das schon wieder vergessen hat, wenn man gegen die höhere Preise vorzugehen scheint...
3tchipmunk16. Oktober 2024
Mal wieder tumbe auf die FDP gebasht, obwohl diese ja nur die Standortnachteile hoher Flughafengebühren und Abgaben für Airlines anspricht, die Flughäfen in Deutschland ansteuern.
2Pontius16. Oktober 2024
Wie immer: Kaum wird wegen hoher Kosten geklagt, hat die FDP ein Ohr und will an den beschlossenen Maßnahmen rütteln...
1oberhoschi16. Oktober 2024
Verstehe ich nicht. Ist doch gut für die Lufthansa wenn die Billiganbieter gehen und alle auf die teuren Flüge umsteigen müssen.