Berlin - Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm warnt den CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz und die Union davor, im Eiltempo neue Sondervermögen zu beschließen. "Die Ampel hat jetzt dreieinhalb Jahre bewiesen, dass Subventionen auf der Basis von Schulden nicht funktionieren, dass der Staat schlecht darin […] mehr

Kommentare

4Pontius04. März 2025
@1 "gezielte Förderung von Wachstumsanreizen" als Habeck das gemacht hat, da hast du Gift und Galle gespien. Und wenn du Grimms Vorschlag zum Kürzen von sozialen Subventionen hörst, dann geht dir die Hutkrempe hoch...
3thrasea04. März 2025
Dass eine ausreichende Finanzierung allerdings Innovationsfreude lähmt, zu Staats- und Planwirtschaft führt, gehört für mich in das Reich von Fabeln und Märchen. Übrigens basiert auch das Papier der vier Ökonomen mit dem Vorschlag der zwei Sondervermögen auf wissenschaftlichen Fakten, genau wie der Vorschlag der Bundesbank zur Aufweichung der Schuldenbremse bzw. Anpassung der Konjunkturkomponente. Die Frage bleibt, was in den nächsten zweieinhalb Wochen mit 2/3-Mehrheit noch umgesetzt werdenkann
2thrasea04. März 2025
Ich würde Grimm ja zustimmen, dass es sinnvoll wäre, erst eine Strategie (u. a. für Wachstum) zu entwickeln, und dann zu überlegen, wie man das dafür notwendige Geld bereitstellt. Allerdings schließt sich das Fenster einer 2/3-Mehrheit zu schnell, deshalb geht es nun nur noch umgekehrt. Wem hilft eine tolle Wachstums- und Rüstungsstrategie, wenn es dann keine Möglichkeit mehr gibt, diese zu finanzieren? Wohin eine Unterfinanzierung führt, haben wir in den letzten 2 Jahren der Ampel gesehen.
1tchipmunk04. März 2025
So ist das heutzutage, man versucht die Probleme mit neuen Schulden zuzuschütten, ohne die Ursachen anzugehen. Das lähmt die Innovationsfreude und legt für die Zukunft neue Fesseln an. Gezielte Förderung von Wachstumsanreizen wäre da viel besser und auch viel billiger, als eine schuldenfinanzierte Staats- und Planwirtschaft in immer mehr Bereichen. Zu verlockend ist der Griff in den Schuldentopf, da kann man der Frau Grimm dankbar sein, wie sie mit wissenschaftlichen Fakten dagegen ankämpft.