Reformbedarf in der Krankenversicherung Der Wirtschaftsweise Achim Truger hat sich in einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" für eine grundlegende Reform der Krankenversicherung ausgesprochen, die die Einbeziehung von Beamten in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) umfasst. Seiner […] mehr

Kommentare

4CaptainProtonvor 1 Stunde
@2 Der Verdacht ist sicher nicht unbegründet. Ich denke, dass Selbständige bei dem Vorschlag deshalb auch nicht erwähnt worden sind. Und ja, eine Zusatzversicherung über die Beihilfe würde der Sparidee sicher ein Stück weit entgegenstehen, aber wäre evtl. eine Möglichkeit, den Widerstand bei den Beamt:innen im Bestand zu reduzieren, denn wer verzichtet schon gern auf Privilegien? Was das Wegbrechen der Versicherten für die PKV bedeutet, kann allerdings gerne mal der Markt regeln. ;-)
3Pontiusvor 2 Stunden
Beiträge wird wohl auch dann nicht drin sein - vermute ich mal ohne Studienlage.
2Pontiusvor 2 Stunden
@1 Dadurch dass es nur die Beamt*innen betrifft, nehme ich an, dass es eher um die "Sanierung" der Staatsfinanzen und der GKV geht denn der Integration von Selbstständigen in eine Art Bürgerversicherung. Zumal ich nicht weiß, was das denn für die PKV bedeuten würde, wenn etwa die Hälfte der Versicherten wegbrechen würden. Zusatzleistungen zu gewähren würde wieder dem Punkt der geringeren Steuerlast für die Wirtschaft widersprechen (Stichwort Staatsfinanzen) und eine wirkliche Senkung der
1CaptainProtonvor 2 Stunden
Damit kommt von zumindest einem der Wirtschaftsweisen endlich mal ein Diskussionsvorschlag, der einen Mittelweg zwischen dem aktuellen System mit all seinen Fehlern und einer Bürgerversicherung eröffnen könnte. Würde übrigens auch den Beamt:innen nicht unbedingt schaden, angesichts der Jahr für Jahr steigenden PKV-Beiträge. Zusatzleistungen, die sie aus der PKV gewöhnt sind, könnte man eventuell über die Beihilfe abbilden, wenn man diese zu einer Art Zusatzversicherung umfunktionieren würde.