Berlin (dpa) - Die «Wirtschaftsweisen» mahnen zu schnellen Eingriffen, um immer weitere Ausgabensteigerungen in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung zu stoppen. «Der Handlungsdruck ist massiv», sagte die Vorsitzende des Sachverständigenrats Wirtschaft, Monika Schnitzer, in Berlin. […] mehr

Kommentare

11georgiemvor 38 Minuten
Dann gehen wir da mal den zahlen auf den Grund: Rentenversicherung18,6 % Krankenversicherung14,6 % + Zusatzbeitrag (~2,9 %) Pflegeversicherung3,6 % Arbeitslosenversicherung2,6 % Ergibt also 42,3 % Sozialabgaben zahlbar 50/50 Arbeitgeber und Arbeitnehmer Rechen und Denkfehler bitte melden
10Pontiusvor 1 Stunde
@6 Die Sozialabgaben liegen bei knapp oberhalb vom 20%. Ist doch recht fair für die aktuelle und zukünftige soziale Absicherung.
9Elegandinavor 1 Stunde
Bin immer noch dafür das alle in die GKV einzahlen. Außerdem, solange eine Operation mehr Geld einbringt als eine Behandlung z.B. bei Bandscheibenvorfällen, läuft hier, meiner Meinung nach, was gründlich schief.
8Sonnenwendevor 1 Stunde
(2) der Koalition mit dem Koalitionspartnern darum, Vermögende stärker in die Verantwortung zu nehmen und hat auch noch lange nicht aufgegeben. Aktuell hocken halt die Unionsparteien wie das Kaninchen vor der Schlange und warten auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts wegen der Erbschaftssteuer, vorher wollen und werden sie sich nicht bewegen.
7Sonnenwendevor 1 Stunde
Philipp Türmer ist als Juso-Vorsitzender in Entscheidungen der SPD mit eingebunden, und er hat in dem Interview auch klar gesagt, dass er sich für die SPD äußert und hat die Überlegungen nicht so radikal formuliert wie er das macht, wenn er als Juso- Vorsitzender spricht. Also erst mal anschauen, dann bewerten, und vor allem nicht etwas behaupten "von den Verantwortlichen der SPD will das niemand im Kabinett", was du nicht belegen kannst, weil es nicht stimmt @6 . Die SPD ringt seit Beginn (2)
6tchipmunkvor 2 Stunden
@5 Was ist denn an Sozialbeiträgen über 40 oder 50% noch sozial? Wenn Arbeitnehmer sich fragen, "warum tue ich mir diesen Stress noch an", wenn jeder 2. Euro weggeht...dann ist das Ausdruck von Überforderung...aber nicht von neoliberalen Thesen, die diese Arbeitnehmer nachschwätzen. Wo der Grenzpunkt liegt, keine Ahnung, offenbar kommen wir dem aber näher. @4 Das sind aber nur die Jusos. Von Verantwortlichen der SPD im Kabinett will das niemand.
5Pontiusvor 4 Stunden
@3 wo liegt denn dieser Punkt? Dir Diskussion, dass sich Mehrarbeit nicht lohne ist neoliberales Geschwätz, was sich in der Gesellschaft immer weiter verbreitet und der sozialen Komponente unserer Marktwirtschaft entgegen steht.
4Sonnenwendevor 4 Stunden
Die SPD will auch Vermögende mehr in die Verantwortung nehmen. Ich verweise diesbzgl. auf das Interview mit Philipp Türmer heute im MoMa.
3tchipmunkvor 4 Stunden
@2 Weiter steigende Beiträge gehen aber auch nicht, weil es einen Grenzeffekt gibt, ab dem die Leute nicht mehr bereit sind zu arbeiten, wenn die Abzüge immer höher werden. Die Diskussion gibt es jetzt schon, dass sich Mehrarbeit nicht lohne. Die CDU will das Problem über Kürzungen lösen, die SPD mit Schulden und noch höheren Beiträgen, Steinmeier mit einem Pflichtdienst, die Linke über Heranziehen von Vermögenden. Wird alles schwierig.
2Pontiusvor 4 Stunden
@1 aha warum sollten Sie unter 40% liegen? Und warum sollen diese gekürzt werden, wenn die Armutsgefährdungsquote in Deutschland bei 15% liegt, bei Rentner*innen sogar über 20%
1Wasweissdennichvor 5 Stunden
Der Sozialstaat ist völlig ausgeufert und wird immer noch fetter, es wird Zeit die Sozialbeiträge wieder in Richtung 40 Prozent zu bewegen. Eigentlich sollten sie darunter liegen.