Berlin (dts) - Bundeswirtschaftsminister Habeck (Grüne) will jetzt ein Verbot von neuen Gasheizungen. In der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin" sagte Habeck am Sonntagabend: "Das heißt, neuen Einbau von neuen Gasheizungen in die Häuser, damit sollten wir aufhören. Wir sollten die Gebäudedämmung massiv […] mehr

Kommentare

16k29329520. März 2022
@15 : Dass Bundeswirtschaftsminister, die eigentlich Weichen stellen sollten, die Weichen nicht in die Zukunft gestellt haben, sondern im "Verkehr" eher die Bremsen getreten haben. Schon vor knapp 50 Jahren hat (damals noch West-)Deutschland mal klar gezeigt gekriegt, dass Abhängigkeit von fossilier Energie enorme Risiken trägt - Stichworte: Ölkrise, Autofreie Sonntage. Die Abkehr von fossiler Energie ging/geht furchtbar langsam, woran Bundeswirtschaftsminister gehörigen Anteil hatten.
15slowhand20. März 2022
@14 Was möchtest Du mir mit dem Link sagen?
14k29329520. März 2022
@13 : Naja, guckt man sich <link> an, ist da ein richtig weitblickender Bundeswirtschaftsminister nicht erkennbar.
13slowhand20. März 2022
@11 Das Problem ist die Speicherung der durch Windräder erzeugten Energie. Leider werden die Windräder angehalten wenn es keine Abnahme gibt. Wir haben hier viele Windräder im Umkreis, stehen bei gutem Wind, den wir in den letzten Jahren ja vermehrt haben, still.
12k29329520. März 2022
@11 : <<Ich wünsche mir das wir es schaffen bevor es zu spät ist.>> "DaSS", bitte! Aber in der Sache sind wir uns einig. Es gibt viel zu tun, das wir viel zu lange haben liegen lassen. Nichtstun hat einen verdammt hohen Preis. Da ist nicht nur Wind-Energie nötig sondern auch Photovoltaik und auch Wasserkraft, Geothermie.
11Bummeroll20. März 2022
@9 mein Kenntnisstand ist, das 2021 der Anteil regenerativer E-Energie von 42,*% auf 40,*% gefallen ist (kam erst vor wenigen Tagen in den Nachrichten), an Windreichen Tagen schaffen wir sogar mehr als 100%, leider sind das nur sehr wenige Tage im Jahr. Um auf 100% zu kommen müssen wir die Zahl der Windräder die wir im Laufe von 20-30 Jahren aufgestellt haben mehr als verdoppeln und gleichzeitig die alten Windräder ersetzen. Ich wünsche mir das wir es schaffen bevor es zu spät ist.
10AS120. März 2022
@6 Das kommt wohl darauf an, welches Medium die Wärmepumpe verarbeitet. Deine Aussage kann ja nur auf Wärmepumpen bezogen sein, die das Medium Luft verarbeiten.
9k29329520. März 2022
@6 : Ja, es ist richtig, Wärme dort zu erzeugen, wo sie gebraucht wird. Genauso richtig ist es, Strom dort zu erzeugen, wo er gebraucht wird. Den E-Energiebedarf können wir zwar zu 100 % abdecken, aber noch nicht zuverlässig + ganzjährig. Daran müssen wir arbeiten, egal was das kostet - es wird teurer, das nicht zu tun.
8inuvation20. März 2022
@3 Du kannst Strom- und Gasanbieter wechseln wie es dir gerade in den Kram passt. Bei Fernwärme geht das nicht. Das kann nur der Vermieter wenn er denn will. Meine Tochter hat Fernwärme in einer Mietwohnung und die letzte Endabrechnung war eine Nachzahlung von fast 3000€
7koronad20. März 2022
Warum verbieten? Regelt sich doch von alleine, wenn der Preis für Gas steigt
6Bummeroll20. März 2022
@2 Wärmepumpe macht auch nur Sinn bei 100% Ökostrom (und davon sind wir noch weit entfernt) ansonsten wird die CO2 Bilanz noch schlechter. Ja 30% der Wärme wird aus der Umwelt geholt, aber 50% der Energie gehen im Braunkohlekraftwerk durch die Kühltürme, also besser die Wärme dort erzeugen wo sie gebraucht wird. Wenn wir den heutigen E-Energiebedarf zu 100% regenerativ abdecken, erst dann macht es Sinn andere Energieträger schrittweise zu ersetzen.
5all4you20. März 2022
Wir heizen mit Holz. Das Warmwasser kommt aus dem Durchlauferhitzer. Heizungen gibt es bei uns nicht.
4darkshroxx20. März 2022
Jetzt geht's aber los
3commerz20. März 2022
Fernwärme? Leider habe ich bisher nur negatives gehört, meist in Verbindung mit hohen Verbrauchskosten was mich überrascht hat.
2k29329520. März 2022
@1 : Z. B. Wärmepumpen, Pellets, Elektroheizungen, die statt mit Nachtstrom mit Ökostrom betrieben werden. Man kann mit Solarpanels auch direkt heizen ("Hotpipes"), das funktioniert aber nur begrenzt, dann muss man das warme Wasser irgendwo speichern können, bis es in den Heizkörpern gebraucht wird. Zurück zu den Kohleöfen im Wohnzimmer und in der Küche (Beistellherd) will wohl niemand - macht auch wenig Sinn.
1galli20. März 2022
Und welche Heizung dann?