Berlin (dpa) - Angesichts der hohen Spritpreise diskutiert die Bundesregierung über eine Anpassung der Pendlerpauschale in der Steuererklärung. Finanzminister Christian Lindner (FDP) zeigte sich offen für eine solche Reform, die vor allem Arbeitnehmer und Selbstständige mit langem Weg zur Arbeit […] mehr

Kommentare

41k6393211. Februar 2022
@39 : Dann lebt ihr in einer sehr ruhigen Umgebung. Leider Gottes ist das in vielen Regionen mittlerweile Alltag. Ja, es gibt viele Firmen, die Leute suchen - es bringt nur wenig, wenn sehr ungleich verteilt sind. Selbst für einen guten und recht flexiblen Informatiker wird es in mittelgroßen Städten bis 50k schwierig was zu finden - außer vielleicht im ÖR, und da wird man meist sehr weit runtergruppiert.
40AS111. Februar 2022
@37 Es gibt immer noch genügend Gegenden mit sehr billigem Bauland und günstigen Erstellungskosten. Die sind dann aber eben jwd.
39smailies10. Februar 2022
@38 : Das ist meiner Miennung nach einfach falsch. Es gibt sehr viele Firmen und Branchen, die qualifizierte AK suchen. Und ich verlange nicht "von heute auf morgen" zu wechseln. Deswegen sage ich ja, 10 Jahre Übergangsfrist. Und 1 Umzug wird dann ja wohl möglich sein, oder? @35 und alle Kolleginnen und Kollegen, die ich so kenne, demnach auch :)
38k6393210. Februar 2022
@34 : Den Arbeitsplatz kann man sich nur recht selten aussuchen, wenn man nicht gerade eine absolute 08/15 Ausbildung hat oder von daheim aus arbeiten kann. Außerdem möchte man mit Kindern nicht unbedingt allzu häufig umziehen.
37k6393210. Februar 2022
@36 : Weil sich das die wenigsten in der Stadt leisten können? Und so wie die Mieten die letzten Jahre gerade in Großstädten explodiert sind werden immer mehr Leute aus den Großstädten gedrängt, ohne dass die Jobs hinterherziehen. Und "billig" sind Eigenheime weiß Gott nicht, nur wird man dann nicht mehr von Vermietern immer mehr ausgenommen.
36AS110. Februar 2022
@33 "Glaub mir, die wenigsten fahren freiwillig täglich zig km". Diese Aussage darf dann doch angezweifelt werden. Was ist denn mit den ganzen Leuten, die sich partout den Traum vom billigen Eigenheim in der Provinz erfüllen und sich danach über ihre weiten Arbeitswege beschweren?
35slowhand10. Februar 2022
@34 >> Ich habe es noch nie erlebt, dass ein Lehrer im privaten Umfeld "Ziel von Eltern" geworden wäre... << Dann darfst Du Dich glücklich schätzen.
34smailies10. Februar 2022
@33 : Vielleicht hätte ich "Willen" schreiben sollen :) In vielen Fällen sehe ich keinerlei Bemühungen, die persönliche Situation in Hinsicht der Fahrerei zu verbessern. Man beharrt auf seiner Wohnung oder und auf dem Arbeitsplatz. So what? Und die Partnerin bewirbt sich dann zu allem Überfluss auf eine Stelle in der anderen Himmelsrichtung. Ich habe es noch nie erlebt, dass ein Lehrer im privaten Umfeld "Ziel von Eltern" geworden wäre...
33k6393210. Februar 2022
@31 : Glaub mir, die wenigsten fahren freiwillig täglich zig km.Schon wegen dem Faktor Zeit. Ich habe derzeit die glückliche Lage einen "Fahr"weg von ca. 5 Sekunden zu haben. Ok, manchmal 10, wenn ich von der Küche aus starte. Diesen Luxus haben aber nicht viele.
32k6393210. Februar 2022
@31 : Viele Lehrer werden im privaten Ziel von Schülern und Eltern. Mitarbeiter vom Ordnungsamt etc. werden ebenfalls angegriffen. Viele benötigen deswegen die räumliche Trennung zw. beruflichem und privaten Umfeld. Weil eben von der, man muss leider so krass formulieren, Gegenseite, ebenfalls kein Abstand gehalten wird.
31smailies10. Februar 2022
@29 Was meinst DU mit „Selbstschutz“? @30 : Dem könnte ich zustimmen, wenn nicht die Pendlerströme in der Zwischenzeit in alle Himmelsrichtungen fahren würden. Und oft ist es eine Frage des Wollens, nicht des Müssens. Und von mir aus kann man ja auch Härtefallregeln einführen aber eben nicht mehr pauschal Kilometerfressen subventionieren.
30k6393210. Februar 2022
@26 : Das ist keine Subvention, sondern nur ein (geringer) Ausgleich für fehlgeleitete Strukturimpulse. Wenn Arbeit wieder _deutlich_ besser verteilt ist - dann könnte man darüber nachdenken. Aber nicht vorher. Vielleicht sollte man nicht nur eine max. Einwohnerdichte, sondern auch eine max. Arbeiterdichte pro Quadratkilometer einführen...
29k6393210. Februar 2022
@28 : Nein, das ist meist purer Selbstschutz. Der leider Gottes immer häufiger notwendig ist. Und gerade der öffentliche Dienst meint oft genug, MA "versetzen" zu müssen. Dafür müsste der Staat die Pendlerpauschale nicht nur absetzbar machen, sondern tatsächlich auszahlen.
28smailies10. Februar 2022
Ich kenne gerade im Lehrerbereich und auch im Öffentlichen Dienst mehrere Fälle, in denen die Leute mit Absicht in A wohnen und in B arbeiten, weil sie ihren Schülerinnen,…. Nicht privat begegnen wollen. Kann man ja so machen, ist dann aber mMn „Privatvergnügen“
27Pontius10. Februar 2022
"Die Pauschale sei weder Subvention noch ein Geschenk des Staates, sondern sorge dafür, dass man seinen Lebensmittelpunkt und Arbeitsort frei wählen könne. Nicht umsonst sei die deutsche Wirtschaft so dezentral aufgestellt mit vielen «Hidden Champions» gerade im ländlichen Raum." So verklärt kann man die Welt auch sehen. Wer kennt sie nicht, die Autoströme aus der Stadt um im Dorf zu arbeiten.
26smailies09. Februar 2022
@25 : Richtig, aber es macht AUCH keinen Sinn, dass der Staat solche Arbeitsplätze subventioniert, wenn sie ökologisch durch die Fahrerei zusätzlich sinnfrei ist. Ja, auch das Arbeitsamt müsste hier umdenken!
25k6393209. Februar 2022
@24 : Schon heute wird (inkl. dem Arbeitsamt) erwartet, 50...100 km zu pendeln. die Pendlerpauschale ist da ein (kleines) Zugeständnis. Wenn das auch noch wegfällt werden sich viele "bedanken". Dann macht das Arbeiten für so manche finanziell nämlich überhaupt keinen Sinn mehr.
24smailies09. Februar 2022
@21 : Auhc in der Stadt muss investiert werden.. Und es muss ja nicht von heute auf morgen sein, es sollte ja Umstellungszeit geben. Es gibt preiswertere Flächen im Umland, vielleicht auch günstigere Steuersätze oder andere Anreize. Von daher kann ich das Argument nicht nachvollziehen.
23driverman09. Februar 2022
Wohnen in der Stadt bzw in der Nähe wäre für mich schlicht nicht finanzierbar. Öffis würde ich gerne nutzen, wenn das Angebot stimmt, derzeit 1 Buslinie im 2 Stunden Takt von morgens um 8 bis 18 Uhr. Nächste Einkaufsmöglichkeit 8 Km, lediglich Eier gibt's am Automaten und einmal die Woche kommt der Bäcker. Achja, von der Pauschale habe ich nix, lebe aus Gesundheitlichen Gründen von Hinterbliebenenrente.
22k6393209. Februar 2022
Wenn müsste man die Unternehmen dazu bringen ins Umland zu investieren.
21k6393209. Februar 2022
@20 : Weil die Umstellung massiv Geld kostet - gerade auch bzgl. der Infrastruktur? Dein Vorschlag würde nur die Arbeiter noch mehr schröpfen, ansonsten würde sich nichts ändern.
20smailies09. Februar 2022
Warum sollten nicht auch Arbeitsplätze dann wieder aus den Ballungszentren abwandern ins Umland? Wenn die Büros zu teuer werden, Wohnungspreise explodieren,... dann können Backoffice, Zweistellen,... ins Umland abwandern. Und keine Anschaffung kann Dir lebenslangen Werterhalt... garantieren. Ich bin dafür, die Pauschale sukzessive und planbar z.B. innerhalb der nächsten 10 Jahre abzuschaffen.
19Radiomann09. Februar 2022
Warum sollte die Pendlerpauschale erhöht werden? Die hohen Spritpreise waren von den Wählern der Grünen und der SPD doch so gewollt. Erst hohe Energiekosten wählen, dann nach Entlastung schreien? Jetzt sind wohl die Ersten aufgewacht, wobei die Kostenexplosion erst am Anfang ist. Mein Tipp: Langsamer und weniger Fahren und das nächste Mal das Wahlprogramm der Parteien lesen!
18k14079109. Februar 2022
Sogenannte Entlastungspauschalen sollten automatisch an die Inflationsentwicklung bzw. hier an den Energiekostenindex gekoppelt werden. Bei Diäten für Politiker geht es doch auch?!?
17slowhand09. Februar 2022
>> Kritikern gilt sie als klimaschädlich, weil sie aus ihrer Sicht dazu ermutigt, weit weg vom Arbeitsplatz zu wohnen. << Wenn alle die auf dem Land wohnen und in der Stadt arbeiten in die Stadt ziehen würden/wollten, was denkt ihr was da auf dem Wohnungsmarkt los wäre und mit den Mieten passiert. Die Häuser auf dem Land wären dann auch nichts mehr wert, also Jahrzehnte umsonst gerackert und die Banken reich gemacht. Manche haben schon seltsame Vorstellungen.
16k6393208. Februar 2022
Man müsste einfach mal was gegen die extreme Konzentration in Großstädten unternehmen. Das würde viele, viele Probleme lösen.
15thrasea08. Februar 2022
@13 Dein Beispiel mit dem Wohnen außerhalb des Speckgürtels zeigt doch ganz deutlich, dass die Wahl des Wohnorts hauptsächlich private Gründe hat, nicht berufsbezogene. Deutschland ist mit der Pendlerpauschale bzw. dem Abzug der Fahrtkosten als Werbungskosten international ziemlich isoliert.
14Chris198608. Februar 2022
@12 Wenn es dir um die preislichen Vorteile beim Immobilienerwerb geht: Da sprechen wir von mehreren Jahreseinkommen, die man gegenüber dem Speckgürtel spart, falls man im Speckgürtel überhaupt was findet.
13Chris198608. Februar 2022
@11 Es sind Kosten, die im Rahmen der Berufstätigkeit entstehen. Warum sollte man das nicht steuerlich geltend machen können aber z.B. Arbeitskleidung schon? Man hätte ja auch einen Job wählen können, wo man keine extra Kleidung braucht. Eine Reduktion des Verkehrs mag klima- und umweltfreundlich sein aber Mobilität zu "bekämpfen" ist auch wirtschaftsfeindlich. Ziel sollte daher sein den Verkehr klima/umweltfreundlicher zu machen anstatt ihn nur zu reduzieren.
12Pontius08. Februar 2022
@10 Mein Beitrag #9 bezog sich vor allem auf den von dir angesprochenen Abstand Speckgürtel und dem grünen weiter entfernten Umland.
11thrasea08. Februar 2022
@10 Und trotzdem sehe ich keinen Grund, diese private Entscheidung auch noch zu subventionieren. @8 Ich nehme an, du meinst mit deiner letzten Frage mich, nicht dich selbst. Besser als ich es ausdrücken könnte, hat es das Umweltbundesamt geschrieben: <link> Es sollte doch unstrittig sein, dass eine Reduktion des Verkehrs klima- und umweltfreundlich ist.
10Chris198608. Februar 2022
@9 Es geht darum, ob die Pendlerpauschale ein Anreiz ist weiter wegzuziehen und den Unterschied mit und ohne Pendlerpauschale habe ich benannt. Was auch immer also die Gesamtkosten sind, die Pendlerpauschale macht nur den genannten Unterschied und da sage ich, wegen diesem Betrag entscheidet sich keiner für oder gegen den Umzug.
9Pontius08. Februar 2022
@8 Und wie sehr beteiligst du die restlichen Mehrkosten? Der zusätzliche Kraftstoff wird nicht vollständig von der Pendlerpauschale abgedeckt, verstärkter Verschleiß und Wertverlust des Autos sind weitere negative Kosten. Zieht man dann noch so weit weg, dass der ÖVPN nur noch schwerlich erreichbar/vorhanden ist, kann man das zweite Familien-Auto schon mit fest einplanen.
8Chris198608. Februar 2022
@6 Lass es mal 800€ pro Jahr sein. Dann sind das, wenn man mit ~35 das Haus baut/kauft, grobe 30 Jahre. Macht dann 24.000€. Das spart man ja schon fast beim Makler und der Grunderwerbsteuer, wenn man außerhalb kauft/baut anstatt im Speckgürtel der Großstadt. @5 Warum genau soll das klima- und umweltschädlich sein? Setzt doch voraus, dass man mit einem Verbrenner zur Arbeit fährt. Das Thema endet in den nächsten Jahren von selbst.
7thrasea08. Februar 2022
@5 Ich finde es unvernünftig und unverständlich, den Traum vom Eigenheim klima- und umweltschädlich zu subventionieren. Oder umgekehrt: Warum wird der klima- und umweltfreundlichere Traum vom arbeitsnahen Wohnen in Städten und Zentren nicht subventioniert?
6Pontius08. Februar 2022
@3 Die paar Hundert Euro summieren sich im Verlauf des Arbeitslebens schon zu einer stattlichen Summe.
5Chris198608. Februar 2022
@4 Du hast also auch kein Problem mit steigenden Spritpreisen. @2 Pendlerpauschale gibts auch für andere Verkehrsmittel, nicht nur fürs Auto und auch das Auto wird gerade mehr und mehr elektrisch. @3 Und du glaubst, wenn man im Jahr keine 1-2000€ Pendlerpauschale geltend machen kann und dadurch ein paar hunder Euro im Jahr mehr Steuern zahlen muss, verzichten die Menschen auf den Traum vom Eigenheim?
4pullauge08. Februar 2022
da ich kein Pendler bin hab ich nix davon
3thrasea08. Februar 2022
@1 Das sollte man meinen, ist vielfach aber nicht so. Da baut man lieber ein Häuschen, zig Kilometer entfernt auf dem Land, wo es noch bezahlbar ist. Jeden Tag zig Kilometer zur Arbeit fahren? Macht doch nichts, es gibt ja die Pendlerpauschale. Wer sich dagegen entscheidet, klimafreundlich möglichst nah am Arbeitsort, dafür aber teurer zu wohnen, hat einfach Pech gehabt und bekommt gar nichts. @2 Die Pauschale gibt es für alle, unabhängig vom Verkehrsmittel.
2Dackelmann08. Februar 2022
Dann fordere ich einen höheren Ausgleich für Leute die aus Umweltgründen mit denovb,s fahren denn diese Fahrkosten werden auch ständig erhöht. Außerdem könnten Menschen die weiter weg CK wohnen auch Fahrgemeinschaften bilden oder sich Energie freundliche Fahrzeuge zulegen und schon würden sie sparen .
1galli08. Februar 2022
" weil sie aus ihrer Sicht dazu ermutigt, weit weg vom Arbeitsplatz zu wohnen" So ein Schwachsinn .Man ist doch froh in der Nähe des Arbeitsplatzes zu wohnen .schon die Zeit die man dann spart.