@1
mir ist es lieber das es keiner "offiziell" weiß, das ich Spender bin.
Sonst könnten urplötzlich mal einige Menschen "verschwinden" oder plötzlich "versterben" und auf einmal für "gut betuchte Leute" Organe ohne Ende bereitstehen.
Bin auch Spender, Viele die dagegen sind würden anders Denken wenn jemand denn Sie Lieben damit geholfen werden könnte. Hab Ausweis und Vermerk in meiner Patientenverfügung.
Ich habe mich für die Organspende entschieden. Wenn ich Tod bin brauche ich meine Organe sowieso nicht mehr. Es wäre schade, wenn diese im Grab verrotten würden. So sind sie noch nützlich für andere.
Eine Spende ist per Definition erst einmal freiwillig. Sonst wäre es eine Organzwangsabgabe. Und wir haben auch nicht zu wenig Spender. Das Problem liegt lt. einer Untersuchung der Uniklinik Kiel vielmehr darin, dass Krankenhäuser potenzielle Spender zu selten erkennen und melden. Und bei den ganzen Skandalen um Organspenden ist das Vertrauen in der Bevölkerung halt weg und muss zuerst einmal wieder aufgebaut werden.
Ich denke, das es einfach Zeit wird, das man sich nicht mehr aktiv melden muss um Organspender zu sein, sondern das man aktiv werden muss, wenn man es nicht will. Ich denke dann hätten wir deutlich mehr Organspender.