Nürnberg/Berlin (dpa) - Zwei Wochen lang konnte das Land rätseln, wie SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz die ungeliebte Agenda 2010 ändern will. «Wenn Fehler erkannt werden, müssen sie korrigiert werden», kündigte er an. Und erzählte von einem 50-Jährigen, der Angst vor Arbeitslosigkeit hat, weil er […] mehr

Kommentare

8monet06. März 2017
@6 : 27% mehr Erberbstätige (Seite 49), 37% Produktivätssteigerung (S.50), 40% weniger geleistete Arbeitsstunden. Das hat sehr wenig mit 35 Std-Woche zu tun. Mehr AN teilen sich den bei steigender Produktivität immer weniger Arbeit (-stunden). Das sieht man auch schön auf Seite 44
7X-Reaper06. März 2017
Sry das ist nur Bullshit es gibt immer genug Leute die Arbeit suchen ! Schaut euch doch mal mansche branchen an beispiel 200.000 Stellen waren unbesetzt 2016 und über 400.000 haben eine stelle gesucht. Es gab Doppelt so viele Leute die eine Stelle suchten als wie Unternehmen stellen hatten. Die Unternehmen sollten einfach mal überdenken was für Forderungen sie stellen langsam Wenn ich schon in den Zeitungen Lesen muss das eine Toiletten Fachkraft gesucht wird mit min. Realabschluss
6vienna-project06. März 2017
@5 Für die 35 Std. Woche kann man ja wohl kaum die Arbeitgeber verantwortlich machen. Im übrigen werden Facharbeiter und auch ungelernte zur Zeit reichlich gesucht und mangels Masse häufig mit EU-Ausländern besetzt. Wir suchen in unserem Unternehmen immer wieder ungelernte Kräfte, die wir jedoch noch nicht einmal mehr mit Leiharbeitern besetzt bekommen, weil wir zufällig mal in einem nicht attraktiven Teil Deutschlands liegen.
5monet06. März 2017
@4 : Falscher Schluß. Es gibt nur Arbeit die auf mehr Personen verteilt wird (und somit ein sinkendes Einkommen bedeutet). Sehr schön zu erkennen <link> Seite 49. Die Zahl der Erberbstätigen ist von 1970 von 85% auf 112% im Jahr 2016 gestiegen. Die Summe der Arbeitsstunden je AN 127,73% auf 87,74%. (1991 = 100%)
4schlossberg906. März 2017
Zum einen haben wir die niedrigste Arbeitslosenquote seit 1991 und es gab noch nie soviel offene Stellen wie nie. Also kann es nur ein Problem der Qualifizierung sein, wenn die vorhandenen Arbeitslosen nicht in offene Stellen vermittelt werden können. Zum anderen Frage ich mich, wann Herr Schulz endlich mal etwas mehr als das Rumreiten auf der Agenda 2010 zu bieten hat. Wie stellt er sich Europa künftig vor? Was ist seine Haltung zur Türkei und zu Amerika? etc.
3wazzor05. März 2017
ALG I kommen relativ wieder schnell in den 1. Arbeitsmarkt. Aber wie sieht es mit ALG II Bezieher aus die kaum eine Chance auf den 1. Arbeitsmarkt haben? Die wirklich "Abgehängten" bleiben wieder aussen vor, für diese Leute hat er kein Konzept? Also wie die Linken meinen wirklich nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
2monet05. März 2017
@1 : Hoffen wir mal das die Menschen sich von St Martin nicht täuschen lassen. Selbst wenn er das so umsetzt wie dargelegt bedeutet das für jmd der mit 50 arbeitslos wird und "zu alt" ist für AG, nach 4 Jahren ALG das er/ sie €16200,- "behalten" darf. Jegliche Rücklagen, Eigentumswohnung, etc darüber hinaus muss zu "Geld" gemacht werden bevor es Hartz gibt...und die Zeit bis zur Rente ist lang (min. 13Jahre) und die Rente auf GRUSI (es fehlen ja min 13Jahre Beiträge). Kein Konzept - nur Schwindel
1X-Reaper04. März 2017
Sry, das wird nie kommen sondern ist ein fake Wahlversprechen um sich so die Stimmen von den Mio Arbeitslosen zu Sichern die das gerne auch wirklich so haben möchten. Das ist einfach Traurig das er nun den Leuten Hoffnung macht für so etwas und am ende nichts dabei raus kommt. Wo sind die Schulden Erleichterung vom Letzten mal ? Die sie auch mit der CDU notfalls durch bringen wollten! Kamen doch auch nie