Brüssel (dpa) - In seinem Widerstand gegen ein pauschales EU-weites Zulassungsverbot neuer Verbrenner ab 2035 bekommt Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) Unterstützung vom grün geführten Wirtschaftsministerium. Wirtschaftsstaatssekretär Sven Giegold (Grüne) sagte heute am Rande eines EU-Treffens […] mehr

Kommentare

34smailies03. März 2023
@33 : Klar und wir reden auch nicht von einigen tausend Lokomotiven sondern von Millionen PKWs. Das wird jahrzehnte dauern, bis die sich auf "natürlichem" Weg endgültig verabschieden, wenn es gar keine gesetzliche Regelung gäbe. Ob der Weg über das Verbieten zu diesem Zeitpunkt der RIchtige ist erscheint mir zumindest fraglich. Aber das wird man villeicht auch wieder erst im Rückblick sehen, wie es besser gewesen wäre...
33satta03. März 2023
@32 Da diese Regelung auf EU-Ebene gelten soll, müsste man wohl ziemliche Verrenkungen machen, um das Zulassungsverbot erfolgreich zu umgehen. Wäre für manche Leute aber egal, die so an ihren Verbrennern hängen. Ansonsten gäbe es ja immer noch den Gebrauchtwagenmarkt.
32smailies03. März 2023
... vertraut werden. Und klar sehe ich das Spannungsfeld: Ist das E-Auto besser als ein Verbrenner (für den Nutzanwender)? Man könnte das ja anfangen über den Preis zu manipuliern - ach halt, das wurde schon in großem Stil gemacht, hat aber nicht so gut funktioniert. Was bleibt? Mal ne blöde Frage: Wie sieht es aus, wenn ein Deutscher einen Verbrenner in Frankreich/USA/... kauft und dort auch zulässt und hier damit rumfährt?
31smailies03. März 2023
@28 : Das Verbot kam NACH der letztmaligen Verwendung eine Dampflok bei der DB... Die Dampflokära war da schon rum. Es handelte sich um wenige Einzelfälle, die noch die Dinger verndet haben. Und es wurden nicht hunderte von Lokomotiven deswegen stillgelegt oder Firmenexistenzen wurden vernichtet. Zum FCKW...: Da stimme ich Dir zu, man muss aber sagen, dass hier für den Verbraucher in der Nutzung keinerlei Unterschied erkennbar ist/war. Deswegen kann in so einem Fall nicht auf die Marktmacht....
30Pontius03. März 2023
@18 Dann erkläre uns doch die Vielschichtigkeit, damit wir auch zu den Erleuchteten zählen können. Und weil sich bei technischen Entwicklungen immer das bessere am Ende durchsetzt, haben wir Video2000 noch heute. Oder um im Verkehrssektor zu bleiben: <link> Immer wieder ein Genuss, wie sich das "bessere" System durchsetzt.
29satta03. März 2023
@27 Nur nebenbei bemerkt: es gab vor einigen Jahren Nachbauten von Schmalspurdampfloks in Dtl., einmal die sächs. IK mit der Nr. 54 (leider zwischenzeitlich verunfallt) sowie die 99 2324 für die "Molli". So ähnlich werden auch Diesel-/Benzinkraftwagen irgendwann nur noch museal bzw. als Oldtimer betrieben werden. Aber man kann deswegen hier nicht auf reine Wirtschaftlichkeit setzen, da sich relevante Zeithorizonte schon in naher Zukunft schließen.
28thrasea02. März 2023
@20 @27 Du kennst das Dampflokverbot nicht? ;-) <link> Mal ne andere Frage. Aber wenn wir hier schon solche Vergleiche ziehen und diskutieren: Wie sähe es heute um unsere Ozonschicht und die Ozonlöcher aus, wären die FCKW nicht weltweit verboten? Warum gab es ein DDT-Verbot? Usw... @24 Leben wir also seit den FCKW- und DDT-Verboten in einer Diktatur? Oder wolltest du nur wie in @16 mal wieder was dummes kommentieren?
27smailies02. März 2023
@20: Also, der letzte Neubau einer Dampflok hat vor 1960 stattgefunden. Ja, die Dinger halten lange und wurden ordentlich gepflegt, deswegen waren sie - auch ohne explizite Verbote - am Aussterben. Und so sollte es dann ja auch mit dem Verbrenner laufen, wenn die E-Autos eben entsprechend wirtschaftlicher und besser sind!
26satta02. März 2023
@24 Klar leben wir in einer Diktatur, wenn die Politiker auf einmal Ernst machen, in gut zehn Jahren das Inverkehrbringen der röhrenden und Abgase produzierenden fahrbaren Untersätze zu verbieten. Wir dürfen dann nämlich nicht mehr an Wahlen teilnehmen und Parteien werden selbstverständlich im Zuge dessen auch abgeschafft.
25tastenkoenig02. März 2023
Selbstverständlich braucht auch eine demokratische Gesellschaft Verbote.
24k51064802. März 2023
@21 also Verbote sind notwendig, warum? Sind wir in einer Demokratie oder wünschst du dir eine Diktatur?
23wazzor02. März 2023
@18 «Allerdings müssen diese Fahrzeuge dann mit klimafreundlichem Öko-Sprit fahren.» sagte Lindner. Wer hat Millionen in diesen so von Lindner angepriesenen Öko-Sprit investiert und würde durch das Verbrenner aus die Millionen verlieren? Porsche. Wer ist ganz großer Fan von Porsche und durch Porschegate wissen wir das diese Person ganz gute Beziehungen zu Porsche Chef hat? Mövenpick heißt jetzt Porsche so wie es aussieht. FDP – Andere Mannschaft, selbes Prinzip - der gelbe Geist halt.
22satta02. März 2023
@20 Schlechtes Beispiel, bei euch auf der Bundesbahnseite gab es ab den 1970ern das sog. Dampfverbot. Im Bereich der DR wurde bis fast zum bitteren Ende auch im Regelspurbereich Dampf eingesetzt, auf Kleinbahnen sowieso (und dort bis heute). Wobei man Dampfloks teilweise auch rein mit Holz befeuert hat.
21satta02. März 2023
@18 Natürlich ist ein Verbot notwendig und als verbindliche politische Zielsetzung für alle Beteiligten sinnvoll. Sonst würden uneinsichtige oder uninformierte Verbrennungsmotorenthusiasten weiter auf Kosten der Allgemeinheit ihrem Egoismus frönen. Was Selbstverpflichtungen der Industrie bringen, hat man die letzten Jahrzehnte ja gesehen - oder vielmehr nicht.
20smailies02. März 2023
Ich versteh das trotzdem auch nicht so ganz, dass hier mit politischen Verboten gearbeitet werden muss. Diesellokomotiven waren besser als Dampflokomotiven, deswegen gibt es das heute nur noch museal. CDs haben die Kassetten verdrängt und sind heute auch schon wieder vom Markt... Wenn das e-Auto wirklich besser ist, dann wird es sich auch durchsetzen am Markt.
19tastenkoenig02. März 2023
Vielleicht hat man Sorge, dass zu viel Mittel und Energie in Nischenanwendungen gesteckt werden, die man dann nicht für das Hauptanliegen einsetzen kann. Das Problem ist, dass wir einfach keine Zeit mehr haben, weiter dem allgemeinen Beharrungsvermögen nachzugeben. Das hat uns schon in diese Lage gebracht und wird uns sicher nicht aus dieser Lage befreien.
18Chris198602. März 2023
@11 Die Thematik ist halt wesentlich vielschichtiger als ein grüner Geist zu verstehen scheint aber wenn man von BEV so überzeugt ist, ist ein Verbot ja nicht notwendig. Also warum muss man es verbieten?
17k51064802. März 2023
@15 @9 also alles was nicht auf Elektro setzt sind Nazis, eine Alternative wird nicht in Erwägung gezogen?
16k51064802. März 2023
@14 weiß nicht , wollte nur was dummes auf @11 kommentieren
15satta02. März 2023
@12 Benzinnazis kamen im III. Reich auf, um eine Treibstoffversorgung der heimischen (Kriegs-)Wirtschaft ohne Abhängigkeit von der jüdischen Öl-Industrie sicherzustellen. Dazu wurden Holzgas, Bio-Alkohol oder technische Verfahren wie die Kohleverflüssigung angewandt. Heutige Benzinneonazis bilden sich auf dt. Ingenieursleistungen vergangener Tage so viel ein, dass sie Diesel- und Ottokraftwagen auch noch in tausend Jahren durch die Lande fahren lassen wollen.
14thrasea02. März 2023
@13 Du bist ganz sicher, dass die Grünen die Physik falsch auslegen, die SPD, welche das Verbrennerverbot ebenfalls will, Länder wie Norwegen, Großbritannien, Kalifornien? Du bist ganz sicher, dass nicht vielleicht du irrst und falsch auslegst? 😋 @15 Wow, das hast du aber schön erklärt, Respekt!
13k51064802. März 2023
@11 die Physik irrt nicht, die grünen legen sie nur falsch aus
12k51064802. März 2023
@ 9 was bitte sind "Benzinnazis" ?
11LoneSurvivor02. März 2023
@10 Da würden sich nicht die Grünen irren sondern die Physik
10Chris198602. März 2023
Wenn das BEV besser ist als der Verbrenner mit E-Fuels, wird sich das auch ohne politischen Verbote durchsetzen aber scheinbar hat man Angst, dass die allwissenden Grünen sich womöglich irren könnten also muss man verbieten.
9LoneSurvivor02. März 2023
Ihr könnt auch hier einsteigen, hier sind noch mehr Benzinnazis unterwegs: <link>
8Wesie02. März 2023
@7 : Richtig. Und meiner fährt mit 11-12 kW/h. Was @5 von sich gibt, ist Dünnschiss. Zudem das bisschen E-Fuel, das produziert werden kann, wohl in der Luftfahrt schlauer eingesetzt werden kann... Aber davon wollen beschränkte Zeitgenossen wie der nichts wissen.
7wazzor02. März 2023
@5 Ein Bezinjunkie, mir wird schlecht. Das Problem ist das dieser Öko-Sprit nicht Flächenddeckend angboten werden kann, von daher ist das Augenwischerei. <link> Für einen Liter brauchst Du 27 kWh, mein Auto z.B. würde also 216 kWh pro 100KM benötigen, ein E-Auto braucht maximal 29 kWh pro 100 Kiliometer.
6Wesie02. März 2023
@5 : LOL. Klimakleber? Du bist ärmlich. Lass es bitte.
5SpeedySZ02. März 2023
Puh, nur Klimakleber hier unter den Kommentatoren offensichtlich... mir wird schlecht. Nur nebenbei angemerkt und ich weiß, dass das Argument mal wieder nicht zählt... aber die Produktion von z. B. Akkus ist Eurer Meinung nach ökologisch optimal und ohne Energie oder seltenen Rohstoffen machbar? Kauft euch alle ne Kutsche und werdet glücklich damit... obwohl, hat das Pferd dann einen Katalysator o. ä. am Pöter?
4wazzor02. März 2023
«Allerdings müssen diese Fahrzeuge dann mit klimafreundlichem Öko-Sprit fahren.» sagte Lindner. Natürlich müssen sie das, sonst wären die Millarden die Porsche in die Entwicklung und den Ausbau dieser Industrie gesteckt hat in den Sand gesetzt. Der Chrissi und Porsche, eine Liebe ohne gleichen. Das aber dieser "Öko-Sprit" vermutlich nicht für alle vorhanden sein wird, da die Produktion extrem Energieintensiv ist, lässt der gute Chrissi natürlich unter den Tisch fallen.
3satta02. März 2023
Selbst erfahrene Automanager wie Herbert Diess sahen in diesen trügerischen e-Fuels keine Zukunft für klassische Verbrennungsmotoren, weils einfach nur energieverschwenderischer Schwachsinn ist.
2Wesie02. März 2023
Ja, dieser Widerstand ist einfach nur peinlich... Vor allem, weil er von denen kommt, die überhaupt nicht rumjammern dürften.
1satta02. März 2023
Ja, die armen Rechtsanwälte und Ärzte wählen schließlich nicht umsonst F.D.P., da kann man denen nicht noch ihre krachmachenden Spritschleudern wegnehmen. Emotionen (=Wecken postpubertärer Ur-Instinkte) beim Autofahren sind bei diesem Klientel ein bisschen höher auf der Prioritätenliste angesiedelt als das Aufhalten des Klimawandels. So sehr kann man die Leistungsträger in diesem Lande nicht vor den Kopf stoßen, sonst wandern die noch alle ab/aus.