Berlin (dts) - Zwei Wochen nachdem Guido Westerwelle die Debatte über Hartz IV angestoßen hat, legt er jetzt nach: In einem zweiten Gastbeitrag für die Tageszeitung "Die Welt" (Donnerstagsausgabe) rechtfertigt Westerwelle den Ton seiner Wortbeiträge, ohne den es seiner Ansicht nach die Debatte nicht […] mehr

Kommentare

7tastenkoenig24. Februar 2010
Wenn er eine Debatte nicht anders auslösen kann, als eine ganze Bevölkerungsgruppe aufs Übelste zu diffamieren, indem er sie durch mutwillig unscharfe Abgrenzung in einen Topf mit den wenigen Schwarzen Schafen (bei WW die "Findigen") wirft, dann ist es mit seinen politischen Fähigkeiten nicht weit her. Und noch etwas: die "Findigen" sind auf Seiten der Steuerhinterzieher weitaus schmerzhafter für den Staat. Aber die könnten ja FDP wählen.
6ichbindrin24. Februar 2010
WW hat die Debatte doch nicht gestartet, er hat nur am lautesten den größten Unsinn geschrien. Die Debatte kam durch einen einfachen Bürger zu Stande, der im diesen Land erst dafür kämpfen musste, dass die Ungerechtigkeit durch unser höchstes Gericht bestätigt werden musste! Ich bin für die Bezahlung von Politikern mit Gutscheinen und einen sozialen Staat :D
5inuvation24. Februar 2010
Griechenland wird durch einen Generalstreik gegen Steuererhöhungen und Einsparungen lahm gelegt, in Spanien gehen 1000e auf die Straße gegen die Rente ab 67... und was machen die Deutschen?? Hinter vorgehaltener Hand schimpfen, zahlen und die selben *....* wiederwählen..... *denk*
4tippi24. Februar 2010
Leute, warum nehmen wir die "findigen" Herren Politker ala Westerwelle nicht beim Wort und streichen ihnen die Diäten? Denn "findig" sind sie zweifellos, wenn es darum geht sich oder ihrer Klientel Vorteile zu verschaffen. Und was dem einen recht ist, ist dem anderen billig.
3wkloss24. Februar 2010
Umsteuern? Genau, Pensionen nach Arbeitsjahren und nicht sicher schon nach paar Dienstjahren, Managergehälter begrenzen und höher besteuern, Geld von den Banken zurückverlangen, usw.! Dann ist auch genug Geld da, das eingesetzt werden kann! Jetzt wird nur geguckt, wo eingespart und Geld eingetrieben werden kann bei den Kleinen! Aufhören mit "lieber Salz- als Sektsteuer!"!
2bennsenson24. Februar 2010
Man kann zu Westerwelle stehen wie man will, aber Deine dümmlichen Vergleiche, die eine unerträgliche Verharmlosung der nationalsozialistisch-antisemitischen Judenverfolgung darstellen, kannst Du Dir ein- für allemal verkneifen.
1k4978224. Februar 2010
Westerwelle versucht schon selbige Art der "Diskussionsgrundlage" wie zuletzt in Schweiz und damals vor einigen Jahren zu nutzen für seine Hetze. Es ist doch klar das Minderheiten (hier Arbeitslose, Schweiz Muslime, damals Juden) durch solche Aussagen weniger geschützt werden und natürlich gibt es dann eine Mehrheit die dies fordert/relativiert. Das muss aber nicht heißen das es auch so in Ordnung ist. Ist er auch für die Todessstrafe da bei Sexualdelikten der Großteil danach schreit?