Rom (dpa) - Im Machtapparat der katholischen Kirche sind die Sitten nicht unbedingt besser als anderswo. Über die Nachfolge von Papst Franziskus wurde in den vergangenen Wochen auch schon spekuliert, als er noch am Leben war. Darüber entscheiden nun 135 Männer: alle Kardinäle, die zum Zeitpunkt […] mehr

Kommentare

6truck67621. April 2025
(2) Wenn der Gewählte noch kein Bischof ist (z. B. ein Priester, Diakon oder sogar ein Laie), wird er sofort zum Bischof geweiht, denn das Papstamt setzt die Bischofsweihe voraus. Der letzte Papst, der kein Kardinal war, war Urban VI. im Jahr 1378. Der letzte, der kein Priester war, war vermutlich Leo X. (1513) – er wurde unmittelbar nach seiner Wahl geweiht.
5truck67621. April 2025
Rein kirchenrechtlich gesehen gilt laut Codex Iuris Canonici (CIC), Can. 332 §1: „Der Papst wird aus dem Kreis der Bischöfe gewählt; wird ein Nicht-Bischof gewählt, muss er sofort zum Bischof geweiht werden.“ Das bedeutet: Wählbar ist jeder getaufte, männliche, unverheiratete Katholik, der bereit ist, die Wahl amzunehmen. (2)
4Friedrich195321. April 2025
Das Schöne ist, dass jede Spekulation durch Realität abgelöst wird.
3Marc21. April 2025
@2 Da hast Du Recht, allerdings darf man dann in der News nicht "Theoretisch" schreiben... eher "Praktisch".
2Pontius21. April 2025
@1 Es ist allerdings seit dem 14. Jh. üblich, dass er Kardinal u80 ist - und dann bleiben eben nur die 137 übrig.
1Marc21. April 2025
"Theoretisch gibt es nun 137 Männer, die Pontifex werden können" Falsch, denn jeder männliche unverheiratete Katholik könnte Papst werden.