Augsburg (dts) - Die Verlagsgruppe Weltbild GmbH hat Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Das teilte das Amtsgericht Augsburg am Freitag mit. Zur Sicherung der künftigen Insolvenzmasse habe das Amtsgericht einen Beschluss erlassen, wonach ein Vollstreckungsverbot und die […] mehr

Kommentare

5Bernd3918. Januar 2014
@ 4 Die Kirche hat die ursprünglich zur Sanierung zugesagten 60 Mio nun als Sozialplanzuschuss ausgewiesen.Das macht je Mitarbeiter 3-5 Gehälter reicht also nicht allzu lange. Unterstellen wir 50 % der Schulden kommen durch den Verkauf profitabler Unternehmensbereiche zusatnde dann bekommen die MA immerhin 6-10 Monatsgehälter mit auf den Weg in die Arbeitslosigkeit.95 Mio Schulden verbleiben bei den Gläubigern. Ich nenn so was Mißbrauch angesichts der jahrelang bekannten Ausgangslage
4smailies14. Januar 2014
@3 Und was sagst du dazu? Shortnews 14.01. 12:35 | (00) Weltbild-Insolvenz: Kirche sichert Mitarbeiter 65 Millionen Euro zu
3Bernd3911. Januar 2014
Hallo pblaw, ich bleibe dabei die katholische Kirche kann mit diesem(und vielen anderen) Verhaltensweisen nur als asozial bezeichnet werden! Natürlich muss kein wirtschaftlich krieselndes Unternehmen auf Dauer gerettet werden.Aber man hätte den Laden schon seit Jahren geordnet abwickeln können.Was sich die Katholiken hier erdreisten ist mal wieder an Unverschämtheit nicht zu überbieten.Dagegen kann van Elst und sein Kontrollgremium bauen was sie wollen, geht ja um Kirchengeld dabei.
2pblaw10. Januar 2014
Der Verlag hat doch schon seit Jahren Verluste gemacht- zuletzt 135 Mio Euro. Von Riesengewinnen, wie die Gewerkschaft sagt, ist keine Rede! Und welcher Eigentümer schleppt eine verlustbringende Anlage mit sich? Deshalb, lieber Bernd39, sei ein bisschen vorsichtig mit übereilten, nicht überprüften Kommentaren!
1Bernd3910. Januar 2014
Die katholische Kirche ist eben eine zutiefst asoziale Vereinigung. Kann man dabei wieder mal prächtig erkennen. Verwehren ihren Mitarbeitern demokratische Grundrechte und sorgen dann noch nicht mal für eine geordnete Abwicklung ohne Insolvenzverfahren. Jetzt sollen Gläubiger und Mitarbeiter für die Ränkespiele der Kirchenoberen bezahlen...