Dresden (dpa) - Die AfD-Fraktion im sächsischen Landtag schrumpft weiter. In einer persönlichen Erklärung gab der Vogtländer Gunter Wild seinen Austritt bekannt. Die AfD aus den Gründungszeiten habe «leider nur noch sehr wenige Gemeinsamkeiten mit der AfD von heute», schrieb der 59-Jährige in einer […] mehr

Kommentare

13AS116. Oktober 2017
@(9 ) Ich mache gerne weiter in dem "schulmeisterlichen" Ton. Natürlich hat jeder Wähler das Recht, das Kreuzchen bei der Partei seiner Wahl zu machen. Er hat aber auch die Pflicht, diese Entscheidung verantwortungsbewusst zu treffen.
12tastenkoenig16. Oktober 2017
@11 : Und dann? Dann stehst Du halt an irgendeiner Position im amtlichen Endergebnis, die keinen jemals interessiert hat. Schon allein, weil keiner daraus ablesen kann, ob das als Statement so gewollt war oder ob der Wähler nur zu doof war, den Wahlzettel auszufüllen. Wenn man eine "sonstige" Partei wählt, treibt man wenigstens noch die absolut notwendige Stimmenzahl für die 5%-Hürde minimal nach oben, aber der Effekt, "ungültig" zu wählen, ist exakt 0.
11Kelle16. Oktober 2017
@10 : Ungültig wählen wird aber zumindest registriert.
10k29329514. Oktober 2017
@8 : Ungültig wählen nutzt nix <link> da kannste auch gleich daheim bleiben.
9k25575113. Oktober 2017
@6 und 7 Euer belehrender schulmeisterlicher Ton ist einfach zum kotzen. Jeder Wähler hat das Recht eine zur Wahl stehende Partei zu wählen. Weshalb oder warum er dies tut hat niemanden zu interessieren. Er muß sich dafür nicht rechtfertigen und sich erst recht nicht als doof oder sonstiges beschimpfen lassen. Wenn das Wahlergebnis Euch nicht schlüssig ist, dann nicht die Ursache beim Wähler suchen, sondern die Frage stellen warum andere Parteien so uninteressant sind.
8Kelle13. Oktober 2017
@6 : Klar kann man gegen die GroKo sein, dann aber vielleicht FDP oder Grüne stärken, für eine "klassische" Koalition. Oder man wählt Parteien, die keine Chance haben und erhöht der Prozentsatz der "Andere Parteien". Oder man wählt ungültig. Alles möglich.
7AS113. Oktober 2017
@(6 ) Natürlich ist die Wahl der AfD legitim - wenn man denn die Inhalte der Partei teilt und diese umgesetzt sehen will. Offensichtlich haben aber sehr viele diese Partei nur aus Protest gewählt - und das ist zwar legal, aber nicht legitim.
6Canga13. Oktober 2017
@4 : aber ist sein wahlrecht nicht auch das recht, sich gegen etwas zu entscheiden? und wenn man sich nicht von den anderen parteien vertreten fühlt ist auch die wahl einer AFD legitim. finde ich auch nicht schön. aber das ist demokratie
5boersenbruder13. Oktober 2017
bloß daß die Nichtwählerstimmen auch nichts zählen, deswegen wählen gehen, alles andere zählt nicht.
4AS113. Oktober 2017
@(3 ) Ich habe den ironischen Unterton wohl verstanden, aber die Sache ist ernst.Sogenannte Protestwähler haben aus meiner Sicht das Recht der demokratischen Wahl nicht verstanden. Man wird in den seltensten Fällen eine Partei finden, deren Programm mit allen eigenen Überzeugungen übereinstimmt. Aber das Wesen der Demokratie ist auch der Kompromiss - den man dann eben schliesst, ohne sein Wahlrecht für irgendwelche Proteste zu missbrauchen.
3Myrdin13. Oktober 2017
@2 Deinem letzten Satz muss ich vehement Wiedersprechen. Die Nichtwähler haben genau auf diese "Selbstzerlegung" gebaut. :D
2AS113. Oktober 2017
So läuft es: die Geister, die man rief, um die Partei auf eine breitere Basis zu stellen, wird man nun nicht mehr los. Stattdessen werden wir nun in den Landtagen und auch im Bundestag eine sich weiter radikalisierende AfD-Fraktion erleben, die letztendlich ein Zwischenspiel sein wird. Das sollte für alle Leute eine Warnung sein, die ihr Wahlrecht ohne weitere Prüfung von Inhalten und Personen für Protest missbrauchen.
1dicker3613. Oktober 2017
Na siehste, geht doch. Die AfD in Sachsen nimmt den Weg der NPD von vor einigen Jahren. Da verschwanden auch Einige so nach und nach aus der Fraktion.