Berlin - Kulturstaatsminister Wolfram Weimer verbietet seinen 470 Mitarbeitern im Kanzleramt in Berlin und in Bonn in dienstlichen Schreiben die Verwendung von Gendersprache mit Sternchen. "Beim Beauftragten für Kultur und Medien im Kanzleramt gelten die Regeln der deutschen Sprache", sagte Weimer ...

Kommentare

(12) Sonnenwende · 03. August 2025
😂 👍🏻 😎
(11) Pontius · 03. August 2025
@10 Erinnert sich noch jemand an den Maskenskandal?
(10) Sonnenwende · 03. August 2025
(3) genau das - warum sonst sollte er das Thema jetzt wieder hoch jazzen.
(9) Sonnenwende · 03. August 2025
(2) zwischen Mann und Frau allein. Sonderzeichen und Binnen-i sind/waren eine Idee in der Richtung, setzen sich aber nicht durch, weil sie einer Mehrheit nicht gefallen. Das sollte man dann schon respektieren. Besonders traurig daran: die Akzeptanz für geschlechtergerechte Sprache hat sich durch diese blöde Diskussion um Sonderzeichen und Binnen-i – zu der zwei Seiten gehören, nicht nur eine – in der deutschen Bevölkerung leider seit fünf Jahren wieder verringert. Möglicherweise will Weimer (3)
(8) Sonnenwende · 03. August 2025
@7 Ja, Weimers Begründung ist Kulturkampf, es verstärkt auch Spaltung, ganz im Gegensatz zu seiner Behauptung, er wolle dem entgegenwirken. Würde er das wollen, hätte er das nicht als Verbot gemacht, sondern als Richtlinie und vor allem nicht öffentlich, das ist nämlich nicht notwendig. Und zum Böhmermann'schen: So halte ich es im Großen und Ganzen auch, wobei ich die Suche nach Inklusion in Sprache schon richtig finde - es geht hier ja, wie du schon insinuierst, nicht um Gerechtigkeit (2)
(7) Pontius · 03. August 2025
@5 Ja das ist die Hälfte, worauf er sich bezieht. Und seine Begründung ist nun mal klarer Kulturkampf. Ich halte es im übrigen mit dem Böhmermannschen "Herren und Damen und alle dazwischen und außerhalb" - konform nach den Regeln des Rates, auch wenn es die Anschrift etwas verlängert.
(6) Sonnenwende · 03. August 2025
(2) behördlicher Kommunikation schon richtig finden, so lange sie geschlechtersensible Sprache berücksichtigt. Schriftverkehr sollte da einheitlich sein. Bayern hat eine solche Richtlinie übrigens seit 2005 für seine Behörden - allerdings schon immer ohne Sonderzeichen und Binnen-I. Diese waren zwar bis vergangenes Jahr auch nicht verboten, sind es bei kommunalen Behörden immer noch nicht, nur den sehr wenigen landesstaatlichen, wie man ja weiß, sind aber in der Richtlinie nicht enthalten.
(5) Sonnenwende · 03. August 2025
@4 Ja, das tut der Rat, aber er meint damit nicht Sonderzeichen und Binnen-I, die die Bezeichnungen "Gendersprache" und "geschlechtergerechte Sprache" mittlerweile zu Unrecht gekapert haben. Geschlechtergerechte Sprache hat sehr viel mehr Möglichkeiten. Ich betone, dass ich Weimars Verbot auch ablehne, denn ich bin der Meinung, da soll sich jeder ausprobieren, wie er mag, so lange nichts fest vorgeschrieben ist und kein Zwang ausgeübt wird. Aber ein Gebot, eine Richtlinie würde ich bei (2)
(4) Pontius · 03. August 2025
"Vorgaben des Rats für deutsche Rechtschreibung" Ja und der Rat empfiehlt Menschen mit geschlechtergerechter Sprache anzusprechen. Glückwunsch Herr Weimer, wie man einfach wieder nur die Hälfte liest was einem passt...
(3) thrasea · 03. August 2025
So geht Kulturkampf. Man erfindet einen vermeintlichen Zwang und bekämpft diesen dann mit einem Verbot. "Erzwungenes Gendern spiegelt keineswegs wider, wie die überwiegende Mehrheit in unserem Land spricht." Es gibt aber keinen Genderzwang, deswegen muss man ihn auch nicht verbieten. Weimer weiter: "Deshalb lehne ich jede bevormundende Spracherziehung ab" – passt doch perfekt auf die nun zu 100% zu befolgenden Vorgaben des Rats für deutsche Rechtschreibung.
(2) DerTiger · 03. August 2025
Wir reden hier schon über Kultur? Offene Geister, die offen für die Zeiten und das Moderne sind, oder? Was für ein erbärmliches Würmchen, dieser Kerl! Verbiet nur weiter...es ist erbärmlich, was Ihr da treibt. Man könnte fast meinen, man wäre bei Rückständigen. Ach, eigentlich hat er nur Angst vor Neuem...sorry, ich hab mich grad ein wenig echauffiert...darf ich das Wort noch verwenden, "Herr" Kulturstaatsminister?
(1) FichtenMoped · 03. August 2025
Immer wieder die Grünen mit ihren Verboten ... wait, what?
 
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