Brüssel - Der Partei- und Fraktionschef der europäischen Christdemokraten, Manfred Weber, hat die Europäische Union dazu aufgerufen, mit einer neuen Sicherheitsstrategie auf die Abkehr Washingtons von Europa zu reagieren. "2025 ist ein Wendejahr in der Geschichte, das zeigt auch die […] mehr

Kommentare

11thrasea27. Dezember 2025
@10 Jetzt ist es also eine sehr linke Sichtweise, wenn man eine Koalition der Mitte bevorzugt und eine Zusammenarbeit mit den extrem Rechten ablehnt, u.a. Orbans Partei, Rassemblement National in Frankreich, den Postfaschisten Fratelli d'Italia, und ja, auch der AfD?
10Polarlichter27. Dezember 2025
@9 Ich habe die sehr links ausgelegte Sichtweise sehr wohl erfasst. "Nichts mehr wert". Klingt als wåre der Weltuntergang schon gestern gewesen. Mordor im Hier und Nu.
9thrasea27. Dezember 2025
@5 Hast du das Problem nicht verstanden oder willst du es nicht verstehen? Die EVP arbeitet offen mit den extremen Rechten im Europaparlament zusammen, um Mehrheiten zu finden. Die jahrzehntang geübte Praxis der Kompromisse in der Mitte, die europäische Große Koalition, ist auf einmal nichts mehr wert. Vielleicht verstehst du es besser, wenn du Berichte etablierter Medien liest. <link> <link>
8Pontius27. Dezember 2025
Demokratie bedeutet: Kompromisse suchen. Seit Jahrtausenden wird das gemacht, ging auch früher schon ohne AfD und auch heute mit der AfD im Parlament solange man nicht deren Überprüfung beantragt. Was die AfD zustimmt ist übrigens egal, denn es geht um die demokratische Mitte, welche sich sonst selbst zerstört. 1933 bzw. davor lässt grüßen...
7Polarlichter27. Dezember 2025
@6 Nehmen wir mal ganz logisch: Links sagt A, CDU + FDP sagt B. AfD sagt nun A oder B. Dann erwartest du ernsthaft, dass man seinen Standpunkt aufgibt oder schlechte Kompromisse eingeht, nur weil inhaltliche Zustimmung der AfD niemals geduldet werden kann? Darauf kannst du ja nun klar mit "Ja" oder "Nein" antworten.
6Pontius27. Dezember 2025
@5 Meine Logik ist: Man findet Mehrheiten in der demokratischen Mitte - das stärkt die AfD nicht. Und solange das Vertrauen der Wählerinnen und aller außerhalb des binären Systems bestehen bleibt, ist die Mehrheit Antifa - der Rest ist Irrsinn.
5Polarlichter27. Dezember 2025
@4 Deine Logik ist das Sprungbrett der AfD. Nach dem Motto, wir richten uns nach der AfD. Gibt es ein Thema, dass bei denen auch Zustimmung findet, lassen wir die Themen unter den Tisch fallen, auch wenn wir diese vertreten. So verliert man das Vertrauen der Wåhler und gibt der AfD jedes Mal eine Steilvorlage. Welch ein Irrsinn.
4Pontius27. Dezember 2025
@2 Wenn im Vorfeld klar ist, dass die Mehrheit nur mit den Rechten kommt und man damit weiter legitimiert? Schwierig ist diese Legitimierung, während diese Gruppe sich weiter von unserer Demokratie verabschiedet! Das als Kindergarten zu bezeichnen stellt dich selbst ins Abseits - übrigens wie Weber, der es gerade wieder ins Schaufenster gestellt hat...
3Polarlichter26. Dezember 2025
Es sollte auch noch bei der politischen Arbeit vorrangig um Inhalte und Arbeit gehen und nicht um bockiges Kindergartenscharmützel. "Wenn du das auch willst, dann will ich doch nicht.".
2Polarlichter26. Dezember 2025
@1 Wenn man etwas einbringt, egal welche etablierte Partei, und dann die Rechten zustimmen, soll man es zurückziehen? Soll man die Arbeit dann nicht gleich ruhen lassen, weil die Rechten dann erst recht nur durch Handheben alles beeinflussen können. Schwierig.
1Pontius26. Dezember 2025
Und den verabschiedet man dann auch mit den Rechten wie einige von der EVP eingebrachte Gesetze?