Berlin (dpa) - Der derzeitige Winter zeigte im Norden Deutschlands am vergangenen Wochenende mit Sturm «Elli» erstmals was in ihm steckt - und stürzte damit weite Teile des Landes in ein Verkehrschaos. Insbesondere auf der Schiene geriet der Verkehr aus den Fugen. Fahrgäste mussten Verspätungen und […] mehr

Kommentare

12Polarlichter12. Januar um 17:06
Andererseits sollte man bei Wetterextremen auch die Kirche im Dorf lassen. Da sind alle Verkehrsteilnehmer betroffen, und brauchen wesentlich mehr Zeit, um überhaupt weiterzukommen.
11Pontius12. Januar um 16:31
@9 Gegen extreme Situationen vorzusorgen kostet halt deutlich mehr als die Gewährleistung der normalen Bereitschaft - das sind eher die low hanging fruits.
10oells12. Januar um 16:20
@8 Kein Widerspruch! Aber man muss eben mal damit anfangen, wieder mehr zu investieren. Die Zeiten eines Mehdorns waren sicherlich nicht die besten für die Bahn.
9tastenkoenig12. Januar um 16:20
Der Ausfall bei Extremwetterereignissen ist sehr viel leichter entschuldbar als der bei Normalwetter. Was an Geldern verfügbar ist würde ich erst mal dafür einsetzen. Denn dass es für alles nicht reichen wird sollte jedem klar sein. Wir haben zu viele Jahre Schwarze Null und CSU-Verkehrsminister aufzuholen.
8Pontius12. Januar um 16:16
@6 Das hat sich ja auch über einige Zeit aufgebaut, dass die DB unterfinanziert war und die "Schulden in der Infrastruktur" haben sich somit aufsummiert und sind nicht auf den Schlag zu lösen.
7FrankOPunkt12. Januar um 16:11
Ich kann mich an kein Wetter erinnern, an dem die DB sich nicht schwertat bisher.
6oells12. Januar um 16:08
@5 Auch das ist richtig. Da eine funktionierende Infrastruktur das Rückgrat der Wirtschaft ist, sollte man vielleicht in Deutschland ähnlich viel in die Bahn investieren? Das Ziel einer kostendeckend agierenden Bahn ist zwar schwer zu erreichen, aber der Weg dorthin führt meiner Meinung nach über die Zuverlässigkeit, die dann auch die Attraktivität erhöht.
5Pontius12. Januar um 15:57
@4 Nur investiert die Schweiz pro Kopf rund 4x so viel wie hier in Deutschland, damit lassen sich einige Probleme im Vorfeld lösen.
4oells12. Januar um 15:53
Ja, das Schienennetz in der Schweiz ist selbstverständlich deutlich kleiner als in Deutschland. Dass es aber dort nur auf 100 km ein "Winterproblem" gibt, halte ich für eine nicht haltbare Behauptung. In der Schweiz gibt es regelmäßig landesweit Schnee im Winter. Der Unterschied: es ist eben nicht gleich ein Problem für die SBB.
3herkules100112. Januar um 15:48
Seit wann ist Schneefall im Winter Extremwetter? Dass es im Winter schneien und frieren kann, auch im Flachland, ist doch erwartbar und keine Ausnahme. Da muss man sich schon besser aufstellen! Außerdem sollten alle Zugausfälle mit 100% Verspätung in die Statistik eingehen und schon ist der Vorwurf ausgeräumt, dass man die Verspätungsstatistik schönen möchte. Es hilft ja sowieso nichts! Es ist wie es ist!
2skloss12. Januar um 15:21
"Warum sich die Bahn bei Extremwetter so schwertut" "Bahn sieht sich gut aufgestellt". Genau das. Die Bahn muss endlich mal laufen - damit wir vom MIV der Nazis (geschichtlich... <link> wegkommen und trotzdem zur Arbeit & Co. Fahrrad ist ja cool, aber auch nicht immer und Strecke/Zeit begrenzt. Warum muss jeder selbst die Mobilität lösen, gesellschaftlich wäre doch toll.Gehtwoanders
1deBlocki12. Januar um 15:18
Die tut sich doch bei jedem Wetter schwer.