Berlin (dpa) - Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes haben Warnstreiks den öffentlichen Nahverkehr heute in mehreren Bundesländern weitgehend lahmgelegt. Um Druck auf die kommunalen Arbeitgeber aufzubauen, folgten nach Verdi-Angaben rund 60.000 Beschäftigte dem Streikaufruf der Gewerkschaft […] mehr

Kommentare

16Pontius04. März 2023
steigende Preise belastet werde. Das knapper werdende Angebot ab es übrigens auch im ÖPNV gestern: Es fuhren weniger Busse und Bahnen.
15Pontius04. März 2023
@14 Sieht das nach Trollerei aus: <link> - gelöst wurde es dadurch, dass die Regierung das Streikrecht beschränkt hat und zusätzlich Druck auf die Industrie (beides sehr diskutabel) ausgeübt hat, ein Angebot vorzulegen. Also: Was passiert, wenn die Lager durch den Streik leer werden? Bis dahin bin ich schon durch ein knapper werdendes Angebot durch
14Han.Scha04. März 2023
@13 : Sind das jetzt Kommentare oder Trollereien?
13Pontius04. März 2023
@12 Dann dauert der Streik länger, weil der Arbeitgeber nicht nachgibt, er hat ja die Lagerhaltung (die im übrigen meist wegrationalisiert wurde, da sie Kapital band und zusätzliche Kosten verursacht). Dann leeren sich die Lager und was passiert dann? Noch zu den privaten Autos: Wie weit kommst du, wenn die Tankstellen bzw. die Rohölraffinerien bzw. die Transportmittel dazwischen bestreikt werden? Alles keine Beamtenjobs, deren Streikrecht eingeschränkt ist.
12Han.Scha04. März 2023
@10 : Ich schreibe mal: keiner., weil ausgewichen oder mit Lagerhaltung vorgesorgt werden kann.
11Polarlichter04. März 2023
Trotz aller Beschwerden, das höhere Gut ist nun mal das Recht auf Streik, wenn Arbeitgeber sich so verhalten, wie sie es nun mal tun. Die Bahn sorgt für eine Gehaltserhöhung von 14+ % bei ihrer Elite und wundert sich zum Beispiel, dass die wirklich wichtigen Arbeitsgruppen: Schaffner, Lokomotivführer sich mit 2 oder 3 % nicht abspeisen lassen.
10Pontius04. März 2023
@7 "Eine grundgesetzliche Einbeziehung Unbeteiligter ist mir noch nicht geläufig." Wenn der Arbeitgeber seine Produkte nicht produzieren und ausliefern kann - wer ist dann alles unbeteiligt?
9knueppel04. März 2023
Heute waren besonders viele Leute mit Fahrrädern und E-Rollern zu sehen...
8Shoppingqueen03. März 2023
Das ist alles noch Kindergeburtstag. Wenn die EVG streikt und die Fahrdienstleiter zu Hause bleiben werden auch in den Betrieben die Bänder stehen bleiben. Dann braucht keiner zur Arbeit fahren.
7Han.Scha03. März 2023
@6 : Mir war bisher bekannt, dass Streiks Kampfmaßnahmen der Arbeitnehmer gegen ihre Arbeitgeber sind. Eine grundgesetzliche Einbeziehung Unbeteiligter ist mir noch nicht geläufig. So wird auch prima für die vermehrte Nutzung des ÖPNV geworben, der bei Streiks nun mal nicht funktioniert. Die Nutzung privater PKWs ist schwerer durch Streiks zu beeinflussen.
6Pontius03. März 2023
@3 Ja so ist das bei Streiks. Mal wird man direkt inhaftiert, mal ist man nur indirekt betroffen. Sollte mal jemand für dich, deine Arbeitsbedingungen und dein Einkommen für Verbesserung sorgen wollen, dann hoffentlich ohne das im Grundgesetz verbriefte Recht zum Streik und ohne Störungen von irgendjemand. Musst dann aber damit rechnen, dass der Ergebnis dieses Aktion gering sein wird...
5FichtenMoped03. März 2023
Bei uns gibt es quasi keinen öffentlichen Nahverkehr, jedenfalls nicht in der Form, dass man das so bezeichnen könnte.
4KonsulW03. März 2023
Bei uns geht zur Zeit garnichts im öffentlichen Verkehr.
3tripe03. März 2023
Immer wieder toll als Geisel für deren Interessen genommen zu werden.
2Pontius03. März 2023
«Streiks sind zulässig, um Tarifverträge zu erreichen, die Arbeitsbedingungen regeln.» So kann man sich natürlich auch versuchen rauszureden, als gäbe es keine Generalstreiks oder Beteiligung von Gewerkschaften und ihrer Mitglieder an politischen Demonstrationen.
1Polarlichter03. März 2023
Gut, dass ich erst Ende diesen Monats auf Reisen bin...