Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will die Regelungen zur telefonischen Krankschreibung überprüfen. Die Regierungsparteien hätten sich im Koalitionsvertrag darauf verständigt, Missbrauch auszuschließen, sagte die CDU-Politikerin dem «Tagesspiegel». «Genau das werden wir angehen […] mehr

Kommentare

8Pontius20. Januar um 05:37
Aus dem Tagesschaulink zur telefonischen Krankschreibung: ""2024 sind rein rechnerisch 1,5 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitsfälle wegen Atemwegserkrankungen telefonisch veranlasst worden", sagte Helmut Schröder, Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Instituts der AOK. Dieser geringe Anteil könne den starken Anstieg der Arbeitsunfähigkeitsfälle nicht erklären."
7Pontius20. Januar um 05:37
@6 Die 14 Tage werden noch etwas weiter aufgeschlüsselt: <link> - Atemwegserkrankungen werden kaum zu deinem Beispiel beitragen, psychische Erkrankungen eher. Oder man teilt es nach Berufsgruppen auf: <link> und erkennt dort deutliche Unterschiede.
6slowhand19. Januar um 23:31
>> Bei den durchschnittlich 14,5 Krankentagen << Statistik, einmal schießt der Jäger links vorbei, einmal schießt er rechts vorbei. Statistisch hat er getroffen. Es gibt viele die gar nicht krank machen und dann gibt es genug die Monate arbeitsunfähig sind. Statistisch könnten das schon 14,5 Tage sein. Ist denke ich genau so ein Windei wie die Milliarden Einsparungen bei den Bürgergeldempfängern. Immer schön hetzen und die Bevölkerung gegeneinander ausspielen.
5Stoer19. Januar um 21:24
Natürlich gibts schwarze Schafe,die das ausnutzen zum blau machen.Aber: Wer krank ist und arbeitet,wird in aller Regel nicht die gleiche Leistungsfähigkeit an den Tag legen,wie wenn er gesund ist.Je nach Beruf kann dies nicht nur für sich selbst eine Gefahr darstellen,sondern auch für andere Menschen gefährlich sein.Es ist ja gut,das man Missbrauch ausschliessen will,aber nicht auf Kosten all derer,die eben keinen Missbrauch veranstalten.
4nonam19. Januar um 16:23
kann nicht jeder einen job haben wie merz, bei dem man auch kranker "arbeiten" kann!
3Pontius19. Januar um 16:22
"Auch Ärzte sagten, sie könnten gar nicht beurteilen, ob jemand wirklich arbeitsunfähig sei, wenn sie den Patienten nicht gesehen hätten." Man wird als Arzt*in jetzt schon gezwungen telefonisch krank zu schreiben? Gar nicht mitbekommen... "Er habe im Übrigen für seine Äußerungen vom Wochenende sehr viel Zustimmung bekommen." Wie immer bei seinen Aussagen, eine wiederkehrende Erklärung.
2truck67619. Januar um 16:11
Die Kritik zu bekräftigen ändert an den Fakten garnichts. Von daher schon ist sie quasi sinnlos.
1Marc19. Januar um 15:53
Es mag immer welche geben, die gerne mal nen Tag blau machen, aber vielleicht sind ja auch einige durch die Arbeit krank geworden...oder es liegt daran, dass die Arbeitnehmer immer älter werden...