Berlin - Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat vor dem Hintergrund der Debatte um eine höhere Tabaksteuer hervorgehoben, dass diese dazu beitragen würde, den Tabakkonsum zu senken. "Unbestritten haben höhere Steuern eine unmittelbare Wirkung auf das Konsumverhalten", sagte Warken den […] mehr

Kommentare

58Dr_Feelgood_Jr31. Januar um 10:35
@55 oh, die Alkoholsteuer kann von mir aus auch kräftig angehoben werden, wenn es der Präventionsarbeit dienlich ist.
57Pontius31. Januar um 07:18
Was muss man hier schon wieder alles lesen: Steuern sind Raub! Auf Zigaretten und Alkohol wohl im besonderen. Außerdem machen Zigaretten nach der ersten oder zweiten schon süchtig. Pfand ist nur zum Gängeln da. Aber darauf erstmal nen Schnaps und ne Zigarette und dann ab nach Russland...
55kurze261031. Januar um 03:23
Wenn dann muss man Alkohol und Tabak hoch versteuern, so wie in jedem anderen Land auch, aber was wäre der Deutsche ohne sein Bier, weil er es sich nicht leisten kann. Es ist ok, Schnaps für 5 Euro zu bekommen und sich die Birne bis zum Delirium weg zu saufen und seine Gehirnzellen an den Nagel zu hängen, aber die bösen Raucher, das geht natürlich gar nicht. Was für ein beknacktes Land wir hier haben sorry...
53Dr_Feelgood_Jr30. Januar um 22:20
@49 Und ganz abgesehen davon, um auch wieder mehr auf das eigentliche Thema zurück zu kommen: Wenn Raucher eine Steuererhöhung als Strafe bezeichnen, dann scheinen sie mit ihrer Sucht ja nicht wirklich derart unglücklich zu sein, wie sie bei passender Gelegenheit gerne zum Besten geben. Wenn ich rauchen shice finde, würde ich das eher als Chance sehen. Für mich als Raucher, wenn auch mit der Keule. Und für andere, die noch gar nicht damit angefangen haben.
51thrasea30. Januar um 21:56
@49 Das mag früher so gewesen sein, scheint sich aber grundlegend zu ändern. Erst vor ein paar Tagen gab es doch wieder Meldungen dazu – z. B. hier <link> Wie konnte es nur passieren, wie konnten wir zulassen, dass Rauchen wieder cool wurde?! <link> <link> Rauchen und Dampfen kann gar nicht teuer genug sein. Steuern hoch, ja – das darf aber nicht alles sein.
38Dr_Feelgood_Jr30. Januar um 17:58
@32 und dass es naheliegend ist, Raucher mit Menschen in einen Topf zu werfen, bei denen es um Existenzielles geht - darüber könnte man sich streiten.
37Dr_Feelgood_Jr30. Januar um 17:55
@32 ich finde diese Art von "Mitgefühl", die (zumindest in Deutschland, wie es anderswo aussieht, weiß ich nicht) Rauchern gegenüber aufgebracht wird, erstaunlich. Als Säufer hat man es da schon deutlich schwerer, und als Junkie ist man der letzte Dreck. Der arme, arme Raucher also. Weißt du: Vom Rauchen kann man alleine loskommen (ich behaupte nicht, dass es einfach ist), beim Alkohol wird es ohne externe Hilfe schon extrem schwierig, und bei anderen harten Drogen kannst du das ganz vergessen.
32tchipmunk30. Januar um 17:42
@21 Ich finde, dass die gegenwärtige Tabakbesteuerung schon an seine Grenzen kommt. Das ist wie eine überdrehte Schraube. In einigen Kommentaren hier lese ich, dass sich Raucher teils ungerecht behandelt fühlen, dass dann Vergleiche mit anderen Gruppen hergestellt werden, liegt dann nahe. Wenn man langjährige Raucher befragt, sagen die meist, hätt ich bloß nicht damit angefangen. Ob die wirklich so freiwillig rauchen, kann man bezweifeln. Viele haben schon x Versuche hinter sich, aufzuhören.
31Tautou30. Januar um 17:41
@28 Der Staat macht tatsächlich etwas für seine Bevölkerung: <link> Ein rauchfreies Leben hat viele Vorteile, wie z.B. eine zweite freie Hand beim Tippen für Satzzeichen.
23Dr_Feelgood_Jr30. Januar um 17:27
@19 Rate mal, warum in Skandinavien die Alkoholsteuer so hoch ist. Und wenn du das nicht raten musst, wirst du wissen, dass die hohe Alkoholsteuer den Alkoholkonsum merklich reduziert hat.
20Nightwash30. Januar um 17:09
@19 sehr guter Input Danke
19tchipmunk30. Januar um 17:06
@14 "Es ist nunmal so, dass Rauchen eine freie Entscheidung bleibt - wie anderes ebenso." Ich glaube Du unterliegst da einem Denkfehler: Die freie Entscheidung ist es nur bei der ersten und vielleicht noch bei der zweiten Zigarette. Ab da kommt man auf den Geschmack und wird süchtig. Und das wissen die Tabakkonzerne ganz genau, die wollen junge (leicht verführbare) Leute, die das Rauchen ausprobieren. Unser Tabaksteuersystem quält eher bereits Abhängige, verhindert aber kaum das Ausprobieren.
7Pontius30. Januar um 16:24
Hört sich fast so an, als will sich jemand sein Rauchen rechtfertigen - und die anderen beispiele dienen als "Bestätigung". Steuern sind nun mal dazu da um zu steuern - das würde man damit machen. Das mehr an Prävention oder Unterstützung für Rauchende bei der Entwöhnung ist ein Angebot, das einigen helfen wird.
2Pontius30. Januar um 15:03
@1 Haben wir früher doch immer schon so gemacht/geraucht...
1Tautou30. Januar um 15:01
Den leichtsinnigen (politischen) Umgang mit Alkohol und Tabak habe ich an Deutschland noch nie verstanden. Nun ist Frau Warken ja Gesundheitsministerin und von der Union, da hat man die Umwelt nicht so sehr im Blick, doch würde ein rückläufiger Zigarettenkonsum auch zu weniger Zigarettenstummeln führen. <link>