Berlin - Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, dass die Gesundheitskosten für Bürgergeldempfänger künftig nicht mehr aus den Beiträgen der Krankenversicherten, sondern aus Steuergeldern bezahlt werden. "Wenn der Staat eine Leistung verspricht, dann muss er sie […] mehr

Kommentare

7Joey03. April um 19:11
@6 Klar wäre es am besten, die Gesundheitskosten von Bürgergeldempfängern von Steuergeldern zu bezahlen. Allerdings würden die Politiker sich das Geld dann halt an anderer Stelle zurückholen, statt einfach sparsamer zu wirtschaften. Wer weiß, wen es dann am stärksten treffen würde. :-/ Ich wollte nur einen Alternativvorschlag machen, der zwar weniger gut ist, aber vielleicht leichter durchzusetzen. (Keine Ahnung ob.) Der aber zumindest gerechter wäre als es momentan der Fall ist. ;-)
6tchipmunk03. April um 18:44
@4 In dem Fall tragen die Kosten aber wieder nur die Versicherten. Dann halt die PKV auch mit. Problem ist, die Beiträge der PKV werden anders berechnet, nicht für alle gleich. Und: die Beiträge steigen damit auch weiter. Ziel sollte sein, den Faktor Arbeit von Kosten zu entlasten, damit würden auch die Rahmenbedingungen am Standort Deutschland attraktiver.
5Hani_198603. April um 18:24
Also nicht nur Topverdiener haben Privateversicherung und die Mehrkosten will auch nicht Jeder haben. Am Ende ist es ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Versicherungen verdienen schon einige Euros und geben die auch nicht gerne her. Da ein Mittelweg zu finden ist eben keine Schwarz Weiß Sache. Auch wenn das einige User hier gerne so hätten.
4Joey03. April um 18:17
Man könnte auch einfach die privaten Versicherungen dazu verpflichten, einen prozentualen Anteil (je nachdem, wie viele selbst Zahlende in GKV bzw. PV versichert sind) der Bürgergeldempfänger zu übernehmen. Dann würden die Kosten dafür von allen Versicherten übernommen, nicht nur denen in der GKV. Gerade die Reichen sind meist privat versichert, dennoch werden die Kosten bisher von denen übernommen, die meist zu wenig verdienen, um in die PV zu können.
3tchipmunk03. April um 17:47
Die Steuerfinanzierung der Gesundheitskosten beim Bürgergeld ist in der Tat gerechter. Dann würden die Kosten nicht nur die GKV-Versicherten tragen, sondern breiter verteilt alle Steuerzahler. Noch besser wäre es, wenn man die obersten Topverdiener dazu etwas mehr besteuern würde. Es ist eine Frage der Lastenverteilung. Klingbeil und die SPD könnte hier mehr kämpferischer sein.
2Tautou03. April um 17:30
"Das Bürgergeld gehöre zu den Themen, die am heißesten diskutiert würden. "Das Thema wird nicht zuletzt von der extremen Rechten benutzt."" - War der Satz mit Spahn, Linnemann, Merz und Co. abgesprochen?
1jub-jub03. April um 17:22
Dann sollte sie es umsetzen und am besten auch rückwirkend.