Tokio (dpa) - In Japan hat die Regierungskoalition von Ministerpräsident Shigeru Ishiba bei der Oberhauswahl einen folgenschweren Rückschlag erlitten. Wie japanische Medien auf Basis von Wählerbefragungen nach Schließung der Wahllokale berichteten, verloren Ishibas Liberaldemokratische Partei (LDP) […] mehr

Kommentare

6Polarlichter21. Juli 2025
@5 Verstehe das eigentliche Problem.
5Tautou20. Juli 2025
@4 Es geht nicht um die Reiseroute (10 Städte), sondern darum, ob man mit einem wachen Auge durch die Welt schreitet und sensibel für das Thema ist. Von jemandem, der sich hier selbst schon ausländerfeindlich geäußert hat, z. B. Menschen im Görlitzer Park per Sichtkontrolle pauschal ethnischen Gruppen zuordnet und ihnen das Deutsch-Sein abspricht, erwarte ich auch keine andere Erfahrung.
4Polarlichter20. Juli 2025
Wo in Japan warst du denn unterwegs? Habe derlei nur gute Erfahrungen gesammelt. Sehr höflich, respektvoll, gastfreundlich.
3Tautou20. Juli 2025
Xenophobe Erfahrungen musste ich letztes Jahr in Japan leider auch machen: In der Metro hat man sich partout von mir weggesetzt, nachdem man meinen „foreigner look“ bemerkt hatte. / Ein Laden wollte mir keinen Reis verkaufen, weil derweil in den Medien rumging, dass die Reisknappheit auf Touristen zurückzuführen sei. Ich sei kein Japaner, das sehe man mir an (aha). / Vor manchen Bars/Restaurants hängen Schilder, dass nur Japaner Zugang haben. Ausweise wurden aber nicht kontrolliert, sondern…
2Tautou20. Juli 2025
…nur das Aussehen. Überhaupt wird dort unter Einheimischen stark unterschieden zwischen „real Japanese“ und „foreigners“. Das waren einige bittere Pillen, die ich schlucken musste. / Eine eingewanderte Musikerin erzählte mir, dass sie keine Wohnung mieten kann, weil ihr Japanisch nicht gut genug sei. Dabei spricht sie fließend Japanisch, aber mit Akzent. Es wird an allen Ecken und Enden diskriminiert. …
1Tautou20. Juli 2025
Dass sich das nun in den Wahlen niederschlägt, wundert mich nicht. Schade für Japan, das tatsächlich etwas mehr Heterogenität vertragen könnte. Für mich war die Reise eine lehrreiche Erfahrung, die mir geholfen hat, jene Menschen noch besser zu verstehen, die in Deutschland diskriminiert werden. Es gibt noch so viel zu tun in dieser Welt. 😢