Berlin - Einen Tag vor der Bundestagswahl gerät die mangelnde Wahlmöglichkeit für Auslandsdeutsche erneut in die Kritik. Tausende Deutsche im Ausland stehen vor erheblichen Problemen, ihr Wahlrecht auszuüben. Die Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland warnt vor einem verfassungswidrigen […] mehr

Kommentare

12thrasea22. Februar 2025
@11 Ich finde den Service gut, das Auswärtige Amt und die Botschaften sind sehr bemüht und engagiert. Allerdings gab es in den letzten Tagen viele Berichte, dass die Laufzeit der Kurierpost länger ist als 1-2 Tage. In Shanghai war laut ZEIT am Dienstag letzte Abgabe, ebenso in Peking laut ZDF und in Washington am Mittwoch um 10 Uhr. Einige Botschaften waren kreativ – von Neu-Delhi aus hat sich der Konsular am Donnerstag persönlich ins Flugzeug gesetzt, Sydney hat einen Privatreisenden "genutzt".
11Sonnenwende22. Februar 2025
@10 so ist es. Aber wie ich schon schrieb, es geht schneller, weil die Wahlscheine über die übliche Botschaftskurierpost gehen, heißt innerhalb von 1-2 Tagen dort sind und auch innerhalb von 1-2 Tagen wieder zurück. Darauf kann man sich auf dem normalen Postweg nicht verlassen, auch nicht dann, jedenfalls aus manchen Ländern, wenn man es per Sonderpost schickt.
10thrasea22. Februar 2025
@1 @2 @7 "in den Botschaften wahlen" impliziert für mich, dass sie wie ein Wahllokal bis einschließlich Wahlsonntag funktionieren. Das ist aber definitiv nicht so, weil die Wahlzettel bis zum Wahlsonntag im heimischen Wahlbezirk angekommen sein müssen, sonst zählt die Stimme nicht.
9thrasea22. Februar 2025
@6 Nein, das Problem sind hier ganz sicher nicht "elendig langsam arbeitende Behörden". Das Problem sind die v stark verkürzten Fristen durch die vorgezogene Neuwahlen. Die Zeit ab dem Moment, wo die Kandidaten für die Wahlkreise feststehen und Stimmzettel gedruckt und versendet werden können bis zum Wahltag reicht einfach nicht für den Postweg in viele Länder außerhalb Europas und wieder zurück nach Deutschland. Da können Behörden noch so schnell arbeiten, das haben sie nicht in der Hand!
8Sonnenwende22. Februar 2025
(2) schneller, weil die Wahlscheine wie die übliche Botschaftspost per Sonderkurier sowohl für den Hin-, als auch für den Rückweg transportiert werden.
7Sonnenwende22. Februar 2025
@3 ,4 ich glaube ihr meint zwei verschiedene Dinge. @3 man muss sich bei dem letzten Wohnsitz als Wähler registrieren lassen in Deutschland. Dort kann man dann die entsprechenden Wahlscheine beantragen, das geht via Internet, zumindest bei den meisten Ämtern, und die Ämter schicken das dann auf Antrag an die Botschaften. Dann kann man sehr wohl, wie @4 gesagt hat, in der zuständigen Botschaft, in manchen Ländern auch in den Konsulaten, wählen. Über die Botschaften geht es halt wesentlich (2)
6Polarlichter22. Februar 2025
@4 Abseits dessen, dass das so enorm viel Zeit verschlingt, durch elendig langsam arbeitende Behörden, dass dadurch de facto ebenso recht viele ihr Recht auf Wahl verwirken, da Unterlagen, die Anerkennung zur Wahl und Co. zu spät vorhanden sind. Demokratie auf wackligen Gleisen.
5Tautou22. Februar 2025
„E-Voting“ - hahaha, deutsche Träume.
4Pontius22. Februar 2025
@3 Man kann die Briefwahlunterlagen vom Wahlamt zum Konsulat schicke lassen und dann direkt dort wählen. Allerdings muss man dafür eben das Konsult aufsuchen, was bei einigen Ländern durchaus eine weite Strecke sein kann. Und die Wahlzettel werden dann über den Kurierdienst der Botschaften transportiert.
3jub-jub22. Februar 2025
@2 : Nein, geht es nicht. Man kann im Ausland in keiner deutschen Botschaft wählen. Man muß sich an das Wahlamt des letzten deutschen Wohnorts wenden.
2Pontius22. Februar 2025
@1 Geht in Deutschland bzw. deutschen Botschaften teilweise auch.
1jub-jub22. Februar 2025
Andere Staaten ermöglichen es zudem, daß in den Botschaften gewählt werden kann.