Berlin (dpa) - Für den Einbau klimafreundlicherer Heizungen müssen Bürgerinnen und Bürger nach Einschätzung des Wirtschaftsministeriums bis 2028 jährlich mehr als neun Milliarden Euro in die Hand nehmen. Das geht aus einem veröffentlichten Gesetzentwurf zum neuen Gebäudeenergiegesetz hervor. Dem […] mehr

Kommentare

6Pontius07. April 2023
@4 Nunja, die Relationen sind schon wichtig. Die Energiesteuern liegen im Rahmen von 35 Mrd, die Stromsteuern für den gesamten Strom bei knapp 7 Mrd. Wie sich der Anteil der Umsatzsteuer auf diese Steuern auswirken, sollten selbsterklärend sein. Dazu ist noch gesagt, dass bei Strom der Anteil an zusätzlichen Einnahmen nur etwa 25% betragen wird, wenn alle Verkehrsmittel durch elektrifizierte Pendants ersetzt wurden.
5Samderi06. April 2023
@3 Um es anderes zu sagen, weder durch "Subventionen der Wärmewende" noch durch den Wegfall der Energiesteuersätze bei einer dominierenden Anzahl von E-Autos wird der "Pleitegeier" des Fiskus nicht in den Staatsbankrott abstürzen. Was die Finanzen angehen, mache ich mir da eher über andere Bereiche sorgen, wenn man den demografischen Wandel betrachtet, - Aber das ist ein anderes Thema... [2/2].
4Samderi06. April 2023
@3 Schön, ansonsten jammern alle über die Steuerlast die so anfällt.... Aber auch wenn man diese "Argumentation" unreflektiert nachplappert (vermutlich wilde Thesen von Mineralölkonzernen), ändert es nichts daran, dass man viele weitere Aspekte (ähnlich wie in @2) nicht berücksichtigt (in Hinblick auf Energiesteuern, es wäre mir neu, dass auf Strom keine Steuern anfallen würden - im Gegenteil, es ist ebenfalls doppelt besteuert: Umsatzsteuer + Stromsteuer ;-)). [1 / 2]
3Pontius04. April 2023
@2 Das ist nicht "meine" Argumentation, die kommt aus einer anderen Ecke. Gab es auch schon beim Umstieg aufs E-Autos, die fehlende Energiesteuern...
2Samderi04. April 2023
@1 "[...] noch die fehlenden Steuereinnahmen, wenn kein Öl und Gas mehr verkauft wird" man sollte weiter denken, also nur bis zur ersten Ecke ;-) Umbau-, Sanierungsmaßnahmen, mehr Einnahmen für andere Branchen,... Auch wird Gas weiterhin verkauft (siehe Hybridsysteme Wärmepumpe + Gasheizung), niedriger Gas- und Ölpreis darüber freut sich dann die Industrie und so "hart" es klingt, 9 Mrd im Jahr sind Peanuts. Da schmeißt der Staat an anderen Stellen sinnloser Geld aus dem Fenster.
1Pontius03. April 2023
Also wenn man die 9 Mrd. jetzt auf 30 Jahre rechnet, dann ist es ja gerade mal etwas mehr als eine Viertel Billion - und dann dazu noch die fehlenden Steuereinnahmen, wenn kein Öl und Gas mehr verkauft wird. Wie sollen wir das denn alles nur finanzieren??? Müssen wir doch auf das kostenlose Nahverkehrsticket verzichten, was ebenfalls Kosten in dieser Region generieren würde.