Hamburg (dpa) - Der mächtige iranische Wächterrat hat die komplette Annullierung der Präsidentschaftswahl vom 12. Juni ausgeschlossen. Es gebe keine Belege für größere Unregelmäßigkeiten, berichtet der Sender unter Berufung auf einen Sprecher des Wächterrates. Das endgültige Endergebnis der Wahlen […] mehr

Kommentare

3Topu23. Juni 2009
In 50 Städten gab es mehr Wahlstimmen als Wahlberechtigte. Das Problem ist aber indes nicht die Wahl, sondern der Aufbau des Staatssystem. Solange Chomenei als "unantastbarer" geistlicher Führer über alles und jeden bestimmen kann, bleibt das iranische Wahlsystem nichts anderes als eine Scheindemokratie.
2k29329523. Juni 2009
Damit schließt sich der "Wächterrat" aus dem Volke aus. Die Zeit der Unterdrückung geht zu Ende. Wie Gorbatschow schon sagte: "Gefahren warten nur auf die, die nicht auf das Leben hören."
1komerzhasi23. Juni 2009
"keine Belege für GRÖSSERE Unregelmäßigkeiten" ??? Bleibt zu hoffen, dass die Demonstrationen weitergehen und dem Regime gezeigt wird, was "Unregelmässigkeiten" bedeuten.