Potsdam (dpa) - Auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft in der Nähe des Schlossparks Sanssouci in Potsdam ist ein Wachmann bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung getötet worden. Die Polizei fasste den gesuchten Tatverdächtigen im Umfeld des Bahnhofs Zoo in Berlin. Potsdams Oberbürgermeister […] mehr

Kommentare

10Pontius31. Mai 2024
Es wurde eine tatverdächtige Person gesucht - neuraler geht es nicht. Wer hier auf die Idee kommt, man würde bei einer zu suchenden Person - dazu auch noch gefährlich - alles preiszugeben und auf deutsche "Hilfssheriffs" zu hoffen, der hat zu sehr Krimiserien aus dem US-amerikanischen Raum im Sinn.
9HelmutPohl30. Mai 2024
Nur mal zur Erläuterung: Lateinisch genus: Art, Gattung Das grammatische Geschlecht ist eine Klassifikation von Substantiven, denen jeweils ein Genus zugeordnet ist. Mit diesem Genus muss dann die Wortform anderer Wörter übereinstimmen, die sich auf das Substantiv beziehen. Die Sexualisierung des grammatischen "Geschlechts " mit männlich und weiblich ist einfach eine begrifffshistorisch unglückliche Übersetzung. Das grammatische Genus hat mit dem biologischen Geschlecht nichts gemein.
8Sonnenwende30. Mai 2024
Aktuell findet sich im ersten Teil der News im letzten Absatz der Satz »Ein in zivil eingesetzter Beamter habe den Tatverdächtigen am Alexanderplatz erkannt...« Damit dürfte klar sein, dass es sich um einen Mann handelt.
7oells30. Mai 2024
@6 Offenbar war meine Erklärung nicht gut genug. Da hier eine bestimmte Person gesucht wird, würde man m.M. nach tatsächlich EINE TATVERDÄCHTIGE suchen, wenn diese Person weiblich wäre. Das generische Maskulinum würde man gebrauchen, wenn man z.B. davon spräche, dass x % der Tatverdächtigen älter als y Jahre alt sind. Da wären dann auch weibliche Tatverdächtige mit eingeschlossen.
6gomes30. Mai 2024
@5 Was dazu führt, dass alle von einem Mann als Täter ausgehen, wenn von "Der Täter ist auf der Flucht" die Rede ist. Ein großer Vorteil für weibliche Kriminelle. Aber macht ja nichts, in anderen Situationen wird das generische Maskulinum ja bis zum Blut verteidigt, also darf man hier auch nichts dagegen haben.
5oells30. Mai 2024
@3 Jein. Man verwendet im Deutschen i.d.R. das generische Maskulinum für Personen, wenn deren Geschlecht unbekannt oder unbedeutend ist. Beispiel: das Unternehmen hat 500 Mitarbeiter. Wenn man jedoch sagt, der Mitarbeiter erbringt hervorragende Leistungen, ist tatsächlich eine männliche Person gemeint. Bei einer weiblichen Person würde man sagen DIE MITARBEITERIN erbringt hervorragende Leistungen. Hier geht es um eine bestimmte Person, daher würde ich sagen, der Tatverdächtige ist männlich.
4Stoer30. Mai 2024
Das war die Woche doch bei dem entführten Mädchen...Der Tatverdächtige...aber es sollte eben neutral sein,weil man ja nicht sagten wollte es war ein Mann oder eine Frau.Klar im ersten Augenblick denkt man dann es ist eine männliche Person.
3Polarlichter30. Mai 2024
Das Problem ist nur bei der Angabe, dass man im Deutschen generell im Sprachgebrauch dazu neigt die männliche Version zu nehmen, ohne dass dadurch das Geschlecht klar ist. Man sagt auch geläufig: Ich gehe zum Arzt, wobei viele eine Hausärztin haben. - Grundsätzlich makaber keinerlei Täterbeschreibungen bei Morddelikten, Sexualdelikten - bei Gegröle widerum wird sofort alles veröffentlicht. Sollte man dann konsequent immer so handhaben.
2slowhand30. Mai 2024
@1 >> Geschlecht, ja. «Der Täter ist auf der Flucht», sagte die Sprecherin ... <<
1Polarlichter30. Mai 2024
Keine Täterbeschreibung, nicht mal das Geschlecht. Gar nichts?