Berlin (dts) - Deutschlands oberster Verbraucherschützer, Klaus Müller, befürchtet, dass die Coronakrise viele Verbraucher in die Privatinsolvenz treiben wird. "Wenn die Krise länger dauert als ein oder zwei Monate, wird das so kommen. Dann werden breite Teile der Bevölkerung in finanzielle Not ...

Kommentare

(18) naturschonen · 05. April um 17:13
@16 da hast du im Prinzip natürlich Recht, aber sie sind halt wesentlich geringer in der Akzeptanz, wobei Finanzämter sehr unterschiedlich entscheiden. Unseren kleinen Verein (www.verbraucherforum-mainz.de) gibt es erst knapp 5 Jahre,, wir wollten gerade neu starten an einem neuen Standort, da hagelte es Verbote - jetzt haben wir also einige Fix- und Lagerkosten und keine Einnahmen...so geht es nicht nur uns..
(17) driverman · 05. April um 16:35
@14 @15 Dann erklärt mir doch bitte mal, wie die 24% der abhängig Beschäftigen die im Niedriglohnsektor arbeiten (Quelle: <link> ) überhaupt Rücklagen bilden sollen, geschweige denn von 67% ihres sowieso schon geringen Verdienstes leben und ihre Familien versorgen sollen.
(16) Mehlwurmle · 05. April um 16:16
@13: Vereine dürfen aber durchaus Rücklagen bilden, sowohl freie als auch zweckgebundene. Habe ich bei meinem Verein ja auch anstandslos bei der Prüfung vom Finanzamt durchbekommen.
(15) Shoppingqueen · 05. April um 16:10
@14 So sieht es aus. Und wenn ich dann noch 67% Kurzarbeitergeld bekomme, meine Ausgaben etwas reduziere (im Moment ist ja mit shoppen eher weniger ) dann reicht es noch länger
(14) Mehlwurmle · 05. April um 16:05
Es gab früher mal die Empfehlung 2 bis 3 Monatsgehälter als verfügbare Rücklage zu haben. Wer die jetzt hat, der wird auch die Zeit überstehen.
(13) naturschonen · 04. April um 15:54
Macht euch mal die Ausmasse bewusst: wer bisher 1000 € Lohn hatte, bekommt jetzt noch 600 € bzw. mit Kindern 670 €, bei 2000 € netto fehlen schon 700 € bis 800 € im Monat, bei wem bleiben denn solche Summen übrig? Man hat sich seinem Standard angepasst, da wird es schnell eng, es fällt ja nur der Arbeitsweg weg, dafür ernährt man sich hoffentlich gesünder - und kleine Selbständige müssen auch erst alle Reserven aufbrauchen, Vereine kriegen gar nichts und dürfen keine Reserven bilden..
(12) O.Ton · 04. April um 15:09
Nun, erwachsene Menschen haben doch auch gewisse Eigenverantwortung, finde ich. Staat/Gesellschaft kann nicht alles regeln.
(11) Marc · 04. April um 15:02
Das Problem ist eben auch, dass viele auf Pump leben...Kredite kosten ja nix mehr...
(10) gabrielefink · 04. April um 14:36
Viele kaufen gerne auf Raten und leisten sich dadurch manchmal zu viel. Die Händler machen es den Verbrauchern mit zum Teil 0% Krediten viel zu einfach. Wenn man sowieso schon am Limit lebt und jetzt ein Teil oder das ganze Einkommen weg fällt, wird's bestimmt für viele in den nächsten Monaten eng.
(9) driverman · 04. April um 14:23
Es soll auch Leute geben, die schon vor Corona sehr sparsam gelebt haben ohne Restaurantbesuch, Kino, Konzert usw. dafür beim Discounter nur die Eigenmarken gekauft. Trotzdem war nie genug Geld da um etwas auf die Seite zu legen. Das ist der größte Teil derer, die so wenig verdienen, das sie mit Hartz IV aufstocken müssen, und der Sektor ist größer als man denkt.
(8) Grizzlybaer · 04. April um 14:08
Eigentlich müsste man annehmen, dass ich in der jetzigen Zeit weniger ausgebe. Essen gehen ist nicht, Kino und Konzerte fallen flach. Klamotten kaufen ist auch nur online möglich.
(7) AS1 · 04. April um 14:06
@4 Einverstanden, aber das sind nicht "breite Teile der Bevölkerung". <link>
(6) Shoppingqueen · 04. April um 14:03
@4 Der redet von: "Wenn die Krise länger dauert als ein oder zwei Monate, wird das so kommen. Dann werden breite Teile der Bevölkerung in finanzielle Not geraten", Ich sollte doch in der Lage sein, mit einem oder zwei Monaten Kurzarbeit selbst bei Null-Stunden nicht pleite zu gehen...
(5) Gertrud · 04. April um 14:02
Spare in der Not, dann hast Du Zeit dazu?
(4) guk · 04. April um 14:00
@2, @3 was ist mit den Beschäftigten in Niedriglohnsektor und in Familien mit Kind? Wenn da Kurzarbeit kommt, sind die Rücklagen schnell verbraucht, wenn sie da waren. Wieso gibt es den Soforthilfe für Selbstständige? Haben die auch keine Rücklagen?
(3) AS1 · 04. April um 13:51
@2 Ich halte diese Behauptungen für reichlich übertrieben. Das würde nämlich in der Tat bedeuten, das "breite Teile der Bevölkerung" keinerlei finanzielle Reserven haben. Und das im Land des Sparweltmeisters. Das glaube ich nicht. Wir sind hier nicht im Land der Weltmeister des Schuldenmachens, den USA.
(2) Shoppingqueen · 04. April um 13:47
Nudeln und Klopapier werden gehamstert aber Geldreserven zu haben um mal ein bis zwei Monate davon alles notwendige zu bestreiten geht wohl nicht. Was machen diese Leute, wenn mal die Waschmaschine, der Kühlschrank oder ähnliches kaputt geht? Sofort auf Raten kaufen?
(1) anamia · 04. April um 13:43
OK. Das klingt nicht gut. Wegen der Kurzarbeit oder warum?
 
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