Berlin (dpa) - Alle Volljährigen in Deutschland sollen nach Plänen einer Gruppe von Bundestagsabgeordneten künftig grundsätzlich als Organspender gelten - bis auf Widerruf. Die Parlamentarier um Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) stellten dafür am Montag den ersten Gesetzentwurf in der Debatte […] mehr

Kommentare

103thrasea02. April 2019
@100 Der Fall zeigt doch, dass das System funktioniert. Der Hirntod muss mehrfach in zeitlich festgelegten Abstände von unterschiedlichen Ärzten festgestellt werden. Bei einer solchen Prüfung wurden wohl die Hirnaktivitäten festgestellt.
102k29329502. April 2019
@100 : "Hirntot" nennt ihn nur die Springer-Presse. Aber der Fall war ohnehin in den USA.
101Aalpha02. April 2019
@98 Da gebe ich dir natürlich recht mit der Planwirtschaft. @100 Das ist daneben auch meine Sorge. Angeblich misst man nicht immer ganz korrekt die Hirnströme. Ich habe mal einem anderen skurrilen Fall gehört. Weiß aber nicht ob das wahr ist.
100smailies02. April 2019
@95 : Wirklich kein BEwusstsein mehr? <link> - das sind die Fälle, die in der Presse auch auftauchen, und die vielen Menschen zumindest Sorge bereiten.
99FichtenMoped02. April 2019
ok. sry, ich sollte hier nicht trollen ... und das Thema (das ich benutzt habe) ist dafür zu ernst.
98k29329502. April 2019
@95 : Pardon, aber: Nicht alles, was hinkt ist auch ein Vergleich. Bei #metoo haben die Opfer noch ein Bewusstsein, bei der Organspende hat der Organspender unwiderbringlich keins mehr. @93 : Ich bin gegen die massenhafte Klinikprivatisierung zum Zwecke des Profits. Nur ist diese Privatisierung das Gegenteil einer Planwirtschaft.
97tastenkoenig02. April 2019
@95 : ich sehe nicht, was dieses Thema hier mit Machtmissbrauch zu tun hätte
96k4978201. April 2019
@95 Vergewaltigung? Ist jetzt die Organspende das Gewaltverbrechen oder was? Btw. kannst Du der Entscheidung jederzeit SELBST widersprechen. Das geht nach einer Vergewaltigung? Wollen wir das mal bei Dir ausprobieren. Ähm nein nicht mit mir, aber vielleicht mit paar Dildos, Eisenstangen etc.? Na wie wärs. Wollen wir mal am praktischen Beispiel schauen ob das wirklich ein Vergleich ist oder doch nicht?
95FichtenMoped01. April 2019
Nicht widersprechen heißt also Zustimmung. Was sagt #metoo dazu?
94BOOTBOSS01. April 2019
@91 Das war ja wohl auch noch für mich bestimmt. Doch das sage ich, der Staat hat in meinem Körper gar nix zu suchen, allenfalls alles Mögliche zu tun, dass er unversehrt bleibt.Den Rahmen setzen demnäcsht die Abgeordneten, deshalb diskutieren wir und andere. Gegebenenfalls müssen Gerichte dann das Beschlossene noch prüfen- Eben bei hart aber fair zu dem Thema gab es Äusserungen von Zuschauern, die ihren Spenderausweis zerrissen haben, weil Politiker jetzt in die persönliche Freiheit eingreifen
93Aalpha01. April 2019
@38 Falls du auf die Unterschiede anspielst und mich in eine irreführende Konversation führen willst.... ich meine natürlich die privatwirtschaft, der ich nicht vertraue und solange das Geld im Vordergrund steht und dieses System im Gesundheitswesen mitmischt ändert sich nichts an meiner Haltung.
92k4978201. April 2019
@90 Den ersten Satz versteh ich nicht. Kannst du das bitte nochmal in anderen Worten schreiben. Ich möchte nicht interpretieren was es heißen soll. Zum zweiten Teil, es ist ja keine automatische "Antwort". Sondern sie steht erstmal (dann kann man ja weiter die Leute informieren) und wer sich nicht darum kümmern will, dessen Organspendeeintrag bleibt, wer sich drum kümmert und zum Entschluß komt, nö will i ne ,will nur Nutznießer sein, der widerruft.
91thrasea01. April 2019
c) Der Staat ist aber nunmal dazu da, bestimmte Leitplanken zu setzen. Der Staat definiert, was Körperverletzung ist, was Krankenversicherungen leisten müssen, was ethisch vertretbar ist oder verboten wird, und so viel mehr. Da kannst du doch nicht einfach sagen, dein Körper geht den Staat nichts an? d) Nichts zu sagen bedeutet weder grundsätzlich ja noch grundsätzlich nein. Nichts zu sagen bedeutet, dass nach den allgemeinen, gültigen Regeln gehandelt wird. Siehe auch Patientenverfügung.
90Chris198601. April 2019
@87 Die Alternative ist, den Personen wird eine Entscheidung aufgezwungen und vielen Menschen, die womöglich eine Entscheidung treffen würden, würden sie aktiv damit konfrontiert werden, auch. Es gibt keine perfekte Lösung, aber die aktive Frage gegenüber einer automatischen Antwort, wenn man nicht von sich aus aktiv wird, halte ich für den besseren Kompromiss.
89thrasea01. April 2019
@88 a) Die Hirntoddefinition sei nicht ganz unumstritten? Da bitte ich um belastbare Belege, davon habe ich bisher noch nichts gehört. Im Gegenteil - ich glaube, die Regeln zum Feststellen des Hirntods sind ausgesprochen klar, deutlich sowie medizinisch gut belegt. b) Alles nicht vergleichbar? Organe fallen nicht an die Allgemeinheit oder den Staat. Organe werden ganz bestimmten Menschen übertragen, die sie aus medizinischen Gründen dringend brauchen. Menschen wie du und ich.
88BOOTBOSS01. April 2019
@61 genau Du bestätigst meine Aussage, ob meine Organe verschimmeln geht den Staat mal gar nix an @62 Alles nicht vergleichbar, vergleichbar, wäre, wenn eRbschaften grundsätzlich an die Allgemeinheit fallen, es sei denn der Erblasser widerspricht vor seinem Tod. Nichts zu sagen heisst nicht Ja oder ist das bei Dir grundsätzlich so? @63 auch wieder was völlig anderes siehe vorherigen Absatz. Auch die Hirntoddefinition ist übrigens nicht ganz unumstritten
87k4978201. April 2019
@86 Also lieber eine dahingeschmissene Entscheidung, eventuell gar unter Druck getroffene Entscheidung ohne Bedenkzeit? Das mag ja für jene die sich dafür/dagegen entschieden haben, gut sein. Aber bei Personen die sich damit bisher nicht auseinandergesetzt haben?
86Chris198601. April 2019
@82 Sich aktiv einer Entscheidung entziehen werden aber wesentlich weniger Menschen als bei einer Lösung, die die Person nicht aktiv mit einer Frage konfrontiert (wie der bisherige und womöglich auch zukünftige Ansatz). Diese paar Menschen lasse ich gerne durchrutschen dafür, dass sehr viel mehr Menschen eine aktive Entscheidung (länger oder kürzer nachgedacht) treffen, als bei den anderen beiden Varianten.
85DocTrax01. April 2019
same shit - different day
84k29329501. April 2019
@83 : Dass du aber auch nie weißt, was wie wann und wo angebracht ist. Glaubst du denn wirklich, irgendwer versteht dieses Geschwafel? Deine Diskussions"kultur" ist keine.
83juanita201401. April 2019
@81 falsch gedacht
82k4978201. April 2019
@80 Ok ich denke Du gehst konform, das dies auch keine hinreichende Lösung ist, und/oder jeder sich einer "Entscheidung" entzieht.
81k29329501. April 2019
@78 : Jemand, der diese Entscheidung ohnehin aufschiebt/verdrängt, wird sie auch in den 3 Wochen zwischen Beantragung aud Abholung des Personalausweises aufschieben/verdrängen. Und dann? Soll er seinen Perso nur kriegen, wenn er endlich den Zettel zur Organspende ausgefüllt hat? Das wäre dann Druck. Richtig Druck. Deine Idee ist nicht blöd, ich halte sie nur für nicht praktikabel.
80Chris198601. April 2019
@79 Kein Perso ohne Entscheidung. Alternativ "Münzwurf" :D ;)
79k4978201. April 2019
@78 Und was passiert wenn der "Kunde" sich nicht darum gekümmert hat? Nach 4-6 Wochen, manchmal länger? Keine Entscheidung? Die nächsten 10-15 Jahre warten? Oder Zwangszuordnung?
78Chris198601. April 2019
@77 Ich muss ja den Perso beantragen (Mit Bild abgeben etc.) und bekomme den ja erst einige Wochen später. Diese Zeit meine ich mit ausreichender Bedenkzeit.
77k4978201. April 2019
@76 Also ich hatte wenigstens gehofft, zwischen Wahlunterlagen bekommen und Wahltermin, sprich Wochen. Du willst also erst am Wahltermin-Tag in wieviel Minuten 2-3(?) eine Entscheidung abfragen? Also einerseits ist die Bedenkzeit zwischen dem 18.Lebensjahr und dem Ableben zu kurz um sich drum zu kümmern, andererseits eine Entscheidung in 2-3 Minuten abfragen?
76Chris198601. April 2019
@72 Wahlunterlagen wäre ja wieder freiwillig. Da man aber zum Ziel hat, die Menschen zu einer Entscheidung zu bewegen, wäre es über den Perso nunmal angenehmer und nicht wirklich mehr Aufwand (Da ohnehin eine Bearbeitung stattfindet). Zwischen Beantragung und Abholung vergeht, in meinen Augen, genug Bedenkzeit.@74 Beim Blutspenden wird bspw. ein Strichcodeaufkleber verwendet, ginge hier auch (um die Wahl gegenüber dem Sachbearbeiter geheim zu halten).
75k29329501. April 2019
@71 : Mediziner bauen diesen Druck nicht freiwillig auf. Nach Feststellung des Hirntods sind die Organe nicht unbegrenzt so versorgbar, dass sie transplantabel wären. Die Aufrechterhaltung des sonstigen Kreislaufs bei einer hirntoten Schwangeren ist etwas völlig anderes als die Erhaltung der Funktionsfähigkeit der Organe zum Zwecke der späteren Transplantation in einen anderen Körper.
74thrasea01. April 2019
@69 Ich weiß, dass dein Vorschlag nur ein Beispiel ist. Aber ganz ehrlich: Für mich würde das mehr Zwang und Eingriff in die Freiheit bedeuten als die Widerspruchsregelung. Die Leute wären wirklich gezwungen, eine Entscheidung zu treffen. Auf dem Amt, vor wem auch immer. Nicht jeder mag so eine persönliche Entscheidung öffentlich machen. Bei der Widerspruchsregelung muss sich keiner damit beschäftigen. Wer es aber tut, wem es wichtig ist, der kann widersprechen. Bei sich im Stillen, dokumentiert
73thrasea01. April 2019
Mal ein kurzer Zwischenruf: Ich freue mich, dass hier jetzt ENDLICH sachlich diskutiert wird. Das Thema ist wichtig! Nur schade, dass man den größten Störenfried erst mehrfach löschen musste. Danke an alle, die jetzt dabei sind.
72k4978201. April 2019
@69 Wie lange Bedenkzeit? Zwischen Beantragung und Abholung? Und was passiert wenn der "Kunde" es vergisst? Bedenkzeit zwischen Bezahlung und Abholung, sprich 10 Minuten? Das findest Du wesentlich besser? Vom bürokratischen Aufwand ganz zu schweigen.Warum nicht noch zu jeder Wahl ;) Würde man sogar noch die Wahlquote erhöhen und es wäre häufiger die Abfrage ob die Situation noch so ist wie sie ist.Bedenkzeit wäre dann aber Zusendung Wahlunterlagen bis Wahltermin.Also ca. 3+ Wochen je nach Land
71thrasea01. April 2019
@65 Stimmt so auch nicht ganz. Seit 1997 gilt: Wenn jemand keine Entscheidung dokumentiert hat, müssen die nächsten Angehörigen entscheiden. Die Angehörigen sind dabei zwar an den mutmaßlichen Willen des Verstorbenen gebunden. Was aber, wenn man nie über das Thema gesprochen hat? In welches Dilemma stürzt man seine Liebsten da bloß. Ganz zu schweigen von dem moralischen Druck, der möglicherweise wegen dem zeitlichen Druck in der Klinik aufgebaut wird.
70k4978201. April 2019
@59 Ja das war falsch geschrieben, sorry. Aber nur der aktuelle Status der Krankheit ist jedoch nicht alles. Compliance spielt ebenso eine Rolle. Und das beginnt schon damit ob man der Sprache mächtig ist oder nicht. <link> Ebenso ist der Behandlungserfolg von entscheidender Bedeutung. Deswegen "first come" sollte sehr sehr allgemein sein, nicht bedeutend erste auf der Liste gemedelt. Sorry
69Chris198601. April 2019
@67 Jeder könnte eben auch beim abholen des Perso einen Zettel mit Ja/Nein ankreuzen müssen und der wird in der Datei hinterlegt. "Weiß nicht" gibt es halt zur Auswahl nicht. Das wäre nunmal meine bevorzugte Lösung.
68k29329501. April 2019
@65 : Mir wäre auch lieber, jeder würde mal die Entscheidung treffen. Ohnehin ist die Zahl der möglichen Spender von der Zahl der tatsächlichen Spender nominal nicht weit entfernt. Prozentual gibt es da zwar einen großen unterschied, aber für die Zahl aller troffenen Organbedürftigen macht es nur wenig Unterschied, denn 9400 Organbedürftigen stehen ca. 900 tatsächliche und 1200 mögliche Organspender gegenüber. Es gibt keine für alle befriedigende Lösung.
67k4978201. April 2019
@65 Aber das hat doch jetzt auch nicht funktioniert. Du glaubst wenn das Land einen Brief schicken würde, max 2 Monate Bedenkzeit gibt, dass das Ergebnis wesentlich anders wäre als jetzt? Wollen wir wetten nein? Und was machen wir mit denen die nicht antworten? Dürfen die dann zumindest bis auf Widerruf auf die Organspenderliste? So stark medial wie es jetzt ist, kann doch jeder nein sagen, nachdem das Gesetz vielleicht durch ist,der will.Rechts ist für Dich=Nazi? Jetzt weiß ich warum Du heulst.
66k29329501. April 2019
@64 : Ich bewundere Deine Google-Fähigkeiten. Ich wäre nicht mal auf die nötigen Suchbegriffe gekommen.
65Chris198601. April 2019
@53 Mit umgekehrt meine ich, dass vorher keine Entscheidung = keine Spende war und jetzt ist keine Entscheidung = Spende. Ich bevorzuge die Entscheidung herbeizuführen statt die Nicht-Entscheidung auszunutzen. @56 Wieder die Nazikeule? Ich bin einzig für die Freiheit zu wählen anstatt durch nicht wählen eine Entscheidung zu treffen. (Und doch, ich habe seit 15 Jahren einen Organspendeausweis, ich bin für Knochenmarkspende registriert und gehe regelmäßig Blut spenden)
64thrasea01. April 2019
@51 Untersucht wurde das schon. Aus den Ergebnissen der Untersuchungskommission: "Es haben sich keine Anhaltspunkte ergeben, dass privatversicherte Patienten oder sogenannte Non-ET-Residents bevorzugt behandelt und transplantiert worden wären." <link>
63tastenkoenig01. April 2019
@60 : Es geht aber um eine Situation, in der man hirntot bist. Im Grunde regelt man also seinen Nachlass. Wenn man kein Testament macht, dann greifen auch vom Staat gemachte Regeln, wie mit dem Erbe umzugehen ist.
62k29329501. April 2019
@60 : Wenn du ein Auto kaufst, musst du auch tätig werden und das zulassen, bevor du das auf der Straße bewegen darfst. Wenn du ein Grundstück/Haus kaufst, musst du das eintragen lassen, damit kein anderer es nutzen kann. Und ausgerechnet bei deinen Organen ist die zuviel, ein einziges Mal "ja" oder "nein" zu sagen? Du kannst doch sagen, was du willst! Nur SAG ES!
61k22946501. April 2019
@60 "doch"? nein, der staat eignet sich deine organe nicht an. der grundsatz wird umgekehrt, dass organe nicht automatisch verschimmeln sollen, sondern einen weiteren nutzen nach dem ableben erfahren. wer die weitergabe nicht will, und nach dem tod nicht von seinen organen getrennt werden will, der darf ja ohne probleme widersprechen. organe sind aber keine eigentumswohnung, die man dem enkel vererben kann... und mit materiellem eigentum eher schwer zu vergleichen, oder?
60BOOTBOSS01. April 2019
@58 Doch der GRundsatz wird umgekehrt. Ich muss tätig werden, damit etwas, das mir gehört mir nicht genommen wird. Man stelle sich das mal bei anderem Eigentum vor. DAs ganze Land wäre vermutlich auf den Barrikaden. <link>
59k29329501. April 2019
@57 : Nein, nicht "first come first served"! Die Empfängerlisten sind qualitätsbehaftet, wer die Organe am dringendsten braucht, steht oben, nicht wer sie schon am längsten braucht. So wurden ja die Manipulationen möglilch. Manipulierte Eintragungstage wären viel früher aufgeflogen, aber die Gauner-Ärzte haben ihre Patienten dramatisiert, haben also eine Bedürftigkeit vorgetäuscht, die SO nicht da war. DAS war der Skandal. Ja, das war strafbar.
58k29329501. April 2019
@55 : Der Staat eignet sich deine Organe nicht an. Kein Politiker entscheidet, ob dir im Falle deines Ablebens Organe entnommen werden können, und erst recht entnimmmt dir kein Politiker irgendwelche Organe. Nochmal: Die Wahrscheinlichkeit, dass deine Organe noch irgendjemandem zunutze sein können, liegt bei 1,7 Promille. Mit 99,983%iger Wahrscheinlichkeit stirbst du, ohne dass irgendjemand auch nur auf die Idee kommt, deine Organe könnten noch was bewirken.
57k4978201. April 2019
@5 Wird daran liegen, weil das eventuell nicht in der Organspender/empfängerdatenban ken abgefragt wird. Wer eine Diagnose erhält und auf der Liste landet, wird "hoffentlich" (siehe thrasea) unabhängig von GKV vs. PKV auf der Liste gleichbehandelt. First come first "serve". Ich sehe somit nicht das PKVler schneller an Spezialisten kommen, wenn der Arzt nämlich trotz Diagnose scheisse baut, dann macht er sich strafbar.
56k4978201. April 2019
betroffen und heult dann rum wenn er es doch braucht. Also warum also nicht jeden die Option geben und wer absagt der Organspender wird auch von möglichen Organspenden für einen selbst "befreit". Leider ist das eine moralische frage und wird wohl nicht durchkommen. Schade eigentlich. Deswegen sehe ich jetzt bei doppelten Ablehnungsmöglichkeit mehr Sinn dahinter und "fairere Lösung" für das Gemeinwohl. Was doch insbesondere von rechts immer präferiert wird, auf einmal doch Individualwohl? :P
55BOOTBOSS01. April 2019
@49 DAss die Kassenzugehörigkeit nicht darüber entscheidet ist mir klar. Da aber mein Hausarzt wohl kaum darüber entscheidet geht es darum, wie und wann komme ich an die entspr. Spezialisten und da ist die Chance als PKV Patient sicher deutlich höher. Mich hätte interessiert, wie das Verhältnis von PKV zu GKV bei TRansplantationen ist, ich finde dazu aber nichts aktuelles. Mir passt es nicht, dass der Staat sich meinen Körper aneignet. ES gibt dazu unterschiedliche Positionen.
54k4978201. April 2019
@52 Aber wenn Du oder Andere sich nicht darum kümmern, ist es doch denen auch egal ob nach Ableben die Organe benutzt werden für den Erhalt von Leben oder nicht? Wer sich darum kümmert kann ja ablehnen. Komischerweise fragt niemand danach wenn er in den Genuss dessen kommt ob er früher sich darum gekümmert hat oder nicht. Denn die andere Lösung könnte ja sein nur wer selbst Organspender ist kann für Organspender sich "qualifizieren". Resultat wird sein, viele denken er/sie/x ist nicht davon
53k29329501. April 2019
@52 : Pardon, die Logik erschließt sich mir nicht so ganz. Du wirst zu einer Entscheidung genötig, aber deine einzige Entscheidung ist, sich nicht mit dem Thema zu befassen? Oder was meinst du mit "umgekehrt"? Wenn deine Entscheidung "nein, ich will das so nicht" ist, dann ist doch alles klar, dann ist die Entscheidung doch gefallen. Dann hat um alles in der Welt zu gelten, dass diese deine Entscheidung zu respektieren ist.
52Chris198601. April 2019
@50 Ich halte die Lösung für bedenklich, lenkt sie doch eben nicht in die Richtung die Menschen zu einer Auseinandersetzung mit dem Thema zu drängen sondern macht es jetzt nur umgekehrt. In wie weit sie verfassungrechtlich in Ordnung ist sollen die zuständigen Richter entscheiden. Der Ansatz "wer nicht nein sagt stimmt zu" ist aber bei vielen anderen Fragen schon höchst bedenklich, weswegen der Entwurf ganz zu recht nicht frei von Kritik und Zweifeln ist.
51k29329501. April 2019
@49 : ich würde nicht behaupten, dass es bei den manipulierten Empfängerlisten nicht um PKVler ging. Diese Listen sind ja nie veröffentlicht worde, da ist die ärztliche Schweigepflicht vor - was auch gut so ist, man stelle sich mal die mögliche Lynchjustiz von völlig Verblendeten selbstermannten "Lebensrettern" vor. Die Manipulateure wurden aus dem Verkehr gezogen, und auch das ist gut so.
50thrasea01. April 2019
@45 @46 Welche verfassungsrechtlichen Grundsätze werden eigentlich überschritten? Das habe ich bis heute nirgendwo lesen können. Das BVerfG hat bereits 1999 entschieden: "Die Beschwerdeführer haben es somit selbst in der Hand, den befürchteten Grundrechtsverletzungen vorzubeugen. Daß sie in ihren Grundrechten bereits dadurch verletzt werden, daß sie zur Abwehr der behaupteten Grundrechtsverletzung einen Widerspruch erklären müssen, ist nicht ersichtlich." <link>
49thrasea01. April 2019
@45 Deine Fragestellung halte ich für grundsätzlich berechtigt. Allerdings wird die "Rang-"Liste der Empfänger nach medizinischen Gesichtspunkten länderübergreifend geführt. Ob man PKV- oder GKV-Patient ist, hat darauf überhaupt keinen Einfluss. Und wenn jetzt gleich die Mahner kommen, dass es doch Manipuliationen gegeben hätte - ja, die gab es. Allerdings ging es dabei nie um PKV-Patienten. Und das System wurde inzwischen gesetztlich verbessert, so dass Manipulationen nicht mehr vorkommen solln
48k4978201. April 2019
@46 Das mag in gewisserweise so sein. Nur wenn die Menschen z.B. zu faul sind Organspendeausweise sich zu holen (wie gesagt ich gehörte dazu bis heute), warum dem nicht mit etwas Druck entgegenwirken. Denn wer vor Ableben darum weiß wird aktiv, wer es nicht weiß, dem interessiert es auch nach dem Ableben nicht, oder? So what?
47k4978201. April 2019
@45 Du lamentierst über ein Thema mit einem anderen Thema, was damit gar keine Zusammenhänge hat. Aber das merkst Du anscheinend nicht, weil Du das gerade wieder gemacht hast, obwohl Du zuvor noch anderes geschrieben hast. Ist Dein Opportunismus wirklich so zart beseidet, das der in einem Kommentar so stark je nach Argumentation hin und her pendelt? :P
46Chris198601. April 2019
Die Widerruflösung halte ich für bedenklich und ist im Endeffekt nur von der bisher bescheidenen Lösung in das andere Extrem gewechselt. Den zweiten Ansatz mit der gezielten Fragestellung beim Ausweis holen/erneuern halte ich für die fairste und selbstbestimmenste Lösung und führt nicht dazu, dass viele Menschen ungefragt Spender werden (so wie jetzt ungefragt nicht Spender).
45BOOTBOSS01. April 2019
@44 Dass es mit der Widerspruchslösung nix zu tun hat, macht doch die Tatsache, dass GKV-VErsicherte für PKV-Versicherte mitzahlen, nicht besser. Mir ging es um ggfls. bevorzugte Behandluing aber gar keine Kostenbeteiligung. Im übrigen geht es darum, dass der Staat nicht grundsätzliche Verfügung über meinen Körper oder Teile davon bekommen kann. Die Widerspruchslösung überschreitet da meiner und nicht nur meiner Meinung nach auch verfassungsrechtliche Grundsätze. Bessere Aufklärung ist der wEg
44k4978201. April 2019
@32 Hast Du auch den Artikel gelesen? Oder blieb es bei der Überschrift? Ich zitiere aus dem Artikel: "Der Gesetzentwurf ist unabhängig von der gleichzeitigen laufenden Debatte um die Einführung einer Widerspruchslösung." *facepalm* aber Hauptsache erstmal wettern.
43k29329501. April 2019
@42 . Da möchte ich aber doch mal auf die räumliche Beschränkung von Eurotransplant hinweisen: <link> - Eurotransplant agiert nur in 8 Ländern - Belgien, Deutschland, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Slowenien und Ungarn. Da fehlen große Länder wie Großbritannien, Frankreich, Spanien und Italien.
42thrasea01. April 2019
Man sollte noch darauf hinweisen, dass Transplantationen an Landesgrenzen nicht halt machen. Über Eurotransplant werden Spender und Empfänger länderübergreifend vermittelt. Dadurch profitieren wir Deutschen von der höheren Spendenbereitschaft unserer Nachbarländer. In 6 der 8 Eurotransplant-Länder gilt die Widerspruchsregelung, nur in den Niederlanden und (noch) in Deutschland gilt die Zustimmungsregel. @39 Was soll mit denen sein? Wer aus gesundheitlichen Gründen nicht kann, spendet nicht.
41k29329501. April 2019
Ok, bei >700.000 Toten und nur 1200 möglichen Organspendern kann man Organspende eigentlich schon nicht als Normalfall bezeichnen. Umso weniger verstehe ich das Bohai von Leuten, die glauben, jeder würde nur auf ihr Ableben warten, um sie ausweiden zu können. Einer von 1,7 PROMILLE zu sein, ist schon was besonderes. Nur 1,7 Promille zu haben scheint nichts besonderes zu sein.
40k29329501. April 2019
@39 : Wer nicht kann, kann nicht. Keinem Empfänger nutzen unbrauchbare Organe. Eine HIV-positive Nierenspenderin gab es vor kurzem: <link> - dazu gehört dann aber auch ein HIV-Positiver Empfänger. Das kann man nicht als Normalfall bezeichnen. HIV-positive sind z. B. von der Blutspende ausgeschlossen, genau wie Hepatitis-Positive.
39jub-jub01. April 2019
Was ist mit denjenigen, die spenden würden, aber aus gesundheitlichen Gründen nicht können z. B. wegen Hepatitis, HIV ...?
38k29329501. April 2019
@28 : Ja, wat denn nu, Kapitalismus oder Planwirtschaft?
37k29329501. April 2019
@36 . Von 33 %/300 MÖGLICHEN Mehrspendern. Das reicht nicht, um die 9400 Organbedürftigen auf der Warteliste abzuarbeiten. Auf dieser Warteliste kommen immer wieder neue Leute dazu, und viele sterben eben, weil es keine Organe für sie gibt. Wenn niemand stirbt, dessen Organe passen würden, dann ist das eben so - Schicksal. Wenn niemand so stirbt, dass dessen Organe noch brauchbar wären, dann ist das eben so - Schicksal. Aber Organe absichtlich "vergammeln" zu lassen statt damit Leben zu retten?
36smailies01. April 2019
@9 : Also reden wir hier über eine Steigerung von ca. 33% bzw. 300 "Mehrspenden" pro Jahr.
33Aalpha01. April 2019
@30 Mit Verweis auf Kapitalismus und Privatwirtschaft würde ich es zumindest niemanden übel nehmen, wenn ich dadurch kein Organ bekommen würde. Ich würde es weiterhin dem System übel nehmen das Menschen bewußt am Spenden hindert ohne ausgeraubt zu werden. Ich gebe nicht dem Nichtspender die Schuld, sondern diesem System! Also auch in der Situation würde sich an meinem Verhalten nichts ändern.
32BOOTBOSS01. April 2019
Welchen Einfluss hat eigentlich unser Mehrklassen-Gesundheitssystem auf Transplantationen. Kommen PKV-Versicherte überhaupt oder schneller zu den besten Spezialisten und somit überhaupt oder schneller auf Transplantationslisten ? Bezahlen sollen jedenfalls wohl die GKV-Versicherten allein <link>
31k29329501. April 2019
@30 : Du hast gerade das fetteste Plus des Tages bekommen.
30thrasea01. April 2019
@28 Und wenn du selbst in die Situation kommst, dass du ein Spenderorgan brauchst? Würdest du dann auch mit Verweis auf Kapitalismus und Privatwirtschaft darauf verzichten? Das fängt ja schon bei Blutkonserven an. @26 Dir fällt wieder nichts ein außer Lügen und Hetze (gelöscht) sowie persönliche Beleidigungen (wird hoffentlich noch gelöscht)? Ganz großes Kino.
29k4978201. April 2019
@vormir Hä? Es geht um einem Zeitpunkt wo Du eher nicht mehr Herr Deines eigenes Ichs bist. Und Du darfst entscheiden ob Dein ganzer Kadaver in der Kiste landet oder im Krematorium in Asche auf geht, oder es wird davon ausgegangen das Reste Deines Daseins jemand anderen zum Weiterleben helfen könnte. Finde ich eine durchaus gute Wahl.
28Aalpha01. April 2019
Guter Wille, aber solange Kapitalismus und Privatwirtschaft im Gesundheitssystem mitmischt gebe ich meine Organe nicht her! Wer meckern will sollte da mal ansetzen und drüber nachdenken. .... an sich eine Frechheit, man kommt auf die Welt und muss einen bürokratischen Akt meistern um erstmal seinen Körper "Eigen" nennen zu dürfen. Schon fraglich, obwohl ich es mir bei einem gesunden Gesundheitssystem auch irgendwie vorstellen könnte.
27k4978201. April 2019
@vorvormir Wurde leider gelöscht...ich sollte aufhören immer die @xx dazu zu schreiben, denn es wird immer gleich der ganze Antwort-Strang gelöscht, was es massiv erwschert dem nachfolgenden noch zu folgen. Ich hatte geschrieben das bei mir Faulheit dazu führt das ich bisher keinen hatte. Dafür bin ich aber in der Knochenmarksspenderdatei. @vormir welche Dummheit? Ich war es nicht die die hier phantastereien wieder zum besten gab, obwohl es schon heute anders geregelt ist. Argumente null..
25juanita201401. April 2019
@24 wo kam denn deine antwort, warum du keine hast?
24k4978201. April 2019
@23 Ich grabbel mich mal selbst unter den Armen um zu lachen. NICHT. *facepalm* Und wieder einmal kommt nichts mehr bei Dir.
22tastenkoenig01. April 2019
manche scheinen sich das ganze in diesem Stil vorzustellen: <link>
19k4978201. April 2019
denn anders sein? Wie wir es Dir und anderen Lemmingen immer wieder sagen! Geh Dich doch bitte EINMAL bevor du irgendwas behauptest informieren. Ich kann Dir weiterhin nur sagen, Bildung macht kein "Aua", auch wenn es "der Führer" sagt.
16k4978201. April 2019
@15 Na dann erzähl mal. Aber wie die letzten drölfzig-tausendmal!!1! wird eh wieder nichts kommen. oder? @13 Wieso nicht? 1. Kein ausschlachten da die Typisierung ja erstmal stimmen muss. Sprich wenn jemand den ganzen Körper gebrauchen "SOLLTE", warum nicht? 2. Hast Du doch die Möglichkeit Zeit Deines Lebens Einspruch einzulegen. 1-2 Minuten um nach Ende Deines Lebens nicht Deine Organe für jemanden zu spenden der sie eventuell noch nützen könnte. Finde ich fair.
15juanita201401. April 2019
@6 und 8 ihr pickt euch immer nur die rosinen raus, wie sie euch gerade passen. der passende weitblick fehlt euch aber leider
13deBlocki01. April 2019
@9 Den Körper plündern, weil man im Vorfeld nicht Nein gesagt hat - das ist Ausschlachtung und sicherlich auch nicht moralisch vertretbar.
12k29329501. April 2019
@10 : Ok, bei der Knochenmarkspende ist was anderes als eigene Aktivität kaum möglich, außer wir typisieren schon jedes Neugeborene flächendeckend. Diese Idee wiederum fänd ich ganz gut, ein Spendenzwang wäre damit ja nicht verbunden. Man bräuchte im Bedarfsfalle nur nicht mehr jedesmal wieder nach nem passenden Spender suchen sondern könnte gezielt infrage kommende Spender ansprechen.
11k29329501. April 2019
@8 : Ist nicht meiner, aber ich denk drüber nach: <link> @4 : würd ich ja gern fragen, wie sie es denn mit dem OrganEMPFANG hält. Aber auch das wäre ja nur Hetze.
10k4978201. April 2019
@7 Wirst Dich wohl bequemen müssen. Genau das ist ja teilweise der Sinn dahinter. Ist der wohl eher der geringste Teil der bewusst sich gegen Organspende ausspricht, als jene die "keine Meinung" haben und/oder "zu faul sind" sich den Ausweis zu holen. Ich im übrigen auch, aber ich hab mit der möglichen Lösung jetzt auch nicht viel Probleme. Bei anderen Möglichkeiten der Mithilfe für Mitmenschen, wie z.B. Knochenmarkspenderdatei, bin ich jedoch aktiv geworden... :)
9k29329501. April 2019
@7 : Jährlich sterben in Deutschland ca. 700.000 Leute, davon kommen ca. 1200 als Organspender infrage. Ca. 850 bis 950 von diesen 1200 spenden tatsächlich. Soviel mal zum Thema Ausschlachtung im Ableben.
8k4978201. April 2019
@5 Haha sehr gut. thumbs up @4 und wieder einmal kann man sich als Mitkommentator hier bei Klamm nur fremdschämen. Was hat denn die Rente mit den Organspenden zu tun? Wir haben hier doch alle verstanden das es nur um Dich gehen soll und Deine Rente. bla bla bla.
7deBlocki01. April 2019
Bekommen denn alle Bürger den Widerspruchsantrag postalisch zugeschickt oder muss man zum Rathaus laufen, um sich vor der körperlichen Ausschlachtung im Ableben zu schützen?!
6k29329501. April 2019
@4 : Was hat die Rente jetzt mit Organspenden zu tun? Wenn du die Auflistung gelesen hättest, wüsstest du schon, dass sowohl die aktuellle als auch die von Spahn/Lauterbach geplante Regelung in Europa vertreten sind. Das Rentenniveau aus deinem Bildchen umfasst wohl nur die gesetzliche Rente, lässt aber Betriebsrenten und private Rentenversicherungen außen vor. Ach so, ist ja alles Hetze, wenn man dir nicht bedingungslos hintenreinkriecht ohne dich zu hinterfragen.
5k29329501. April 2019
@3 : Gern geschehen! Ich hab mir letztes Jahr bei meiner Krankenkasse einen neuen Organspendeausweis geholt, weil mein alter (aus Papppe halt) schon zerschlissen war, denn ich trag den ja immer im Portemonnaie bei mir. Die Dame hinterm Schreibtisch (ca. 30): "In Ihrem Alter bringt das aber nicht mehr viel." Ich (55) so: "Wir sehen uns auf dem nächsten Festival. Hoffentlich erkenn ich Sie von der Bühne aus."
4juanita201401. April 2019
@1 warum richtet sich deutschland da nach anderen ländern? warum nicht hier? <link>
3ticktack01. April 2019
@1 Danke Für die Infos! Ich habe seit Jahrzehnten einen Organspendeausweis und halte den Vorschlag von Spahn für sinnvoll, was man nicht von jedem seiner Vorschläge behaupten kann.
2BOOTBOSS01. April 2019
Ich bin für die Einführung einer Widerspruchslösung zugunsten der Allgemeinheit nicht nur für die Organe der Verstorbenen sondern auch für das Vermögen also Häuschen, Wohnung Bankkonto usw. Auch damit kann sehr viel Gutes für die Allgemeinheit getan werden
1k29329501. April 2019
Und hier mal die Auflistung, wie das in EUROPA geregelt ist: <link>