Paris - EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen sieht die Abkehr von der Atomkraft in Deutschland und Teilen der Europäischen Union mittlerweile als "strategischen Fehler". Während europäische Windkraftanlagenhersteller "globale Kraftpakete" seien, sehe das bei der Kernenergie leider etwas anders […] mehr

Kommentare

22Sonnenwende11. März um 12:43
Ich hab noch mal überlegt, ob vdL damit nicht Frankreich unterstützen möchte. Sie hat die Rede bei Paris gehalten… Einer der Hauptgründe, warum der französische Staat fast pleite ist, ist die Subvention von Atomkraft. Und deren AKW sind zu einem großen Teil alt und brauchen dringend Sanierung… In Frankreich ist der Weg weg von der Atomkraft weitgehend verbaut, weil die meisten Haushalte dort aufgrund der jahrzehntelangen extremen Subventionierung von Atomstrom mittlerweile mit Strom heizen.
21truck67611. März um 07:40
@20 Exakt das ist diese völlig sinnfreie Vorgehensweise von Frau Reiche! Man lässt keine kostengünstigen Erzeuger zu, damit die teueren Erzeuger keine Probleme haben. So kann man keine Stromkosten senken. Nur: Auf Dauer geht am Netzausbau kein Weg vorbei!
20Pontius11. März um 07:33
@19 stattdessen droht ein Ausbau weiter verzögert zu werden - indem man neues einfach nicht mehr anschließt...
19truck67611. März um 07:31
Das größte Problem in unserer Elektrizitätsversorgung besteht imho darin, dass der Ausbau des Netzes permanent vernachlässigt wurde und wird. Warum sind z. B. bei den Verbrauchern/Kunden noch immer nicht flächendeckend die sogenannten 'intelligenten Meßstellen' installiert? Die sind doch die Vorraussetzung dafür, dass der Kunde den Strom bedarfs- und marktabhängig nutzen kann. Und das ist nur ein Beispiel für mangelhaften Netzausbau!
18Pontius11. März um 07:18
Dazu kommt: die SMRs bzw. deren Strom sind jetzt schon in der Planung rund 20 bis 30% teurer als Großkraftwerke (in welche Richtung es sich zukünftig entwickeln wird, kann sich jder vorstellen). Ja man kann da etwas im Netzausbau sparen, nur den Großteil dessen muss man trotzdem durchführen - egal welcher Energieträger genutzt werden soll.
17Pontius11. März um 07:15
@16 ich würde es eher als Regelbarkeit bezeichnen. Aber ja mit Speichern könnte man auch den maximalen Ausbau begrenzen (Laden in der Nacht, Entladen zu den Spitzenzeiten), wenn man ein 100% Atomstrom-Energiesystem möchte. Nur liegen die Kosten da selbst ohne Endlagerung und Versicherung (nur deswegen waren die alten AKW so "günstig") oberhalb eines regenerativen Energiesystemes mit Speichern und Ersatzkraftwerken für die Dunkelflaute.
16Sonnenwende11. März um 07:03
@15 Du meinst niederlastfähig sind sie, oder? Die Grundlastfähigkeit stellt ja niemand in Frage. Danke für die zusätzliche Differenzierung. Ich hab's verkürzt dargestellt, ich dachte da ich den wirtschaftlichen Zusammenhang an anderer Stelle erwähnt habe wäre das ausreichend.
15Pontius11. März um 06:59
@12 Jain, grundlastfähig sind sie, man kann sie auch regeln - aber was man da durch die Abregelung verliert, kann nur zu einem kleinen Teil am ende wiederverwenden. Gas was man nicht verbrennt bleibt zu 100% wiederverwendbar (mal von Verlusten beim Anfahren etc. abgesehen). Weswegen eben nur der Grundlastbetrieb einigermaßen wirtschaftlich ist.
14Sonnenwende11. März um 06:36
(3) noch eine ganze Weile so bleiben, darin sollte man sich nichts vormachen, hochriskante und sehr schwer zu schützende Angriffsziele sind.
13Sonnenwende11. März um 06:30
(2) Energieerzeugung, die sich gegenseitig ergänzen und wo alle flexibel sind. Jede Art von Energieerzeugung, die immer auf gleichem Level gefahren werden muss ist da alles andere als hilfreich, da liegt vdL völlig falsch. @10 und vorherige: sehr gute Zusammenfassung, finde ich. Ich möchte noch einen Aspekt hinzufügen, der sehr wichtig ist, aber leider immer noch oft übersehen wird: AKW sind auch gefährlich, weil sie in kriegerischen Krisenzeiten, und darin leben wir derzeit und das wird auch(3)
12Sonnenwende11. März um 06:30
@11 Das ist einer der wichtigsten Punkte, warum Kernkraftwerke eben nicht die Lösung sind: sie sind zwar grundlastfähig, aber weder hochlastfähig noch niederlastfähig - man muss sie immer auf dem gleichen Level fahren, so dass sie, weil sie aufgrund der sehr hohen Anschaffungskosten am besten nicht nur Jahrzehnte, sondern mindestens eigentlich ein Jahrhundert laufen sollten, völlig ungeeignet und viel zu teuer sind für die Herausforderungen unserer Zeit. Wir brauchen einen Mix aus flexibler (2)
11Pontius11. März um 06:07
"Die Kernenergie sei derweil zuverlässig und liefere das ganze Jahr über rund um die Uhr Strom" Zum Glück haben wir die ganze Zeit über denselben Verbrauch, da ist so ein AKW doch super - oh haben wir im überwiegenden Teil gar nicht? Naja dann schade.
10Wolf11. März um 05:07
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Atomkraft Neubauten wirtschaftlich meist nicht mit Erneuerbaren konkurrieren können, während Bestandsanlagen aufgrund abgeschriebener Investitionen niedrigere Betriebskosten aufweisen.
9Wolf11. März um 05:06
Beispiele wie Flamanville in Frankreich zeigen Kostenexplosionen auf über 23 Milliarden Euro. Betrieb und Wartung: Die Kosten für den laufenden Betrieb, Uran und Rückstellungen für den Rückbau belasten die Rentabilität. Folgekosten: Die Entsorgung des radioaktiven Abfalls verursacht hohe langfristige Kosten (geschätzt ca. 170 Mrd. Euro bis 2100). Systemkosten: Kritiker weisen darauf hin, dass die Gesamtkosten (inklusive Entsorgung und Versicherungsrisiken) oft nicht in den Strompreis
8Wolf11. März um 05:06
Atomstrom ist eine der teuersten Formen der Stromerzeugung, insbesondere bei Neubauten. Die Gestehungskosten für Strom aus neuen Atomkraftwerken (AKW) liegen bei etwa bis Cent pro Kilowattstunde (kWh). Im Vergleich dazu sind erneuerbare Energien (Wind, Solar) mit oft unter 10 Cent/kWh deutlich günstiger. Wichtige Kostenfaktoren der Atomkraft: Hohe Neubaukosten: Der Bau moderner Atomreaktoren ist extrem teuer und langwierig.
7Wolf11. März um 05:02
Atommüll strahlt je nach Art der Abfälle unterschiedlich lange: Schwach- und mittelaktive Abfälle sind nach ca. 30.000 Jahren auf dem Niveau von Naturgranit, während hochradioaktive Brennelemente für eine sichere Lagerung bis zu 200.000 bis 1.000.000 Jahre von der Umwelt isoliert werden müssen. Die Gefährlichkeit hält somit für geologische Zeiträume an.
6Wolf11. März um 05:02
Die Kernenergie ist eine der TEUERSTEN Engergie Arten. Nur durch extrem hohe Subventionen (STEUERGELDER) wurde der Strormpreis künstlich niedrig gehalten. Auch für den oft bis zu 1.000.000 Jahre hoch gefährliche Strahlungs Abfall, trägt der Steuerzahler die Last. Zudem, wo soll der Brennstoff herkommen? Von Putin der damals die Gasleitungen zugemacht hat? Weil Europa gegen den Überfall auf die Ukraine war?
5Pontius10. März um 16:15
Welche Einsicht? Die EDF ist doch ein großer europäischer Kraftwerkskonzern, der weltweit agiert - also eher ein vergessen. Billig wird es nur nie werden...
4truck67610. März um 12:30
Diese Frau in ihr jetziges Amt zu hieven, war wohl auch ein schwerer "strategischer Fehler".
3tastenkoenig10. März um 12:21
Ist diese Affinität etwa erblich bedingt?
2Spyderman10. März um 12:14
na da schau her ,man wacht langsam auf und @1 umso bemerkenswerter die Einsicht von Uschi
1nonam10. März um 11:55
"europäisch" : wo wohl das uran dafür herkommt? kleiner tipp: es ist nicht sanktioniert!