Berlin - Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und frühere Grünen-Bundestagsabgeordnete Volker Beck hat den Boykott von fünf europäischen Ländern beim Eurovision Song Contest scharf kritisiert. Beim ESC träten keine Staats- und Regierungschefs gegeneinander an, sondern Künstler, sagte […] mehr

Kommentare

4Pontiusvor 4 Stunden
"Den Vorwurf, Israel nutze den ESC gezielt als Imagekampagne und rufe systematisch zu Mehrfachabstimmungen auf, hält Beck für unrealistisch." Also die Belege in den sozialen Medien u.a. von Netanjahu oder die geflossenen Gelder in Werbung werden einfach verneint? Einfacher kann man seine Aussage nicht entwerten: <link>
3Sattivor 4 Stunden
@1 : Die Frage ist im Falle Russlands halt, ob man es zulassen möchte, dass der russische Staatssender ein politisches Spektakel daraus macht. Damit wird der Veranstalter in politische Diskussionewn gezwungen, auch wenn er das gar nicht will.
2Sattivor 4 Stunden
Man kann diskutieren, ob der Boykott gerechtfertigt ist, vor allem vor dem Hintergrund, dass der verantwortliche Sender regierungskritisch ist. Aber die Antisemitismus-Keule erscheint mir unangebracht. Auslöser des Boykotts ist immer noch die Politik des israelischen Staates, nicht die Religion.
1burghausevor 4 Stunden
Vielleicht sollte man sich mal wieder mehr auf die Qualität der dargebotenen Musik konzentrieren als jedes Jahr ein politisches Spektakel daraus zu machen.