Berlin (dpa) - Vier von zehn Rentnern in Deutschland (42,3 Prozent) müssen mit einem Netto-Einkommen von weniger als 1250 Euro im Monat auskommen. Von den knapp 7,5 Millionen Betroffenen sind mehr als 5,2 Millionen Frauen, wie aus Berechnungen des Statistischen Bundesamtes auf Anfrage des Linke- […] mehr

Kommentare

10commerz22. Januar 2024
@9 das mit der Alterpyramide funkt nicht, das Kapital muss mit eingebunden sein und nicht in Abhängigkeit der Anzahl der beschäftigten stehen. Ob und welche Lösung mal dahin, ein provozieren eines Generationenkonflikt zielt nur auf Verschieben von Lösungen hin.
9Pontius22. Januar 2024
@8 Ich glaube das Problem ist mehr, dass wir nahe der Vollbeschäftigung nicht ausreichend Beschäftigte haben, um die Rentenkasse zu füllen. Der staatliche Beitrag als Zuschuss zur Rentenkasse steigt jedes Jahr und liegt aktuell über 100 Mrd. Steuergeld. Das bedeutet, dass der Fachkräftemangel nicht nur die Wirtschaft beschränkt, sondern auch die Handlungsfähigkeit der Rentenkassen.
8commerz21. Januar 2024
@7 stimmt, einen Generationenkonflikt … Öl kann man hier gut ins Feuer gießen, das lenkt ab, dass der Abbau von Arbeitsplätzen zugunsten von Automaten steuerlich subventioniert wird und zugleich die betrieblichen Ausgaben für sozial Abgaben schrumpfen, was höhere Gewinne bei einigen bedeutet. Vielleicht ist hier ein Ungleichgewicht entstanden, der die (junge) arbeitende Gesellschaft unverhältnismäßig belastet.
7tchipmunk21. Januar 2024
Und die jungen Menschen? Was sollen die denn davon halten. Die sehen das nicht ein, warum sie in dieses Fass ohne Boden ein Haufen Geld einzahlen sollen, und dann müssen sie sich auch noch mit manchen Rentnern um die letzten paar Pfandflaschen zanken. Das motiviert auch nicht gerade.
6Araxas21. Januar 2024
Ja, private Vorsorge? Das funktioniert aber nur wenn man sich intensiv mit der Materie beschäftigt. Ansonsten wird man gnadenlos abgezockt. Man denke nur an den Riester – Betrug. Der Staat sollte,für Leute die ihr Leben lang eingezahlt haben, für eine auskömmliche Rente sorgen.
5Moritzo21. Januar 2024
Es gibt viele Menschen die so wenig verdienen, das keine private Vorsorge möglich ist. Zum Beispiel jene, die trotz Arbeit zusätzlich auf Bürgergeld angewiesen sind. Wie sollen die denn da noch Vorsorgen? Und jene, die wegen Krankheit schon ewig in der sozialen Abhängigkeit vom Staat leben werden bis zu ihren Tod auf Bürgergeld angewiesen sein. Und somit eben auch mit noch weniger Geld auskommen müssen.
4Marc21. Januar 2024
@3 Naja, wenn man Menschen immer wieder erzählt, dass sie auf der Verliererseite gelandet sind und "die anderen" schuld sind, dann schürt das schon Wut und Unzufriedenheit.
3GeorgeCostanza21. Januar 2024
@1 dass "stating the obvious" Wut und Unzufriedenheit schürt, kann ich nun nicht finden. Private Vorsorge muss sein, steht sogar in den jährlichen Rentenbescheiden. Aber dass andererseits viele Rentner, die 45 Jahre gebuckelt haben, jetzt nichtmal mehr genug zum Leben haben, ist eine Farce, die die Politik und ihre "Aufschieberei" zu verantworten hat. Demographie kam nicht über Nacht, und das System der gesetzl. RV ist seit Jahrzehnten überholt.
2blacky9921. Januar 2024
in österreich ist es jetzt etwas besser geworden. pensionserhöhung um knapp 10%
1Marc21. Januar 2024
"«Die Rentnerinnen und Rentner sind die Hauptverlierer der Inflation», sagte Bartsch dem RND." Genau mit solchen Worten schürt man Wut und Unzufriedenheit in der Gesellschaft. Dass seit 30-40 Jahren bekannt ist, dass man aufgrund der Demographie und des Umlageverfahrens bei der Rente privat und eigenständig vorsorgen muss (teilweise vom Staat gefördert), das will die Linke ja nicht wissen, weil sie es ja generell doof findet.