Berlin/Nürnberg (dpa) - Mehr als 90 Prozent der Ausländerbehörden in Deutschland können laut einem Medienbericht keine Fingerabdrücke von Asylbewerbern nehmen und diese mit dem Ausländerzentralregister vergleichen. «Schätzungsweise maximal zehn Prozent» der Ausländerbehörden besäßen ein solches […] mehr

Kommentare

5Han.Scha09. Februar 2017
Wenn ich nochmal über diesen Vorgang nachdenke: Es kann auch ein Beispiel für gelungene Integration sein. Viele von uns sehen es als nicht verwerflich an, den Staat, der uns viel Geld als Steuern abnimmt, abzuzocken. Mir fehlt nur der Ruf unseres Innenministers nach deulicherer Strafverschärfung und schnell zu ändernden Gesetzen. Wer ist denn für die Beihilfe zum Betrug wegen der mangelhaften Identifizierung von Asylbewerbern verantwortlich?
4colaflaschi08. Februar 2017
Sieben falsche Identitäten, knapp 30.000€ abgezockt -.- ... Und das alles weil so ein dämlicher kleiner Fingerabdruck-Scanner fehlt, die Teile kosten doch nix, mittlerweile kann das sogar schon fast jedes Smartphone -.- ... Aber nee, darf man ja nicht benutzen, die Linken würden dann ja wieder rumträllern das das gegen die Menschenwürde ist, und das alles ja im Grunde Heilige sind die hier Schutz und Frieden suchen
3bluesky08. Februar 2017
Ja, dann müssen die Ausländerbehörden mit einem solchen Gerät ausgestattet werden. Woran liegt es, fehlen die notwendigen Finanzen dazu? Für mich nicht nachvollziehbar. Dem Staat entstehen Millionen Schäden durch diese Betrügereien und es ist doch wohl das mindeste diesbezüglich schnellstens Abhilfe zu schaffen. Wie sieht es eigentlich mit Rückforderungen aus? Würde mich auch mal interessieren.
2CommanderNo108. Februar 2017
21.700€ und dafür bekommt er eine Bewährungsstrafe. Bei solchen Fällen von vorsätzlichen Betrug ist die einzige Lösung abschieben.
1Han.Scha08. Februar 2017
So funktioniert in 2017 die Verwaltung unserer Steuergelder! Eine "vorbildliche" Organisation wird in diesem Artikel vorgestellt. Und dann noch die schlauen Erkenntnisse von McKinsey ...