Brüssel (dpa) - Die deutsche Last-Minute-Blockade des geplanten Aus für neue Verbrenner ab 2035 stößt bei europäischen Partnern auf Unverständnis und Entsetzen. EU-Diplomaten in Brüssel sprechen von einem Vertrauensbruch und kritisieren die Uneinigkeit der Regierung in Berlin. Auch die […] mehr

Kommentare

44Pontius13. März 2023
Ölfirmen dann egal - daher begrüße ich das direkte Verbot. Damit zur Mitte des Jahrhunderts die Anzahl an Verbrennungskraftfahrzeugen hoffentlich deutlich sinkt.
43Pontius13. März 2023
@42 Du möchtest also statt einem Verbot so strenge Grenzwerte, dass es einem Verbot quasi entspricht? Ok, aber wo ist der Unterschied? Das ist doch Krümelkackerei. Die Politik steckt das Ziel ab, dass der Verkehr deutlich weniger Emissionen haben soll. Und da ist mir ein Verbot lieber, damit die gesamte Forschung und Investitionen der Wirtschaft in die Zukunft gesteckt werden - anstatt teilweise in die rückwärtsgewandten Spielzeuge von einigen Reichen. Da ist mir dann die Lobbyarbeit der
42Bummeroll13. März 2023
@39 Das ist mir alles bewusst, hier geht es auch nicht darum was wieviel effizienter ist, sondern nur darum was die Politik so treibt und da bleibe ich dabei, die Politik muss die Ziele abstecken, wie diese erreicht werden sollte Aufgae von Wissenschafft und Wirschaft sein.
41satta12. März 2023
Spätestens wenn die Kunden an der Tanke sehen könnten, was so ein Liter e-Benzin kostet, würde sich die Nachfrage ganz schnell relativieren. Aber bis es soweit kommt, wird manchem Normalbürger von verschiedenen Seiten immer noch weisgemacht, dass das in Zukunft eine gangbare Alternative für sein Fahrzeug ist.
40Pontius12. März 2023
Vergleich zum Fahrzeugleben ist das E-Auto (etwa 3x so effizient wie ein Verbrenner) hinsichtlich der eingesetzten Energie nach (deutlich) weniger als 100.000km schon im Vorteil: <link> - anhand der Strommixe siehst du schon, dass es mit zunehmender regenerativer Erzeugung immer besser fürs E-Auto aussieht.
39Pontius12. März 2023
@38 Jetzt betreibst du aber die Wortklauberei. Wenn du die Ladeverluste etc. mit einberechnest, dann vergiss nicht die Verluste beim Verbrenner ebenso mit einzubeziehen. Ich wollte dir mir dem angegebenen Wert von 50 kWh nur zeigen, wie schlecht Verbrenner bei der Nutzung der Energie im Vergleich zu E-Autos sind. Nimmt man dazu noch eFuel, dann können nur noch maximal 2.x L-Autos in den Bereich der 50kWh vorstoßen. Ja Batterien brauchen zu Beginn des Fahrzeuglebens zusätzliche Energie - im
38Bummeroll12. März 2023
@37 wenn Du wortklauberei betreiben willst, bitte! die 50kwh waren symbolisch übertrieben, wobei ich denke das es gar nicht so übertrieben ist, denn ich hatte ja geschrieben dass die Herstellungs kosten der Autos mit einbezogen werden müssen, und wenn man bedenkt dass der ID3 bereits inklusive der Ladeverluste bereits 19,3 kWh verbraucht, kann man bei entsprechender Fahrweise mit einem dicken SUV schon von 30 bis 40 kwH (ohne Herstellungskosten) ausgehen
37Pontius12. März 2023
@36 Blöde Frage: Welcher Sportwagen verbraucht denn 50 kWh pro 100km? Und noch bessere Frage: Welcher Verbrenner kommt denn mit demselben Energieinhalt die Strecke von 100km? Dann landen wir ganz schnell bei Benziner Kleinwagen und maximal Mittelklasse Diesel.
36Bummeroll11. März 2023
@35 ja, wenn die Auto- und eFuel-Hersteller die Anforderungen beim Verbrenner nicht umsetzen können bedeutet es, das nur noch neue E-Autos zugelassen werden können. Damit wäre die Streitfrage geklärt und niemand muss sich darüber gedanken machen ob nun Verbrenner noch zugelassen werden dürfen oder nicht. Zumalm es einen weiteren positiven effekt hätte, irgendwelche sinnlosen E-Sportwagen die auch 50kWh verheizen würden auch nicht mehr zugelassen.
35Pontius10. März 2023
@33 Die Ausstöße werden schon in der EURO-Norm reglementiert - da gibt es übrigens schon wieder von den Herstellen bezüglich EURO 7 heftige Abwehrreaktionen. Willst du sie noch weiter reduzieren, dann musst du weg vom Verbrennungsmotor, denn die Stickoxide entstehen vor allem beim Verbrennen des Kraftstoffes unter Luftzufuhr. Das wird sich mit eFuels nicht ändern. Zum Vorschlag mit den KWh: Du hast in wazzors Post gesehen, welche Energie für 1L eFuel benötigt wird? Also defacto E-Autos.
34wazzor10. März 2023
@30 Um die Akkus mache ich mir da keine Sorgen, da ist momentan Goldgräberstimmung und wird deshalb immens Investiert. Es sind ja noch 12 Jahre und bis dahin tut sich ordentlich was . Ein Besipiel - Mein Handy von vor 12 Jahre hatte einen ca 1600 mAh großen Akku und hat so 4-5 Stunden gedauert bis der geladen war. Mein Handy heute hat 4500 mAh und es dauert 25 Minuten bis es voll geladen ist. Xiaomi hat jetzt Akkus (im Labor allerdings) die 6000 mAh haben und das bei gleicher größe.
33Bummeroll10. März 2023
@28 @27 wo die eFuels her kommen ist ja eine ganz andere Sache, das kann man über Importverbote regeln. Und was den Energieverbrauch und den Ausstoß von Stickoxiden angeht, könnte man auch definieren dass ab 2035 nur Neuwagen zugelassen werden die maximal einen Gesamtheitlichen Energieverbrauch auf 100 km (incl. der Herstellungskosten der Fuels und des Autos) von X KWh haben dürfen und keinerlei Stickoxide ausstoßen dürfen.
32FichtenMoped10. März 2023
@32: Das ist mal eine gewagte These.
31Bummeroll10. März 2023
vorhanden sein muss und da habe ich auch meine Zweifel dass der Ausbau in den kommenden 10 Jahren zu schaffen ist. PS: der Preisvergleich mit den Laptops, die Dinger die man heute für 300 € hinterher geschmissen bekommt hat mit Laptop nichts zu tun, die sind einzig dafür konzipiert die Garantiezeit zu überstehen und dann kaputt zu gehen.
30Bummeroll10. März 2023
@26 Sicher werden die Preise fallen. Aktuell ist der Preis aber vor allem durch den teueren Akku getrieben und wenn sich da nichts bahnbrechendes tut werden die Preise nicht annehernd in den Bereich eines gleichwertigen Autos mit Verbrennungsmotor kommen. Den Preis sehe ich erst mal auch gar nicht als das Problem, sondern es sind einfach die Tatsachen dass ein E-Auto nur eine begrenzte Reichweite hat und das Nachladen eine Gewisse Zeit in Anspruch nimmt. Dazu kommt dass die Infrastruktur
29Pontius10. März 2023
Stickoxide und Feinstäube reduziert.
28Pontius10. März 2023
@23 Wo werden die eFuels produziert werden, die später in Deutschland landen werden und wie werden die Transportwege sein? Das war der Hintergrund des Beitrages, denn analog zu den fossilen Brennstoffen gibt es da ebenso Umweltverschmutzungen. @24 Vernachlässige nicht die Stickoxide, die sind für die Menschen in der Nähe von größeren Straßen idR eine gesundheitliche Belastung. Bei E- oder H2-Autos sind zumindest die vom Motor (und teilweise wegen der Rekuperation auch von den Bremsen) erzeugten
27satta09. März 2023
@25 Ich meine eher die Breite Masse an Fahrern, nicht solchen, die sich ohnehin keinen Neuwagen leisten können oder wollen. Die kaufen halt nach wie vor ihren Diesel- (oder jetzt vermehrt Benzin-)SUV oder -Kombi, auch wenn es gerade in diesen Fahrzeugklassen schon etliche rein elektrische Modelle gibt.
26wazzor09. März 2023
@25 Dann fahr doch weiter Verbrenner, das Verbrenner aus zählt nur für Neufahrzeuge. Die Preise für E-Autos werden rapide purzeln mit der gesteigerten Produktion davon. Schau mal was ein Laptop früher gekostet hat, ein Vermögen. Heute schmeißt man einen die Dinger hinterher.
25slowhand09. März 2023
@24 >> für die Allgemeinheit, die nur zu bequem ist ihre Angewohnheiten zu ändern. << Ich würde gern mein Mobilitätsverhalten ändern. Leider zur Zeit noch nicht möglich. Öffentliche gibt es, bis auf Schulbusse in Denen man mitfahren darf, nicht und selbst ein gebrauchtes E-Auto übersteigt meine finanziellen Möglichkeiten. Bisher war noch kein Auto teurer als 2000€ und davon sind die E-Autos noch weit entfernt. Also mal nicht verallgemeinern.
24satta09. März 2023
@23 Diese e-Fuels sind energiewirtschaftlich nochmals nachteiliger als Wasserstoff und blasen am Ende auch nur Kohlendioxid und Wasser (nebst Stickoxiden) in die Luft. Vielleicht vermarktbar als Luxusgut, aber keine Lösung der Verkehrswende für die Allgemeinheit, die nur zu bequem ist ihre Angewohnheiten zu ändern.
23Bummeroll09. März 2023
@16 fossile Energieträger? wir waren bei E-Fuels.
22Wesie09. März 2023
@18 : Kaum ein Hersteller wird dann noch einen Verbrenner bauen. Warum auch?
21wazzor09. März 2023
@18 Da wird es eine Übergangslösung geben oder es zählt bis dahin das Produktionsdatum
20Pontius09. März 2023
@18 Das wird auf jeden Fall passieren. Die Frage ist nur, wie viele Verbrenner im letzten Jahr noch gebaut werden und dann zugelassen werden können. Ich glaube nicht, dass die Anzahl extrem groß sein wird. Wenn der Termin steht, dann ist jede Kurzzeitzulassung für die Automobilhersteller ein Verlustgeschäft - weswegen sie sicher die Produktion schon vorher drosseln werden.
19Pontius09. März 2023
@9 Selbst da wären Akkuspeicher sinnvoller, bis wir tagelang 100%+ nur regenerative Energiegewinnung haben. Der Seitenschlag zur Planwirtschaft macht deinen Kommentar am Ende nicht besser. @17 Ein Verbot von brennstoffbetriebenen Neuwagen im Jahre 2035 bedeutet doch in keinster Weise, dass ab 2035 alle Autos nur noch e-betrieben sind. Allerdings muss man damit anfangen. Am besten bei den Neuwagen. Und über Jahr(zehnt)e wird sich der Verbrennerbestand dann reduzieren.
18slowhand09. März 2023
>> Denn eigentlich sollte schon seit Dienstag beschlossen sein, wovon Politiker, Autobauer und andere Beobachter ohnehin seit Monaten ausgegangen waren: dass in der EU ab 2035 nur noch Neuwagen verkauft werden dürfen, die im Betrieb keine Treibhausgase ausstoßen. << Dann bekommen Ende 2034 alle auf Halde stehenden Neuwagen eine Tageszulassung und sind dann nicht mehr neu.
17nonam09. März 2023
wer von den hier anwesenden personen hat den festen glauben, dass diese und die zukünftigen regierungen es schaffen werden, dass in 10 jahren es für jeden möglich ist sich nurmehr elektrisch fortzubewegen? also ich mag da nicht so recht daran glauben.
16satta09. März 2023
@9 Gewinnung und selbst Transport von Erdöl und -produkten hat schon zu schwersten Umweltschäden geführt. Man denke an die Exxon Valdez oder Deepwater Horizon. Also ich bin mir nicht sicher, ob bei der Ressorcengewinnung der klare Sieger fossile Energieträger heißt.
15Wesie09. März 2023
@13 : Das ist genau meine Ansicht. Und das wegen ihren scheiss Wählerzahlen. Wissing und Co. haben scheinbar zu viele Abgase geschnüffelt...
14wimola09. März 2023
Wie @10 so treffend formuliert: "Hätten wir Zeit ... " - ja, dann könnten wir uns diese Blockade glattweg leisten. Unfassbar, welchen Schaden so ein paar Heinis anrichten können.
13FichtenMoped09. März 2023
@12 : So tiefe Gräben, auf internationalem Parkett, aufzureißen nennst du 'Weiter nix.'? Das fällt auf Deutschland und nicht auf die FDP zurück. Die zerschlagen da gerade ganz viel Porzellan.
12Wesie09. März 2023
Die FDP verkalkuliert sich hier vermutlich völlig. Es geht denen nur darum, wieder über die 5-Prozent-Marke zu kommen. Die wissen ganz genau, dass dieses Querstellen objektiv falsch ist. Denn so blöd sind sie nicht. Reines Wahlkampfgemache. Weiter nix. Auf Kosten des Rufs des gesamten Landes. Und das, obwohl die FDP Stand heute, also bei Neuwahlen, praktisch NICHTS mehr zu sagen hätten. "Vielen Dank, FDP!"
11wazzor09. März 2023
@9 Das man aus der überschüssigen Energie E-Fuels macht...kann man machen. Das Problem ist das es den Bedarf nicht ansatzweise decken würde. Als Wasserstoff für Gaskraftwerke wäre da sehr sinnvoller. Die Akku sind nicht mehr ganz so umweltschädlich wie früher <link> Man kann die alten mittlerweile zu einem hohen Maße wieder Recyclen.
10tastenkoenig09. März 2023
Hätten wir Zeit könnten wir das dem Spiel der Märkte überlassen. Haben wir nicht. Wir haben auch nicht die Ressourcen, um zwei wesentliche Stränge zu verfolgen. Dass Wind- und Sonnenstrom verpuffen ist ein Umstand, den es besser zu minimieren gilt. Wasserstoff und mehr noch E-Fuels sind außerordentlich energieintensiv und sollten den Aufgaben vorbehalten bleiben, die sie wirklich benötigen.
9Bummeroll09. März 2023
@7 @6 bei überschüssigen Wind und Sonnenangebot kann der Mehrbedarf für E-Fuels dort gut angelegt werden, anstatt ihn verpuffen zu lassen. Und bei dieser ganzen Bilanzierung sollte man auch die Umweltschäden für die Herstellung der Akkus einberechnen. Wir wissen auch noch gar nicht, ob wir bis 2035 den Kohleausstig schaffen. Ich bin auch nicht gerade ein Freund der FDP aber ein generelles Verbot finde ich falsch. Es gab mal einen 5 Jahresplan, mir scheint wir kommen dort wieder hin.
8tastenkoenig09. März 2023
@4 : Wow. Woher beziehst Du denn Deine Informationen? Besser weitere Quellen zur Rate ziehen, denn Deine scheint die Physik zu ignorieren. • Edit: ach ja, und Abhängigkeiten sind keine zwingende Folge der Globalisierung. Sie sind meist eher Folge einer Mischung aus betriebswirtschaftlicher Kurzsichtigkeit und Gier.
7wazzor09. März 2023
@4 Für einen Liter Diesel E-Fuel wird 27 kWh Strom benötigt. Für EINEN Liter. Ein E-Golf benötigt für 100 km ca 16 kWh. Das steh doch überhaupt nicht in relation <link> Warum sollten man umrüsten? Die noch zugelassenen können auch weiterhin mit ihren normalen Sprit fahren. Es geht hier nur um Neufahrzeuge.
6thrasea09. März 2023
@4 E-Fuels sind noch viel teurer, weil dafür wesentlich mehr Energie gebraucht wird. Für die gleiche Strecke braucht ein Auto mit E-Fuels 5 bis 6 mal so viel Energie gegenüber einem batterieelektrisch angetriebenem Auto. E-Fuels sind für die Reichen. Nur Porsche setzt auf E-Fuels - rate mal warum?
5Pontius09. März 2023
@4 Sicher, dass nicht du auf dem falschen Wege bist: <link>
4quasimodo5209. März 2023
E-Autos sind der falsche Weg - kein Normalsterblicher kann sich das leisten, warum nicht eFuels und auf Wasserstoff umrüsten?! Und auch die ganze Globalisierung war der falsche Weg, macht uns abhängig bei Elektronik, Solar- und Windkraft und Medikamenten - so weit hätte es nie kommen dürfen! Wozu gibt es eigentlich teure Berater? Q52
3wazzor09. März 2023
"... die EU-Kommission einen Vorschlag unterbreiten müsse, wie nach 2035 noch private Neuwagen zugelassen werden...sogenannte E-Fuels tanken." Lindner und Wissing müssen aber ganz weit im Rektum von Porsche stecken, denn die haben ganz groß in E-Fuels investiert und haben deshalb ein ganz großes Interesse das E-Fuels groß auf den Markt kommen. Gerade Lindner kann sehr gut Kontakte zu Porsche nicht leugnen. Da kommt ganz groß Geschmäckle auf. Mövenpick lässt Grüßen.
2Pontius09. März 2023
Natürlich macht Deutschland in dieser Situation keine gute Figur - der Vergleich mit Ungarn ist allerdings wegen der Fidez-Alleinregierung mehr als unpassend.
1burghause09. März 2023
FDP pur ...