Die von ArcelorMittal verkündete Entscheidung, die grüne Stahlproduktion in Bremen und Eisenhüttenstadt nicht fortzuführen, hat Wellen der Empörung und Besorgnis ausgelöst. Gewerkschaften und der Betriebsrat des Bremer Stahlwerks reagieren mit einem eindrucksvollen Appell und rufen zur Kundgebung […] mehr

Kommentare

7Pontius24. Juni 2025
da dann nicht mehr so richtig.
6Pontius24. Juni 2025
@4 Jain, wenn Deutschland demnächst durch die Investitionen mehr Stahl benötigt, dann wird dieser zusätzliche Bedarf eher aus dem Ausland kommen. Ob deutscher Stahl besonders ist kann ich nicht sagen, europäischer Stahl generell soll sehr rein sein und hat daher seine Anwendungsfelder. Was ich jedoch gelesen habe: Stahl aus Elektroreduktion hat andere Eigenschaften als aus dem Hochofen und man muss daher seine Verwendungsmethoden anpassen. Das haben wir früher schon immer so gemacht funktioniert
5Sonnenwende24. Juni 2025
(2) Die industrielle Revolution Ende des 18. Jahrhunderts/ im 19 Jahrhundert hat auch erst die Arbeits- und Lebenssituation vieler Arbeiter und ihrer Familien stark verschlechtert, bevor es dann zu den großen Arbeiterbewegungen kam. Wer weiß, im Zeitalter von zunehmender Digitalisierung, Einsatz von KI in immer mehr Arbeitsprozessen etc.pp. kommt vielleicht - was heißt vielleicht, wahrscheinlich trifft es besser – Ähnliches auf uns zu.
4Sonnenwende24. Juni 2025
@3 Naja, DE exportiert mehr Stahl als es importiert - noch. Da kann man genau solche Sachen eben nicht einfach so machen. Sollte sich das umkehren, liegt dem zu Grunde, dass die Stahlindustrie abgewandert ist und die Arbeitsplätze futsch sind. Gut, ich hab kürzlich gelesen, dass DE eine bestimmte Sorte von Qualitätsstahl als Alleinstellungsmerkmal herstellt, finde es aber nicht mehr, vielleicht weißt du ja mehr. Und ob das die Arbeitsplätze sichern kann ... Andererseits: Zeiten ändern sich. (2)
3Pontius24. Juni 2025
@3 man kann die CO2-Kosten auch auf diesen importierten Stahl anrechnen oder aber die Nutzungsquote von grünem Stahl vorschreiben und sukzessive erhöhen.
2Sonnenwende24. Juni 2025
@1 So lange es weltweit keine Einigung bzgl. Klimaschutz gibt und die in Indien und/oder China billig produzieren können wird das so sein, ja.
1Pontius24. Juni 2025
Der Protest wird ArcelorMittal wenig interessieren und man kann leider schon mal in der Zukunft mit dem Ende der Produktion in diesen Standorten planen.