Goslar (dpa) - Wer sich auf der Straße aggressiv präsentiert, soll nach dem Willen des Verkehrsgerichtstags dafür künftig Punkte in Flensburg bekommen. Der Expertenkongress (VGT) empfahl in Goslar die Einführung eines eigenen «punktebewehrten Bußgeldtatbestands» für «aggressives Posen». Zudem […] mehr

Kommentare

6AS102. Februar 2020
Es wird wahrscheinlich so wie immer laufen in den letzten Jahren. Der Empfehlung VGT wird gefolgt, es wird ein unscharfer Tatbestand formuliert, und die Gerichte müssen das dann ausbaden und die Aufgabe des Gesetzgebers zur Präzisierung übernehmen.
5LoneSurvivor02. Februar 2020
@3 : Na dann fangen wir doch damit an und definieren die beiden genannten Dinge schon mal als Grundlage (auf Glatteis durchdrehende Räder zählen nicht). Fällt Euch noch was ein?
4Wawa66602. Februar 2020
Juristisch muss eine eindeutige Definition her, ja. Und das hier finde ich etwas überzogen?! "Und das Thema «Aggressivität im Straßenverkehr» soll auch in den schulischen Lehrplänen ein höheres Gewicht bekommen." - oder sind damit Fahrschulen gemeint?
3AS101. Februar 2020
@2 Und da haben wir dann das erste Problem. "Ermessensfrage" und "gesunder Menschenverstand" sind keine rechtsstaatlichen Kategorien.
2LoneSurvivor01. Februar 2020
@1 : ich denke, das ist dann eine Ermessensfrage nach gesundem Menschenverstand durch die Polizei. Unnötig durchdrehende Reifen, Kavaliersstarts und solche Sachen würde ich da mal dazu zählen.
1AS131. Januar 2020
Wer bestimmt denn dann, was "aggressives Posen" ist?