Karlsruhe (dpa) - Es bleibt dabei: Studenten und andere junge Menschen können die Ausgaben für ihre erste Ausbildung beim Finanzamt nicht als Werbungskosten geltend machen. Damit hätten sich in den ersten Berufsjahren Steuern sparen lassen. Aber das Bundesverfassungsgericht entschied, dass das […] mehr

Kommentare

10gabrielefink10. Januar 2020
Man nimmt uns nicht 50% unserer Früchte weg. Man bekommt dafür Infrastruktur, Sicherheit, Hilfe bei Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Verdienstunfähigkeit, Geld zum Leben und Pflege im Alter.
9Wasweissdennich10. Januar 2020
@8 den Menschen die Früchte ihres Fleißes zu 50 % abzunehmen empfinde ich auch als ungerecht, aber wesentlich unter die 36 % des OECD Durchschnittes sehe ich Deutschland eben auch nicht rutschen
8k50056210. Januar 2020
@6 : So ist es bei vielen normalen Jobs und spätestens als Rentner doch auch, warum nicht auch bei Studenten LOL. Fleiß wird in D finanziell nicht gewürdigt. Und denen, denen Hartz4 eigentlich zusteht z.B. wegen Krankheit oder eingeschränkter Arbeitsfähigkeit wird ein demütigender Stein nach dem Andern vor die Füße geknallt während andere gefühlt alles in den Popo geblasen kriegen. Ist halt immer irgendwo ungerecht.
7k4978210. Januar 2020
@1 Damit hast Du schön aufgezählt warum der Staat da nicht zahlen will.
6Wasweissdennich10. Januar 2020
@5 na klar, diejenigen die regelmäßig Leistung abliefern sollen alles bekommen was sie brauchen und nicht trotz mehr als 50 h Wochen schlechter stehen als Hartz 4 Empfänger
5Wawa66610. Januar 2020
@4 Ich denke, wir können uns darauf einigen, dass es wichtig wäre, Studenten zu unterstützen. Schließlich studieren sie im Normalfall nicht zum Spaß, sondern das Studium ist Basis für gute und wichtige Berufe. Was nicht heißt, dass Handwerksberufe nicht auch wichtig wären, aber die Gesellschaft braucht eben beispielsweise auch Ärzte und Wissenschaftler. Wenn junge Menschen diesen Weg wählen, sollte man das würdigen.
4Wasweissdennich10. Januar 2020
@3 mein Studium war auf 58 Wochenstunden ausgelegt und mein Nebenjob auf 12 macht zusammen 70 h - wenn es gut lief gab es einen Abend pro Woche frei und wenn nicht fiel auch der flach - die "Semesterferien" waren voll durch Praktikum....die paar hundert Euro im Jahr die das Studium tatsächlich gekostet hat hätten mir nicht wirklich weiter geholfen, wesentlich besser wäre gewesen wenn man das Studium auch in 40 h pro Woche hätte schaffen können
3Wawa66610. Januar 2020
@2 Exakt. Ein Erststudium kann schon ziemlich teuer sein. Selbst, wenn es nicht überall Studiengebühren gibt, jede Uni will auf jeden Fall eine "Verwaltungsgebühr", die jedes Semester fällig wird und auch gern schon mehrere hundert Euro verschlingt. Dazu kommen Bücherkosten, das können je nach Fach auch wieder mehrere hundert Euro pro Semester sein. Größerer Nebenjob? Schwierig, denn manche Fächer sind so zugepackt mit Kursen, dass man damit locker 40 Wochenstunden hat, wie ein Berufstätiger.
2Wasweissdennich10. Januar 2020
@1 logischer wäre es tatsächlich sie bei ihrem Erststudium zu unterstützen und nicht erst in den Jahren danach wenn sie das Gröbste hinter sich haben und Geld verdienen
1Wawa66610. Januar 2020
Sonderlich logisch ist das nicht. So einen großen Unterschied gibt es zwischen Erst- und Zweitstudium nicht unbedingt (gar nicht bei thematisch sehr entfernten Fächern), außerdem wäre es doch eigentlich sinnvoller, Menschen finanziell bei ihrer Erstausbildung mehr zu unterstützen, als bei einer weiteren. Zumal beim Erststudium viele sehr jung sind und noch keine Ersparnisse haben. Das Zweitstudium erfolgt oft später, nach Berufstätigkeit, wo dann schon eine finanzielle Basis vorhanden ist.