Berlin - Der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Werneke, hat die Pläne der Bundesregierung für eine Reform des Bürgergelds heftig kritisiert. "Die sogenannte neue Grundsicherung wird mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen", sagte Werneke dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" […] mehr

Kommentare

11tastenkoenig18. Oktober 2025
@5 ,7 : "Seit Jahren werden keine Sanktionen ausgesprochen, es gibt sie auch nicht mehr." • Seit JAHREN, behauptest Du, dann sollte sich das in den Zahlen von 2024 doch abbilden, oder?
10thrasea18. Oktober 2025
@7 Die Zahlen von 2024 sind die aktuellsten Zahlen für ein ganzes Jahr. Die möglichen und tatsächlich verhängten Sanktionen wurden seit 2024 weder gelockert noch aufgehoben. Die Bundesagentur für Arbeit gibt beispielsweise an, dass allein im Juni 2025 bei über 36.000 Leistungsberechtigten Kürzungen vorgenommen wurden. Ich bleibe also dabei: Du verbreitest alternative Fakten aka Lügen.
9Polarlichter18. Oktober 2025
Daher würde ich vor dem Urteilen über andere in der Hinsicht lieber Vorsicht walten lassen. Denn diese Art von Problemen erfahren viele von uns im Verlauf des Lebens und ansehen kann man dies Menschen oft nicht. Ein anderer Punkt sind auch strukturelle Defizite, die der Start selbst zu verantworten hat. Bei Frauen mit Kindern der Mangel an Kita-Plätzen, etc., bei Einwanderern eventuell ein nicht ausreichendes Angebot an Sprach- und Integrationskursen. Hier liegt ein Defizit staatlicherseits vor.
8Polarlichter18. Oktober 2025
Das Problem mit dem "nicht arbeiten wollen" ist, dass dies oft aber auch hineininterpretiert wird. Bei vielen, sofern man mal genauer nachfragt und nachschaut, sieht man andere Probleme, die diese Menschen aus Selbstschutz zurecht auch nicht herausposaunen. Das kann die private Situation sein (Pflege von Angehörigen), psychische oder physische Probleme (Erkrankungen), etc. Ich finde es daher nicht ratsam diese Argument jemand so zuzuschreiben, sofern ich diese Person nicht sehr gut kenne.
7campomann18. Oktober 2025
@6 Ich weiß nicht ob es einfach nur Unwissenheit ist oder du bewusst lügst? Dein toller Link und die Zahlen dort stammen aus dem Jahr 2024, schau mal in den Kalender wir schreiben für kurze Zeit noch das Jahr 2025. Alte Zahlen und Statistiken zu verwenden wird das Verhalten von Bürgergeldempfängern und die dadurch enstehende Steuerverschwendung nicht lösen. Nimm doch Zahlen aus 1986, da sah es noch besser aus-Enspricht aber nicht der heutigen Zeit, genau wie dein Link.
6thrasea18. Oktober 2025
@5 Ich weiß nicht, ob das einfach nur Unwissenheit ist oder ob du bewusst lügst? Was du schreibst, stimmt einfach nicht. <link>
5campomann18. Oktober 2025
@3 Seit Jahren werden keine Sanktionen ausgesprochen, es gibt sie auch nicht mehr. Es gibt nur noch die Möglichkeit der "Leistungsminderung" diese wird aber wegen zu hoher Hürden und ständigen Wiedersprüchen nicht angewendet. Ich Denke jeder kennt in seinem Umfeld, Nachbarschaft, Ort Menschen die solche Leistungen beziehen aber durchaus Arbeiten könnten aber nicht wollen-Warum soll ich diese mit meiner Arbeit und Steuern Bezahlen? Für das Faulenzen und Verweigern? Es muss sich etwas ändern.
4Polarlichter18. Oktober 2025
Aber anstatt individuelles Missverhalten konsequenter zu ahnden, scheint man nun eine Art Kollektivstrafe durchwinken zu wollen. Das finde ich sehr ärgerlich. Wenn man dann noch sie vor Augen führt, wie viele Mrd. wirklich für politische Fehler verbrannt werden (Masken, Maut, CumEx und Co.), dann sind die "Einsparungen durch die Reformpläne" doch recht marginal.
3thrasea18. Oktober 2025
@2 Das stimmt überhaupt nicht. Bürgergeld wird nicht bedingungslos ausgezahlt. Es gibt selbstverständlich Sanktionsmöglichkeiten bei Verstößen, Sanktionen werden auch verhängt.
2campomann18. Oktober 2025
Nicht die Ideale Lösung, aber es kann auch nicht so weitergehen wie jetzt. Man kann nicht Bürgergeld ohne wenn und aber auszahlen, ohne irgendwelche Verpflichtungen der Empfänger, ohne Sanktionsmöglichkeiten, ohne Eingrifsmöglichkeiten der Ämter. Ein Missbrauch ist so Tür und Tor geöffnet und wo es die sehr einfache Möglichkeit gibt, wird diese auch Genutzt. Bürgergeld ist ein "Grundeinkommmen" vom Staat, also von uns allen Gezahlt. Warum darf man dafür keine Gegenleistung verlangen?.
1Polarlichter18. Oktober 2025
Es ist eine Rolle rückwärts Richtung Hartz IV nur mit anderem schickeren Namen und etwas Inflationsausgleich für die vielen letzten Jahre, sofern es so durchgewunken wird.