Berlin (dpa) - Die Gewerkschaft Verdi warnt vor Massenentlassungen im öffentlichen Nahverkehr. Im ÖPNV drohten Privatisierungen und damit der Jobverlust vieler Mitarbeiter, sagte Verdi-Chef Frank Bsirske der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Hintergrund ist eine Novelle des […] mehr

Kommentare

7naturschonen06. Januar 2019
Wir müssen uns nur einfach mal an Gesetze halten, dann ist schon alles in Ordnung. Es gibt kommunale Aufgaben, die einfach von der Kommune umgesetzt werden müssen, PUNKT, dazu gehören Daseinfürsorge, wozu auch die Sicherung der Mobilität gehört. Klar müssen Tarife und Gesetze beachtet werden und klar muss es Subventionen geben, wenn sie Grundsicherung u.ä. falsch berechnet sind. Es dürfen Aufgaben weiter gegeben werden, aber die Kommune muss die Kontrolle behalten, sonst geht es eben nicht-GG!
6mesca06. Januar 2019
...keine Kommunikation aufgrund von Sprachkenntnissen möglich ist. Zur Zeit schneit es wie sonstwas - aber die haben leider keine Zeit, vorbeizukommen, weil sie soviele Aufträge angenommen haben. Also können wir kündigen - nur, dann stehen wir ohne Winterdienst da und dürfen einen auf die Schnelle beauftragen, der jetzt den Preis diktieren kann und wahrscheinlich recht teuer sein wird. Wir sparen uns buchstäblich zu Tode. Und das war leider nur ein Beispiel von vielen!
5mesca06. Januar 2019
@4 das Problem hierbei sind leider die Vergaberichtlinien - wenn du nicht den günstigsten nimmst, stehst du als Auftraggeber im ÖD mit einem Bein im Knast. Ich erlebe das Tag für Tag. Als wir einen neuen Winterdienst für unser Dienstgebäude gesucht haben, mussen wir natürlich die üblichen drei Angebote einholen. Unsere Zentrale hat uns dann einen überregionalen Dienst aufgedrückt, der billiger war. Und der hat an einen regionalen Subunternehmer vergeben, mit dessen Mitarbeitern...
4feewi06. Januar 2019
anstatt mal wieder plakativ Privatisierung zu verteufeln sollte doch eher mal im Nahverkehr an wichtigerer Stelle angefangen werden. Denn es ist egal wer nun fährt, wichtig ist die Bezahlung dafür und wenn ich mir anschaue was ein Busfahrer bekommt dann wundert es mich nicht warum so wenig Nachwuchs da ist. Doch der Knackpunkt im ÖPNV liegt bei den Vergaberichtlinien, wenn immer nur günstig günstig günstig zählt bei Ausschreibungen von Strecken...
3quila06. Januar 2019
wollen wir uns schon malüberlegen wie wir ohne auto und ötv irgendwo hin kommen.sehe es doch jetzt schon bei uns die paar busse die fahren sind eh nicht voll und maschmal fahre gleich 3 davon zur fast gleichen urzeit.und natürlich mus auch der große die paar leute transportieren obwohl der kleine bestimmt wenige kroftstoff braucht.ohne ötv geht auf dem lande nicht viel.
2k40830006. Januar 2019
leider sind die Park&Ride - Parkplätze bereit um 8:45 alle besetzt - dann fährt man notgedrungen weiter mit dem Auto
1k1195606. Januar 2019
Jeder Bus/Zug muss heute immer noch von einem Menschen gefahren werden, das aber bei einer Privatisierung unrentable Strecken dicht gemacht werden, dürfte dann eher eintreffen. Das dazu dann weniger Personal benötigt wird ist die Folge davon. ÖPNV darf nicht rein Privat werden, ansonsten droht Deutschland der totale Verkehrskollaps, mal abgesehen von den tollen Umweltzielen, die ja jetzt schon immer weiter aufgeweicht werden.