Potsdam - Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat sich mit den Arbeitgebern auf einen Tarifabschluss für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder geeinigt. Die Beschäftigten erhielten eine Gehaltserhöhung von insgesamt 5,8 Prozent, teilte Verdi am Samstag mit. Die Erhöhung erfolge in […] mehr

Kommentare

11double_u16. Februar um 10:14
@10 Aber gerne: Die zweite Frage ist ja fast eine Wiederholung der ersten. Wie du schon erwähnt hattest sind die Ergebnisse meistens knapp unterhalb der Mitte. Da wäre doch eine Laufzeit von 18-20 Monaten akzeptabel gewesen. Bei den Prozenten wäre ein Ergebnissen 3 bis 3,5% in Ordnung von mir aus auch in 2 Stufen. Aber das aktuelle Ergebnis mit unter 2,2% effektiv ist eher eine Ohrfeige vor allem bei der aktuellen Inflationsrate und wie die sich weiterentwickelt mag man sich gar nicht ausmalen.
10Pontius16. Februar um 05:48
@9 Dann hätte ich die Frage, welches Tarifergebnis du erwartet hättest und als gut empfändest - und welches anderes Ergebnis-Beispiel du für "Die Gewerkschaft hat sich größtenteils durchgesetzt" hättest.
9double_u15. Februar um 14:00
Ich wiederhole es gerne nochmal: 7% bei 12 Moneten und weniger als 2,3% bei 27 Monaten ist für mich kein gutes Verhandlungsergebnis. Ob brutto oder netto oder mit Ost-West-Angleichung mit oder ohne Überstunden- und Urlabsregelung gerechnet war dabei nicht thematisiert.
8Pontius15. Februar um 13:26
der brutto/netto-Vergleich da zum Strohmann führt. Meine netto-Zahlen sind ebenfalls dahingehend Fake, da sie die Erhöhung der Freibeträge zur Inflation nicht betrachten und damit real mehr netto übrig bleibt.
7Pontius15. Februar um 13:23
@6 Und ich wollte nur darauf hinaus, dass in etwa das rausgekommen ist, was man erwarten konnte. Wenn ich mich jetzt nicht verrechnet habe, dann kommt man etwa 2.5% unter der Forderung heraus - die Zeit spielt da natürlich noch mit rein. Netto sollten es am Ende 1.9% pro Jahr beim Durchschnittsgehalt sein, wenn ich mich jetzt nicht vertippt habe. Je nach Einkommen wird das etwas mehr oder weniger sein. Nur sind die geforderten 7% mehr nach Steuerabzug eben auch nur noch etwas über 5%, weswegen
6double_u15. Februar um 12:54
@Pontius: ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass es bei der Kombination aus 7% und 12 Monaten Laufzeit ein denkbar schlechtes Verhandlungsergebnis ist, wenn man die erreichten gestaffelten Prozente mit 27 Monaten kombiniert und dann dabei netto auf nicht einmal 2,2% kommt.🫢
5Pontius15. Februar um 11:51
nicht umgesetzt. Man kann auch gern über die Organisierungsquoten sprechen, welche ebenfalls darauf Einfluss haben, wie stark eine Gewerkschaft ihre Forderungen durchsetzen kann.
4Pontius15. Februar um 11:47
@3 Welche Tarifverträge sind denn anders? Hier mal einige aus 2025: <link> Bei fast allen wurden aus 12 Monaten Forderung (das steht leider nicht mit dabei) rund 2 Jahre und dazu gab es nicht die geforderten Prozente. Also auch alles schlecht verhandelt? So etwas wie Stundenzahlen, Urlaub etc. ist dabei noch gar nicht mit drin in der Forderungsliste, gab es jedoch bei vielen der Tarifverträgen und wurden ebenfalls nur abgespeckt oder gar
3double_u15. Februar um 10:11
@2 Na - da rechne noch mal genau nach - die Laufzeit entscheidet hier über das "Über-den-Tisch-ziehen" Im ersten Jahr 2,8 - und festgenagelt auf 2 und dann auf 1% - das ist netto etwas mehr als ein Viertel der ursprünglichen Forderung. Über die möglichen Inflationsraten in einem oder zwei Jahren haben wir da noch gar nicht nachgedacht!
2Pontius15. Februar um 06:10
@1 Es ist üblich, dass man etwa bei der Hälfte der Forderung oder darunter rauskommt.
1double_u14. Februar um 15:01
Statt 7% für 12 Monate jetzt DAS Ergebnis - da haben sie sich aber ganz schön über den Tisch ziehen lassen.