London (dpa) - Die russische Söldnertruppe Wagner könnte nach britischer Einschätzung mangels neuer Häftlinge als Rekruten beim Krieg in der Ukraine Schwierigkeiten bekommen. Das Verteidigungsministerium in London verwies darauf, dass Moskau Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin die Möglichkeit genommen […] mehr

Kommentare

6Pontius14. März 2023
@5 Man geht trotzdem noch davon aus, dass etwa die Hälfte der Wagner-Toten zur ursprünglichen Gruppe zählten, der Rest dann die 'Nachrücker' aus den Gefängnissen: <link>
5satta14. März 2023
@4 Die Häftlinge wurden mit Sicherheit größtenteils einfach nur verheizt. Aber Wagner beschäftigt auch Profis und zusammen können diese Einheiten im Gebiet Bachmut so viel dauerhaften Druck erzeugen, dass die ukrainische Armee Stadtteile und Ortschaften aufgeben musste. Und diese Lorbeeren gönnt Putin seinem Koch einfach nicht.
4Pontius14. März 2023
@3 bei "zweifellos schlagkräftigen Kampfverbänden" muss ich nachfragen: Ist das denn nach einem Jahr Krieg noch so? Gerade bei den rekrutierten Söldnern in den Gefängnissen ist die Schlagkraft auch wegen der fehlenden Ausrüstung und Ausbildung fragwürdig.
3satta13. März 2023
Es geht doch um den schwelenden Konflikt zwischen russ. Verteidigungsministerium und PMC Wagner im Hintergrund. Die russische Führung hat einfach langsam Angst vor dem wagnerschen "Staat im Staate" und das Prigoschin zu viel Macht und Anerkennung für seine zweifellos schlagkräftigen Kampfverbände erhält.
2Marc13. März 2023
Frage mich auch wer das verboten hat und vor allem wieso...meine Vermutung: zu viele "Ausfälle", zu viele Fahnenflüchtige, zu wenig Nutzen...
1HmHm13. März 2023
Nanu, hat Amnesty International Beschwerde eingelegt?