Kommentare
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Das Problem ist am Ende, dass der soziale Faktor der Marktwirtschaft in den letzten Jahrzehnten sukzessive verringert wurde. Was u.a. das Erstarken der populistischen Flanke mitbefördert hat.
... Die "gute alte Zeit" des Wirtschaftswunders aber ist vorbei. Eine Volkswirtschaft folgt einem Auf und Ab, nicht nur einem ständigen Aufschwung. Den kann es nicht geben, auch wenn Politiker das immer wieder gerne propagieren. Idealerweise wird in den Abschwungphasen der soziale Zusammenhalt wieder größer weil Menschen an sich soziale Wesen sind. Doch genau an dem Punkt ist die heutige Gesellschaft fatal gescheitert und unsere Politiker,Unternehmer und privaten Medien machen es immer schlimmer
...Markt. Ein Unternehmer muss selbst investieren um zu überleben, ohne die ständige Hilfe vom Staat, der hier zwar zahlen soll, sich aber bitte nicht einmischen. Im Kapitalismus wird kein Unternehmen "gerettet" um Arbeitsplätze zu erhalten und jeder Mensch ist für seine finanzielle Absicherung selbst zuständig, ob Chef oder Beschäftigte. In D aber lassen sich inzwischen die Chefetagen retten (auch wenn sie genug haben) auf Kosten der Allgemeinheit. Und zu viele Menschen machen es nach....
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: Falsch! Das System in der BRD heißt "Soziale Marktwirtschaft". Weil unsere Gründer begriffen haben, dass die Unternehmenden eine Verantwortung haben. So wie Lehrer für ihre Schüler, Eltern für ihre Kinder, haben Arbeitgeber die Fürsorgepflicht für ihre Arbeitnehmer. Und wir alle gemeinsam für unsere Umwelt. Leider hat sich eine gewisse Form des Kapitalismus immer mehr in den Köpfen verankert. Oder besser der Egozentrik. Denn echter Kapitalismus kommt ohne den Staat aus, da regelt alles der
Wir leben im Kapitalismus? Und ich dachte immer in der sozialen Marktwirtschaft. Und dann findet man den auch noch gut...
Kapitalismus ist kein Naturgesetz und Sozialismus nicht die zwangsläufige Alternative. Beides aber als gegeben verinnerlicht zu haben ist die wahre Leistung des Kapitalismus. Ich denke, dass genau diese Ideen- und Mutlosigkeit Grund für das Verharren in der Situation sind. Politik muss entsprechende Angebote machen und die Bevölkerung diese mittragen. Es ist auch ein Leben ohne Gewinnmaximierung und stetiges Wachstum möglich, nur jetzige Menschen meinen es wäre anders, aber das wird vergehen.
Wir leben aber im Kapitalismus und nicht im Sozialismus. Ureigenstes Ziel des Unternehmerdaseins ist die Gewinnerzielungsabsicht und nicht das Aufopfern für das Gemeinwohl. Das klingt erstmal hart, ist aber die Realität. Die Politik ist hierbei nicht zu beneiden, denn sie muss das Kunststück fertig bringen, beide gegenläufigen Interessen angemessen zu berücksichtigen, ohne das Wirtschaftswachstum abzuwürgen. In der Ampel ist das nicht gelungen.
... bereit sein, in die große Kasse einzuzahlen.
... wieder Geld auszugeben. Es ist doch absurd, immer nur zu fordern, den Staat sogar zu erpressen mit Arbeitsplätzen und Abwanderungsplänen, auf der anderen Seite aber nichts beizutragen. Und sich dann noch zu wundern, wenn die Menschen ähnlich handeln. Statt Energiezuschüsse zu fordern, muss ein Weg gefunden werden, sie einzusparen. Statt dicker Boni und Dividenden müssen Investitionen selbst finanziert werden und nicht von der Allgemeinheit. Wer Geld vom Staat will, muss als Unternehmen auch
Der Überschrift kann ich noch zustimmen. Doch das Umdenken muss in der Wirtschaft, in den Verbänden, bei den Arbeitgebern stattfinden. Weg vom "Gewinn um jeden Preis" hin zur Verantwortung für die Arbeitnehmer und die Gesellschaft. Immer nur Geld vom Staat zu fordern um die eigenen Gewinne stabil zu halten, ist nicht gerade sozial verantwortungsvoll. Wer Fachkräfte braucht, muss sie auch ausbilden und angemessen bezahlen. Zufriedenere Arbeitnehmer sind bessere AN, die auch eher bereit sind,...
Will man in einem Land leben, in dem Menschen der Wirtschaft dienen oder die Wirtschaft den Menschen? Hausgemachte Probleme? Allerdings! Von einer Industrie, die die Zukunft ignoriert hat, sich auf ihren lobbyierten Privilegien ausgeruht hat, bis sie die Realität eingeholt hat und wieder nach dem Staat jammern lässt, der sich beim Profitieren aber nicht einmischen möge. Mehr Beschäftigung ist überhaupt kein unternehmerisches Ziel, denn das sind Kosten. Wohlstand ohne Wachstum. Sinn statt Masse.