Berlin - Deutschlands größter Sozialverband VdK hat zu einer stärkeren Beteiligung Vermögender an der Finanzierung des Sozialstaates aufgerufen und die Union vor einer Blockade gewarnt. "Wir sehen Handlungsbedarf bei der Vermögens- und bei der Erbschaftssteuer", sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele ...

Kommentare

(3) suse99 · 06. September 2025
Mir ist bis heute unerklärlich, warum die Vermögenssteuer damals pausiert wurde und nicht längst wieder aktiviert. Da ist die Lobby wohl zu stark. Und in D gehen die Massen halt nicht auf die Strasse. Man schämt sich, ärgert sich und wählt die Populisten, die am Ende noch mehr streichen wollen und für noch mehr Armut sorgen würden. Und die Hetze und Fehlinformationen, die Leute wie Merz und Spahn verbreiten, machen es nicht besser.
(2) Polarlichter · 06. September 2025
Man hat ja die letzten 20-30 Jahre im Grunde Politik für die Reichen gemacht, also Millionäre. Und da gab es keinen Unterschied, ob nun seit Schröder die SPD oder in Folge unter Merkel die CDU an der Macht war. Hin und wieder wurde dann über die Einbindungen der Reichen bei Finanzierung diskutiert, aber de facto explodierte nur weitere die Vermögensschere, auch unter Scholz zuletzt massiv. Unter Merz erwarte ich nichts anderes als die Fortsetzung.
(1) skloss · 06. September 2025
Die soziale Unruhe zeigt sich für mich in der Bereitschaft eine "neue", große Partei zu wählen, die meist sogar im Programm gegen die eigenen Interessen (Steuern) angeht - die AfD. Wenn die Parteien der letzten 40 Jahre immer offensichtlicher versagen (Rente, KK, Steuern, Umwelt, Ich&meine Wurst, "Preise", "Einkommen"), dann gibt es offensichtlich eine neue Lücke. Die Forderung finde ich gut, 2 Mio ebenfalls, wird nur nichts passieren
 
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